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Formel 1: Die Ticks und Tricks von Jenson Button

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GP von Brasilien  

Die Ticks und Tricks eines Weltmeisters

19.10.2009, 11:03 Uhr | t-online.de

Von Elmar Brümmer

Jubel ohne Ende: Button feiert den WM-Titel (Foto: dpa)Jubel ohne Ende: Button feiert den WM-Titel (Foto: dpa) Vor 21 Jahren stieg Jenson Button zum ersten Mal in ein Renn-Kart. Zehn Jahre sind vergangnen, seit der Britte sein Formel-1-Debüt mit BMW-Williams feierte. Und nun verwandelte der 29-Jährige in Sao Paulo von Startplatz 14 aus mit einem souveränen fünften Platz den zweiten Matchball, um beim Großen Preis von Brasilien vorzeitig Weltmeister zu werden.

Fünf Ticks und Tricks haben dem Piloten von Brawn-Mercedes den Titel und dem deutschen Herausforderer Sebastian Vettel das Nachsehen gebracht.

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Der Sex-Trick

Jenson Button fährt in der Tradition von James Hunt, einstmals schnellster Playboy der Welt. Vor dem Semifinale der Saison legte er mit seiner argentinisch-japanischen Freundin Jessica Michibata, einem Unterwäschemodell, einen Liebesurlaub auf Hawaii ein. Vor dem Beginn des Rennwochenendes schickte Button die 24-Jährige aber nach Hause – bloß keine Ablenkung mehr. Mit dem besten Rennen seines Lebens und der besten Saison seiner Laufbahn hat der Brite sein Image allerdings auch torpediert, das auf einem Kernsatz beruhte, der da lautete: "Ich hatte mehr Frauen als Punkte."

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Der Motivationstrick

Die unglaubliche Geschichte vom Aufstieg Buttons zu einem Champion aus dem Nichts begann mit einem Triathlontraining auf Lanzarote im letzten Dezember, für den Dreikampf ohne Auto braucht er knapp über zwei Stunden. Zur Vorbereitung auf die 71 Runden von Interlagos studierte er den Zieleinlauf des jüngsten "Ironman": "Es war sehr emotional und sehr inspirierend zu sehen, welchen Qualen sich Menschen aussetzen, um ihre Ziele zu erreichen."

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Der Schlaftrick

"Die schwierigsten Momente der Formel 1 sind die, in denen Du nachts allein bist, wenn in Deinem Kopf ein Non-Stop-Rennen abläuft, und Du nicht mehr zur Ruhe kommst", gesteht der 29 Jahre alte Weltmeister. Seit er mit dem ersten WM-Lauf Titelkurs genommen hat, liegen immer Stift und Block im Apartment in Monaco bereit: Button notiert sich dort, was er träumt. Es sind ziemlich unromantische Phantasieerlebnisse – meistens fallen ihm Verbesserungen für seinen Rennwagen ein. Früher, gesteht er, habe er nicht viel über den Sport nachgedacht. Das kam erst mit dem Erfolg. Oder kam der Erfolg erst mit den Träumen?

Der Cockpit-Trick

Instinkt und Vernunft, den großen Zielkonflikt des Rennfahrens auf einen Nenner zu bringen, darin ist Jenson Button groß. "Er massiert die Reifen, so sanft fährt er", sagt Teamchef Ross Brawn über den sauberen Stil seines Piloten, und der Teamchef zieht immer wieder Paralellen zu seinem ehemaligen Parade-Schützling Michael Schumacher. Das trifft auch auf die mentale Stärke zu. "Dieser Mann steht wie ein Betonpfeiler", behauptet sein Ex-Manager Flavio Briatore. „Jensons Trick ist es, dass er einen glauben machen kann, dass ihm alles egal sei. Und plötzlich schafft er dann doch genau das, was er will“, verrät Brawn.

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Der Vater-Trick

Papa John Button hat lediglich eins der 169 Formel-1-Rennen des Sohnemanns verpasst. In dieser Saison ist der 66-Jährige, der eine latente Ähnlichkeit mit Ober-Playboy Hugh Hefner besitzt, aus dem Fahrerlager nicht mehr wegzudenken, Erkennungszeichen sind das rosafarbene Hemd als Glücksbringer und meist ein Glas Rotwein. Button senior sieht sich anders als der Vater von Lewis Hamilton nicht als Manager, eher als "Sicherheitsnetz". Vater und Sohn feiern nicht nur Weltmeisterschaften zusammen, sondern auch jede andere Party. "Old Boy" nennt ihn Jenson. Die Beziehung der beiden funktioniert auch deshalb, weil es eine klare Absprache gibt: "Nie über das nächste Rennen reden."

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