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Turnen: Hambüchen-Rivale Rijasanow tödlich verunglückt

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Hambüchen-Rivale tödlich verunglückt

10.02.2010, 11:32 Uhr | sid

Der russische Turner Juri Rijasanow. (Foto: imago)Der russische Turner Juri Rijasanow. (Foto: imago) Der Russe Juri Rijasanow ist vier Tage nach dem Gewinn der Bronzemedaille im Mehrkampf bei den Kunstturn-Weltmeisterschaften in London tödlich mit dem Auto verunglückt. Der 22 Jahre alte Rivale des deutschen Turnstars Fabian Hambüchen sei um 12.50 Uhr in der Nähe seiner Heimatstadt Wladimir 200 Kilometer östlich von Moskau auf der Autobahn M7 mit seinem Chevrolet aus noch unbekannten Gründen mit einem entgegenkommenden Audi frontal zusammengestoßen.

Dies bestätigte ein Polizeisprecher nach Angaben der Agentur "Interfax". Zwei Insassen des Audi seien dabei verletzt worden.

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Hambüchens Vater trauert

"Es ist eine Katastrophe, das war ein Hammersportler", sagte Wolfgang Hambüchen, der Vater und Trainer des deutschen Spitzenturners geschockt und fassungslos auf die Todes-Nachricht. "Juri sprach zwar sehr wenig englisch, aber er war ein sehr kommunikativer Mensch. Wir hatten zu ihm und seinem Trainer ein sehr gutes Verhältnis", sagte er.

Erste Mehrkampf-Medaille nach zehn Jahren

Rijasanow war die große Hoffnung unter den russischen Kunstturnern. Er turnte in der Bundesliga für den KTV Straubenhardt. Rijasanow hatte in London die erste Mehrkampf-Medaille für sein Land nach rund zehn Jahren gewonnen. Sieger wurde der Japaner Kohei Uchimura vor dem Briten Daniel Keatings. Hambüchen konnte wegen eines im Training erlittenen Bänderrisses im linken Fuß in London nicht starten.

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Auf dem Weg zur deutschen Botschaft

Bei seinem Unfall war Rjasanow auf dem Weg zur deutschen Botschaft nach Moskau. Er wollte sich dort das Visum für die Einreise nach Deutschland holen, um am Samstag im Bundesligakampf seines Vereins beim NTT Hannover zu starten. "Wir sind alle völlig geschockt", meinte auch Horst Rapp, der Vorsitzende des Straubenhardter Fördervereins zur Schreckensmeldung aus Moskau. "Er war ein toller Athlet, auf den wir in Zukunft gebaut hatten. Das ist so traurig, zutiefst traurig", sagte Rapp.

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