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1. FC Nürnberg deklassiert die Hertha BSC Berlin

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1. FC Nürnberg - Hertha BSC  

Nürnberg deklassiert die Berliner Hertha

17.10.2009, 19:20 Uhr | dpa

Keine Angst vor Verlusten: Nürnbergs Marek Mintal steigt gegen Herthas Patrick Ebert überhart ein. (Foto: ddp) Aufatmen beim Club, dicke Luft bei der Hertha - im Kellerderby der Bundesliga beim 1. FC Nürnberg kassierte Schlusslicht Hertha BSC eine bittere 0:3 (0:2)-Lektion und steckt nach nunmehr acht Pleiten in Serie in einer schweren Krise.

Auf Trainer Friedhelm Funkel und sein Team kommen nach der desolaten Vorstellung schwere Zeiten zu, der FCN schöpft dagegen wieder Hoffnung im Kampf um den Klassenverbleib. Mit einem Schweizer Tor-Festival brachten die Eidgenossen Albert Bunjaku (26./60. Minute) und Daniel Gygax (18.) den FCN vor 38.094 Zuschauern im Nürnberger WM-Stadion nach drei Niederlagen hintereinander mit dem zweiten Saison-Heimsieg wieder in die Erfolgsspur und an die Nicht-Abstiegsplätze heran.

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Burchert sieht erneut nicht gut aus

Hertha-Keeper Sascha Burchert, zuletzt beim 1:3 gegen den Hamburger SV mit zwei Kopfball-Torvorlagen tragische Figur, war auch in Nürnberg nicht zu beneiden. Die stürmischen Franken setzten den 19-jährigen Ersatzmann von Jaroslav Drobny, der wegen Bandscheibenproblemen erneut passen musste, von Spielbeginn an unter Beschuss. Einen Schuss von Christian Eigler (6.) konnte er noch abwehren, aber bei der Club-Führung sah er nicht gut aus. Einen Kopfball von Mike Frantz boxte er genau auf die Füße von Gygax - der Schweizer bedankte sich mit seinem ersten Saisontor. Acht Minuten später musste Burchert erneut den Ball aus dem Netz holen - nach Rückpass von Frantz schoss Bunjaku Nürnberg mit 2:0 in Front.

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Wichniarek ein Totalausfall

Während der sehr konzentrierte und engagierte Altmeister mit sehenswerten Offensivkombinationen auch spielerisch überzeugte, spielte die Hertha dem Tabellenplatz entsprechend: Kein Biss, keine Ideen, kein Spielaufbau, die Abwehr vogelwild und Ein-Mann-Stürmer Artur Wichniarek ein Totalausfall. Der Club hätte schon nach 45 Minuten mit zwei, drei Toren mehr führen können, hatte aber Mängel im Abschluss. FCN-Torwart Raphael Schäfer auf der Gegenseite musste erstmal nach 51 Minuten eingreifen - bei einem Rückpass seines Innenverteidigers Dominic Maroh.

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Bunjaku schnürt den Doppelpack

Vor dem Berliner Tor brannte es dagegen auch nach der Pause lichterloh. Zunächst zielte der starke Bunjaku (58.) ganz knapp am Hertha-Tor vorbei, aber zwei Minuten später machte er es besser. Nach Zuspiel von Christian Eigler machte er das Schweizer Tor-Festival perfekt und sorgte mit seinem dritten Saisontor für Riesen-Erleichterung auch bei den Club-Fans. Hertha brachte immerhin noch eine echte Chance zustande, aber Patrick Ebert (73.) scheiterte per Freistoß am prächtig reagierenden Schäfer.

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Diekmann erlitt Allergieschock

Vor der Partie hatte der kurzfristige Ausfall von Dennis Diekmeier für Aufregung gesorgt. Der 19-jährige Verteidiger hatte während des Abschlusstrainings einen Allergieschock erlitten. Diekmeier litt unter massiver Atemnot, laut FCN-Angaben bestand allerdings keine Lebensgefahr. Diekmeier wurde mit meldepflichtigen Medikamenten behandelt, deshalb wurde ihm nach Angaben von FCN-Trainer Michael Oenning, der Diekmeier schon in der Startelf hatte, von der Nationalen Doping-Agentur eine 72-stündige Schutzsperre auferlegt.

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