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Kollektives Aufatmen beim FC Bayern

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Bundesliga-Kommentar  

Kollektives Aufatmen beim FC Bayern

25.10.2009, 16:10 Uhr

Ein Kommentar von Jörg Runde

Louis van Gaal im Glück. (Foto: imago)Louis van Gaal im Glück. (Foto: imago)

Louis van Gaal ließ erst gar keinen Zweifel aufkommen, wer den Sieg des FC Bayern gegen Eintracht Frankfurt zu verantworten hatte. Immer wieder tippte sich der Trainer des Rekordmeisters mit dem Zeigefinger an den Kopf und gestikulierte ins Publikum: Seht her, ich habe Torschütze Daniel van Buyten in den Schlussminuten zum Stürmer gemacht, das war mein Geniestreich.

Seine Geste war ein Seitenhieb in Richtung Fans, die gepfiffen hatten, als der eigenwillige Niederländer Martin Demichelis für Luca Toni einwechselte. Es war aber auch ein deutliches Zeichen, wie van Gaal tickt und wie es derzeit um seine Gemütsverfassung steht.

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Gomez als Opfer

Louis van Gaal ist ein Trainer, der von seinen Spielern sehr viel erwartet. Er hat eine klare Vorstellung von Fußball, von der er zu keiner Zeit abrückt. Das musste bereits Mario Gomez schmerzlich erfahren, der trotz einiger Treffer und guter Leistungen zum Saisonstart plötzlich nicht mehr den Ansprüchen seines Trainers genügte. Seine Laufwege stimmten nicht. Große Namen und hohe Ablösesummen lassen van Gaal generell kalt. Dass er seine Spieler mit seinen harten Maßnahmen bisweilen verunsichert, nimmt er in Kauf. Van Gaal sieht nur das System, das Kollektiv und natürlich sich selbst.

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Die Richtung ist klar

Van Gaal ist der autoritäre Herrscher, der Chef. Nur seine Meinung zählt. So war das schon immer und so wird es auch bleiben. Ob sein rigoroser Umgang mit den Stars psychologisch klug ist, darüber lässt sich streiten. Nicht aber über die Personalie van Gaal. Beim FC Bayern wusste man von Anfang an, worauf man sich einließ. Man wusste, dass van Gaal keine Widerrede duldet und gegen Ratschläge resistent ist. Deshalb reagierte der Trainer auch irritiert, als aus dem geschwätzigen Führungskreis um Franz Beckenbauer bereits kritische Töne zu hören waren.

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Rummenigge in der Pflicht

Gerade die Bayern-Bosse dürften den Erfolg gegen Frankfurt besonders erleichtert aufgenommen haben. Der Sieg verschafft allen eine Atempause. Scheitert nämlich nach dem Visionär Klinsmann auch der Fußballlehrer van Gaal, wird man auch in der Führungsetage an der Säbener Straße einen Verantwortlichen finden müssen. Da Präsident Beckenbauer im Januar ausscheidet und Uli Hoeneß sein Nachfolger wird, steht diesbezüglich vor allem Vorstandschef Karl-Heinz Rummenigge in der Pflicht.

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