Startseite
Sie sind hier: Home > Sport >

Formel 1: Piquet senior wirft Alonso Mitwisserschaft vor

...
t-online.de ist ein Angebot der Ströer Content Group

Formel 1  

Alonso soll über Skandal-Unfall Bescheid gewusst haben

15.10.2009, 11:24 Uhr | dpa, sid

Nelson Piquet senior behauptet, dass alle im Renault-Team von dem absichtlichen Unfall gewusst hätten. (Foto: dpa)Nelson Piquet senior behauptet, dass alle im Renault-Team von dem absichtlichen Unfall gewusst hätten. (Foto: dpa) Nelson Piquet senior hat Renault-Pilot Fernando Alonso der Mitwisserschaft im längst geahndeten Singapur-Skandal von 2008 beschuldigt. "Alle wussten Bescheid. Das war ein perfekter Plan", sagte der dreimalige Formel-1-Weltmeister und Vater des damaligen Unfall-Verursachers Nelson Piquet junior in der "Gazzetta dello Sport".

Zugleich betonte der Brasilianer erneut, dass der damalige Renault-Teamchef Flavio Briatore seinen Sohn zu dem absichtlich herbeigeführten Crash überredet habe. "Wenn du dem Team helfen willst, dann mach das", habe der Italiener seinem Sohn drei Stunden vor dem Rennen gesagt.

FIA Schlammschlacht vor Präsidentenwahl
Formel 1 Tauschen Barrichello und Rosberg die Cockpits?
Sebastian Vettel Schumacher eine Legende


Piquet begrüßt die Strafe gegen Briatore

Renaults damaliger Chef-Ingenieur Pat Symonds habe die Idee für gut befunden, erklärte Piquet senior. Symonds hatte dagegen behauptet, Piquet junior habe die Idee zu dem Unfall selbst gehabt. Dass Briatore vom Internationalen Automobilverband (FIA) mittlerweile für unbestimmte Zeit gesperrt wurde, begrüßt Piquet. "Er hat es verdient", sagte er. Briatore müsse von Autorennen ferngehalten werden.


Grafik Die Rennstrecke von Sao Paulo in der Übersicht


Massa mit ähnlichen Vorwürfen

Ferrari-Pilot Felipe Massa hatte sich vor dem Großen Preis von Brasilien ähnlich vor einheimischen Journalisten geäußert. "Er wusste es, ohne Zweifel. Er musste es wissen. Es geht gar nicht, dass er es nicht wusste. Da bin ich mir absolut sicher", sagte Massa. Die Scuderia ließ ihn anschließend auf der Homepage des Rennstalls mitteilen, dass es für seine Gedanken keinerlei Beweise gebe.

Alonso bleibt gelassen

Alonso selbst reagierte in Sao Paulo betont gelassen auf die Fragen nach einem möglicherweise schon jetzt zerrütteten Verhältnis zwischen den beiden künftigen Teamkollegen. Der zweimalige Champion fährt von 2010 an für mindestens drei Jahre für Ferrari. "Zuerst mal weiß ich gar nicht, was wahr ist und was nicht", sagte der Spanier, der in Singapur damals ungewöhnlich früh vor dem Unfall an die Box zum ersten Stopp geholt worden war. Der Weltrat habe klar herausgestellt, dass er nichts mit Singapur 2008 zu tun gehabt habe, verwies Alonso auf die Instanz des Internationalen Automobilverbandes.

Video Mit Rosberg im Blindflug eine Runde über die Strecke in Brasilien
Video Brasiliens Formel-1-Legenden: Fittipaldi, Senna & Co.
Video Sexy Brasilien: Samba, Copacabana und Lebenslust

Liebe Leserin, lieber Leser, aktuell können zu diesem Thema keine neuen Kommentare abgegeben werden. Ab 6 Uhr können Sie hier wieder wie gewohnt diskutieren. Wir danken für Ihr Verständnis.
Liebe Leser, bitte melden Sie sich an, um diesen Artikel kommentieren zu können. Mehr Informationen.
Leserbrief schreiben

Für Kritik oder Anregungen füllen Sie bitte die nachfolgenden Felder aus. Damit wir antworten können, geben Sie bitte Ihre Adresse an.

Name
E-Mail
Betreff
Nachricht

Wählen Sie aus dem Pull-Down-Menü Ihren gewünschten Ansprechpartner aus. Vielen Dank für Ihre Mitteilung.

Artikel versenden

Empfänger

Absender

Name
Name
E-Mail
E-Mail
Anzeige
Video des Tages
Die besten Videos des Jahres 2016 
Passant entlarvt angeblichen Beinamputierten

Misstrauisch werden die vermeintlichen Beinstümpfe befühlt. Video

Anzeige

Shopping
tchibo.deOTTObonprix.deESPRITC&ACECILzalando.dedouglas.deKlingel.de
Sport von A bis Z

Anzeige
shopping-portal