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Formel 1: Ari Vatanen will radikale Reformen

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Formel 1  

Vatanen plant umfangreiche Veränderungen in der F1

14.10.2009, 12:37 Uhr | dpa

Will die Formel 1 reformieren: Ari Vatanen (Foto: Reuters)Will die Formel 1 reformieren: Ari Vatanen (Foto: Reuters) Ari Vatanen will die Formel 1 im Fall seiner Wahl zum neuen Präsidenten des Internationalen Automobilverbandes FIA mit radikalen Reformen für die Zukunft fit machen. "Die FIA muss eine demokratische Struktur bekommen und sich dem öffentlichen Interesse zuwenden", sagte der ehemalige Rallye-Weltmeister dem Pariser Finanzblatt "La Tribune".

"Wir brauchen auch eine unabhängige Rechtsprechung und Sonderkommissionen für Themen wie die Formel 1 mit Medien- und Rechtskompetenz." Vatanen kandidiert am 23. Oktober gegen den ehemaligen Ferrari-Teamchef und -Generaldirektor Jean Todt um die Nachfolge von Max Mosley.

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"Verriegelung der F1" muss ein Ende haben

Vatanen will in den Entwicklungsländern Formel-1-Strecken fördern, ohne die Rennen in den reichen Staaten zu gefährden. "Die Rennställe müssen unbedingt ihre Kosten senken, aber abgestimmt", sagte der Finne. Außerdem müsse die "Verriegelung der F1" enden. Sponsoren und Teams könnten bisher nicht mitreden, was vor zwei Monaten beinahe zum Ausstieg der Autohersteller geführt habe. "Die Aufteilung der Einnahmen muss sich entwickeln", sagte Vatanen. Die FIA habe Bernie Ecclestone für gut 300 Millionen Euro für 100 Jahre das Recht zur Vermarktung der Weltmeisterschaft ab 2010 gegeben. "Das ist sehr wenig!"

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Kostensenkungen sollen durchgesetzt werden

Anders als Vatanen wollte Todt gegenüber der Zeitung nicht zum Streit Ecclestones mit den Herstellern um die Finanzen Stellung nehmen. Der Franzose forderte, die beschlossenen Kostensenkungen durchzusetzen und die Zahl der Motoren zu senken. Statt zwischen 100 und 400 Millionen Euro sollten die Budgets 2010 zwischen 100 und 150 Millionen Euro liegen. Ambition der FIA müsse es sein, das Auto der Zukunft zu planen.

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Schumacher hält Todt für den richtigen Mann

Unterstützung erfährt Todt von Formel-1-Rekordweltmeister Michael Schumacher. Der 40 Jahre alte frühere Rennfahrer empfahl in einem persönlichen Brief an alle Präsidenten der nationalen FIA-Verbände die Wahl seines Freundes und früheren Teamchefs bei Ferrari. "Ich bin zutiefst davon überzeugt, dass Jean Todt die richtige Person ist, um der nächste Präsident der FIA zu sein", schrieb Schumacher auf seiner Internet-Homepage.

Sorgfältiges Management ist gefragt

Schumacher, der mit Todt seit 15 Jahren zusammenarbeitet, strich dessen Qualitäten heraus: "Seine Eigenschaften wie Führungsqualität, Loyalität, Engagement und Wissen stehen außer Frage, aber in meinen Augen ist es seine außergewöhnlichste Fähigkeit, Teamarbeit zu fördern." Der 91-malige Grand-Prix-Gewinner wies darauf hin, dass er aufgrund seiner vielfältigen Erfahrungen mit der FIA während und nach seiner Karriere sehr vertraut mit deren Problemen sei. "Deshalb fühle ich, dass es Zeit für einige Veränderungen ist, aber diese Veränderungen müssen sorgfältig von jemandem gemanagt werden, der so erfahren wie Jean ist, der einerseits das richtige Team an Leuten gebildet hat, das die Leistungen der FIA würdigt, und andererseits Wechsel wirklich realisiert", begründete Schumacher sein Werben für Todt.

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