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FIA: Jean Todt löst Max Mosley nach 16 Jahren ab

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Jean Todt löst Max Mosley ab

23.10.2009, 13:33 Uhr | dpa, sid

Jean Todt wird Nachfolger von Max Mosley. (Foto: imago)Jean Todt wird Nachfolger von Max Mosley. (Foto: imago) Vom einstigen Ferrari-General zum FIA-Präsidenten: Der Franzose Jean Todt ist neuer Präsident des Automobilweltverbandes FIA. Der 63-Jährige wurde von der Generalversammlung in Paris gewählt. Todt löst den Briten Max Mosley ab, der seit 18 Jahren den Dachverband führte. Der ehemalige Ferrari-Teamchef und -Geschäftsführer setzte sich bei der Abstimmung gegen den finnischen EU-Parlamentarier und Ex-Rallye-Weltmeister Ari Vatanen durch. Todts Amtszeit dauert zunächst vier Jahre.

Unter Todt wird der Deutsche Rudolf Graf von der Schulenburg im FIA-Senat vertreten sein. Er ist der Präsident des Automobilclubs von Deutschland (AvD).

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Schumi, Pélé und Besson als Wahlkampfhelfer

Todt selbst war von Vorgänger Mosley klar favorisiert worden, Wahlkampfhelfer waren unter anderen Fußball-Legende Pele, Filmregisseur Luc Besson und Rekordweltmeister Michael Schumacher. Todt, der vor der Sitzung noch von Schumi in der Lobby eines Pariser Hotels begrüßt worden war, erhielt 135 Stimmen. "Das ist positiv, sehr positiv", erklärte Schumacher in einer ersten Reaktion.

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Auch Mosley wollte Todt als Nachfolger

Die Wahl Todts bedeutet auch einen großen Triumph für Mosley, der Todt als beste Wahl gesehen hatte. Verlierer Vatanen kam dagegen nur auf 49 Stimmen. Enthaltungen bzw. ungültige Wahlzettel gab es zwölf. Überwacht wurde die Abstimmung von einem unabhängigen Gerichtsabgeordneten (Huissier de Justice).

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Todt am Ziel seiner Träume

Todt ist dagegen am Ziel. "Ich kann mir niemand vorstellen, der fähiger und engagierter wäre, unseren Sport zu verbessern als Jean Todt", hatte Schumacher vor der Wahl in einem Offenen Brief an die Verantwortlichen der 221 nationalen Automobilklubs und Organisationen Werbung für seinen ehemaligen Wegbegleiter betrieben. Zusammen hatten sich von 2000 bis 2004 unter anderem fünfmal die Fahrerweltmeisterschaft in der Formel 1 gewonnen.

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Beeindruckende Erfolgsbilanz mit Ferrari

Todt hatte es nach seinem Einstieg bei der damals arg kränkelnden Scuderia 1993 zum Teamchef geschafft, 2004 wurde er zum Generaldirektor ernannt, zwei weitere Jahre später sogar zum Ferrari-Geschäftsführer. Seine Bilanz: 98 Grand-Prix-Siege und 13 WM-Titel mit dem italienischen Traditionsrennstall.

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