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Tischtennis-Weltcup: Timo Boll scheitert im Viertelfinale

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Tischtennis  

Boll scheitert im Viertelfinale

12.02.2010, 21:50 Uhr | dpa

Timo Boll verlor beim Weltcup gegen den Chinesen Ma Long. (Foto: imago)Timo Boll verlor beim Weltcup gegen den Chinesen Ma Long. (Foto: imago) Deutschlands Tischtennis-Star Timo Boll hat beim Weltcup in Moskau Lehrgeld gezahlt. Für den Vorjahresfinalisten und zweimaligen Gewinner von 2002 und 2005 war diesmal bereits das Viertelfinale Endstation beim 150.000 Dollar-Turnier. "Meine Form war gut. Ich habe aber zu lange nicht mehr die Gelegenheit gehabt, gegen einen Spieler seines Niveaus zu spielen. Es hat deshalb etwas gedauert, bis ich mein Spiel seinem Tempo anpassen konnte", kommentierte der Weltranglisten-Vierte Boll die 2:4-Niederlage gegen den zwei Plätze besser eingestuften Chinesen Ma Long.

Besser als Boll machte es Wladimir Samsonow aus Weißrussland. Der dreifache Einzel-Europameister bezwang den deutschen Nationalspieler Dimitrij Ovtcharov mit 4:1 im Viertelfinale, stoppte danach Boll-Bezwinger Ma Long mit 4:3 und gewann das Endspiel klar mit 4:1 gegen den Chinesen Chen Qi. Für seinen dritten Weltcup-Sieg erhielt Wladi einen Siegerscheck über 45.000 Dollar.

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Boll stellte sich den Fragen, Ovtcharov nicht

Während der frustrierte Ovtcharov die Halle durch einen Nebenausgang verließ, ohne die Fragen der internationalen Medienvertreter zu beantworten, stellte sich Boll den Journalisten. Der 28 Jahre alte Düsseldorfer, der wegen seiner Rückenprobleme im Sommer lange Zeit pausiert hatte, zog aus dem frühen Aus positive Erkenntnisse. "Um diese Vergleiche mit den Chinesen wieder zu haben, war dieses Turnier, unabhängig vom Ergebnis, sehr wichtig für mich", erklärte Boll.

Vorweggenommenes Endspiel im Viertelfinale

In der Vorrunde blieb der EM-Dritte von Stuttgart gegen den Griechen Kalinikos Kreanga , Joo Se Hyuk aus Südkorea und Alexei Smirnov aus Russland ungeschlagen. Dagegen verlor Ma Long eine Partie und erreichte nur als Gruppenzweiter das Viertelfinale. Prompt wurde er Boll als Gegner zugelost. "Eine unglückliche Konstellation", sagte Bundestrainer Richard Prause zu dem Duell der Titelaspiranten, das laut Setzliste für das Endspiel vorgesehen war.

Ma Long zu stark

Der schnelle Chinese, der im Vorjahr das Halbfinale gegen Boll verloren hatte, startete furios und ging 2:0 in Führung. Der deutsche Meister glich aus, lag im fünften Durchgang 6:4 in Führung, ehe Ma Long nochmals eine Schippe drauflegte und das Tempo erhöhte. "Da war die Chance da, das Heft noch mehr in die Hand zu nehmen. Allerdings hat Ma auch exzellent in der Endphase gespielt", erklärte Boll, der letztlich mit 6:11, 6:11, 11:7, 11:8, 8:11, 3:11 das Nachsehen hatte.

Der Bundestrainer ist zufrieden

"Timo hat auf einem sehr ordentlichen Level gespielt, damit darf man zufrieden sein. Er hat nur gegen einen der absoluten Top-Chinesen verloren. Dabei hat man in der Anfangsphase deutlich gespürt, dass ihm durch seine Verletzungspause im Frühjahr seit Februar der Vergleich mit den Chinesen fehlt", analysierte Bundestrainer Prause. "Die Duelle mit den Chinesen kann man nicht im Training simulieren."


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