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FC Schalke 04 beantragt bei DFL ein Kosten-Kontrollsystem

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FC Schalke 04  

Schalke beantragt Kosten-Kontrollsystem

15.10.2009, 22:09 Uhr | dpa

Der FC Schalke 04 will eine Kostenkontrolle für Gehälter und Transfers in der Bundesliga. (Foto: imago)Der FC Schalke 04 will eine Kostenkontrolle für Gehälter und Transfers in der Bundesliga. (Foto: imago) Der FC Schalke 04 hat bei der Deutschen Fußball Liga (DFL) ein Kosten-Kontrollsystem beantragt. Das gab der Bundesliga-Verein bekannt. Über den Antrag soll bei der Liga-Versammlung am 11. November diskutiert werden. Der Klub aus Gelsenkirchen strebt die Einführung einer Obergrenze für Transfer- und Personalkosten an.

Die Profivereine sollen demnach in einer Saison nicht mehr als 70 Prozent der Erträge aus Fernseheinnahmen, Kartenverkäufen und Sponsoring für Personal- oder Transferkosten aufwenden können. Zusätzliche Einnahmen von Investoren dürften hingegen nicht berücksichtigt werden. Die DFL bestätigte den Eingang des Schalker Schreibens.

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Stärkere Jugendförderung als Folge

Schalkes Antrag mit dem Arbeitstitel "Richtlinie für gerechtere Wettbewerbsbedingungen" zielt darauf, sowohl sportliche als auch finanzielle Ziele zu verfolgen. "Die Folge wären sicherlich eine verstärkte Förderung von Jugendspielern aus den eigenen Reihen, für die keine Ablösesummen anfallen. Ebenso würde sichergestellt, dass die Klubs nicht nur in die Mannschaft, sondern auch in Stadion, Infrastruktur, Trainingseinrichtungen, Nachwuchsförderung etc. investieren könnten", heißt es in der Begründung.

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Punktabzug bei Nichteinhaltung geplant

Die Einhaltung der 70-Prozent-Quote müsse "natürlich überprüft werden". Zuwiderhandlungen hätten im vorgeschlagenen Modell in den ersten Spielzeiten zunächst empfindliche Geldstrafen, später aber sogar Punktabzüge zur Folge. "Für uns ist es wichtig, dass nicht nur über mögliche Investoren nachgedacht wird, sondern vorrangig über die Verwendungsmöglichkeiten ihrer Gelder", sagte Vorstandsmitglied Peter Peters zu dem Schalker Vorstoß. "Der sportliche Wettbewerb in der Bundesliga darf nicht, wie in anderen Ländern, unnatürlich durch äußere Einflüsse eingeschränkt werden."


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