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Fall Claudia Pechstein: Weitere zwölf Eisschnellläufer verdächtig

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Fall Pechstein: Weitere zwölf Läufer auffällig

12.02.2010, 21:53 Uhr | sid

Claudia Pechstein vor dem CAS in Lausanne. (Foto: imago)Claudia Pechstein vor dem CAS in Lausanne. (Foto: imago) Der Eislauf-Weltverband ISU hat im Dopingprozess der fünfmaligen Olympiasiegerin Claudia Pechstein vor dem Internationalen Sportgericht CAS in Lausanne angeblich eingeräumt, dass neben Pechstein zwölf weitere Läuferinnen und Läufer mit überhöhten Blutwerten aufgefallen sind. Nach Angaben der Pechstein-Seite hat der ISU-Mediziner Harm Kuipers während des ersten Prozesstages erklärt, dass diese Athleten ebenso wie Pechstein Retikulozytenwerte von über 3,0 Prozent aufgewiesen hätten.

Der ISU-Grenzwert liegt bei 2,4 Prozent. Die ISU war zu einer Stellungnahme nicht bereit. "Der Fakt, dass die Werte überhöht waren, war für die ISU offenbar weniger entscheidend als das Muster von Claudias Blutwerten", sagte Pechsteins Anwalt Christian Krähe.

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Erste gesperrte Sportlerin wegen indirektem Dopingnachweis

Claudia Pechstein ist weltweit die einzige Sportlerin, die aufgrund des indirekten Dopingnachweises gesperrt wurde. Sollte die Zweijahressperre der ISU durch den CAS bestätigt werden, könnten damit im Eisschnelllauf weiteren Athleten Strafen drohen. Die ISU führt seit dem Jahr 2000 den sogenannten Blutpass, in dem die Blutwerte der Athleten gesammelt, gespeichert und verglichen werden. Pechsteins Werte lagen seitdem 14-mal über der zulässigen Grenze (Höchstwert 3,75), in Lausanne wird aber nur noch über die letzten vier auffälligen Proben verhandelt.

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Anhörung vor dem CAS beendet

Unterdessen ist die Berufungsverhandlung vor dem CAS beendet. "Das war schon anstrengend und belastend, und ich bin erleichtert, dass ich die Verhandlung jetzt hinter mir habe. Ich bin mit einem guten Gefühl hier hingefahren und fliege mit einem noch besseren Gefühl wieder nach Hause. Euphorisch werde ich allerdings nicht", sagte Pechstein. Eine Entscheidung im Dopingfall der fünfmaligen Olympiasiegerin erwarten ihre Anwälte bis spätestens übernächste Woche. Sollte der CAS für Pechstein entscheiden, könnte sie damit beim ersten Weltcup der Saison in ihrer Heimatstadt Berlin vom 4. bis 6. November an den Start gehen.

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