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FC Bayern München: Luis van Gaal ist "... wie Gott"

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FC Bayern München  

Bayern wandeln mit van Gaal auf dünnem Eis

21.10.2009, 12:57 Uhr | t-online.de

Bayern-Coach Louis van Gaal braucht dringend eine Siegesserie. (Foto: imago)Bayern-Coach Louis van Gaal braucht dringend eine Siegesserie. (Foto: imago) „Erst kommt Gott, dann ich“, sagte einstmals der portugiesische Star-Trainer José Mourinho seinen Spielern beim FC Chelsea. Damit wäre er beim FC Bayern München nur noch zweite Wahl. Denn dort herrscht nach eigener Aussage die absolute Nummer eins. „Ich bin wie Gott“, verkündete kürzlich Louis van Gaal seinen Spielern. „Ich werde nie krank, und ich habe immer Recht.“ Je stärker der Bayern-Coach aufgrund des schlechten Saisonstarts des deutschen Rekordmeisters in die Kritik gerät, desto arroganter werden seine Aussagen.

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Trainer-Kritik aus dem Aufsichtsrat

Denn trotz des 2:1-Sieges in Freiburg kritisierte sogar Aufsichtsratsmitglied Helmuth Markwort, seines Zeichens Chefredakteur des Focus, die Einkaufspolitik des Niederländers. „Ich bin nicht so ein Fußball-Fachmann wie der Herr van Gaal, ich sitze nur auf der Tribüne. Aber ich verstehe nicht, wieso er gesagt hat, wir müssen diesen Herrn Braafheid kaufen. Dieses Geheimnis hat van Gaal für sich behalten." Braafheid wurde auf ausdrücklichen Wunsch von van Gaal verpflichtet. Es ist nie ein gutes Zeichen beim FC Bayern, wenn ausgewiesene Nicht-Fußballexperten sich öffentlich zu Wort melden. Hinter den Kulissen braut sich etwas zusammen.

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Lizarazu sorgt sich um Ribéry

Im Interview mit "FUSSBALL.DE" deutete der ehemalige Star-Verteidiger des FC Bayern Bixente Lizarazu an, dass van Gaal wohl auf Dauer nicht die richtige Wahl sei. „Er hat Probleme mit den Stars. Mit Gomez, mit Toni und mit Ribéry.“, sagte der französische Weltmeister von 1998. „Ich sehe, Franck Ribéry ist wirklich oft verletzt. Und manchmal entstehen solche Verletzungen auch, weil man nicht total entspannt und zufrieden mit der eigenen Situation ist.“

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Immer wieder Ärger mit Stars

Doch van Gaal duldet nun mal keine Götter neben sich. Ob mit Hristo Stoitschkow, dem Argentinier Riquelme dem Brasilianer Rivaldo, dem Portugiesen Figo, oder jetzt eben mit Ribéry, Gomez und Toni: Mit allen hatte oder hat van Gaal in seiner langen Trainer-Karriere Ärger. Wer sich ihm nicht unterordnet, bekommt ein Problem und zwar ein gewaltiges. Der Bayern-Coach hat schon in der Vergangenheit immer wieder betont, dass er keine Stars braucht. Das Problem jedoch ist, dass der Kader des FC Bayern gespickt ist mit Stars.

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Ex-Spieler über van Gaal: Sein Training ist eine Show

„Ich hatte Probleme mit van Gaal, sehr große Probleme. Aber er ist einer der besten Trainer, die ich jemals hatte", sagte der ehemalige Profi und Ex-Herthaner Bryan Roy, der viele Jahre bei Ajax Amsterdam unter van Gaal trainierte, kürzlich dem „Spiegel“. „Du kannst seinen Ehrgeiz spüren, den Enthusiasmus. Jedes Training ist ein Ereignis. Er brüllt, motiviert. Eine Show, wirklich eine Show."

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Wohin führt die Reise?

Roy beschreibt gut das Dilemma, in dem sich der FC Bayern befindet. Van Gaal, der sich von seinen Töchtern Siezen lässt, ist unbestritten ein großer Fußball-Fachmann. Doch seine Art der Menschenführung ist nicht jedermanns Geschmack. Vergrault er die Stars und verweigern sie ihm ihre Gefolgschaft, ist seine Zeit an der Isar gezählt. Was die Situation nicht einfacher macht: Nach dem Fauxpax mit Klinsmann wollen die Bayern-Bosse nicht schon wieder einen Fehlgriff bei der Besetzung des Trainers zugeben und dürften daher van Gaal größeren Kredit einräumen. Doch im Falle eines Scheiterns wäre dadurch der Schaden nur noch immenser. Die nächsten Wochen werden zeigen wohin die Reise führt. Mourinho jedenfalls wäre – um im Weltbild van Gaals zu bleiben – keine Verbesserung.

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