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HSV verspielt Vorsprung auf Schalke, Hertha BSC beendet Negativ-Serie

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HSV verspielt Vorsprung - Berlin beendet Negativ-Serie

25.10.2009, 19:21 Uhr | t-online.de, sid

Der HSV bejubelt den Führungstreffer durch Marcus Berg. (Foto: Reuters)Der HSV bejubelt den Führungstreffer durch Marcus Berg. (Foto: Reuters) Der Hamburger SV hat die Tabellenführung in der Bundesliga verpasst. Die Hanseaten mussten sich beim FC Schalke 04 mit einem 3:3 (2:0) zufriedengeben. Der HSV (22) ist nun punktgleich mit Leverkusen Zweiter, hat aber das schlechtere Torverhältnis. Werder Bremen bleibt dem Nord-Rivalen dank eines 4:1(2:1)-Erfolg beim VfL Bochum auf den Fersen.

Hertha BSC konnte einen Achtungserfolg verzeichnen: Nach acht Niederlagen in Folge kam der Hauptstadtklub mittels einer couragierten Leistung zu einem 0:0 gegen den VfL Wolfsburg.


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HSV in der Chancenverwertung eiskalt

Stürmer Marcus Berg (5.) hatte die erste Chance für Hamburg, zwei Minuten später traf Schalkes Kevin Kuranyi nach einer Vorlage von Halil Altintop den Ball nicht richtig. In der 14. Minute legte Altintop für Jefferson Farfan auf, der am glänzend reagierenden HSV-Torhüter Frank Rost scheiterte. Nach 20 Minuten schalteten die Königsblauen einen Gang zurück, und prompt schlug der HSV zu. Nach einem Lauf über die linke Seite legte Dennis Aogo für den Schweden Berg auf, der aus wenigen Metern zur Führung einschob. Nur 60 Sekunden später reagierte Schalke, doch Kuranyi ignorierte zwei besser postierte Mitspieler und scheiterte an Rost (27.).Wenige Sekunden vor der Pause kam es für die Gastgeber noch schlimmer. Piotr Trochowski erzielte per Freistoß das 2:0 für die Hamburger. Dabei hinterließ der Schalke-Keeper Manuel Neuer nicht den besten Eindruck.

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Schalker Aufholjagd nach der Pause

Nach der Pause konnte Kuranyi per Kopf verkürzen (50.). Danach waren die Königsblauen am Drücker. Nach einer Roten Karte des Hamburgers David Rozehnal wegen einer Notbremse (61.) an Kevin Kuranyi konnte HSV-Keeper Frank Rost den anschließenden Freistoß von Marcelo Bordon an die Latte lenken. Den Abpraller verwertete jedoch Schalkes Mittelfeldspieler Lukas Schmitz per Kopf zum umjubelten Ausgleich (62.). Mitten in die Schalker Drangphase hinein war es erneut Berg, der eine Vorlage von Ze Roberto zum 3:2 für den dezimierten Gast nutzen konnte. Doch in der 90. Minute war wieder vKevin Kuranyi zur Stelle und konnte eine Flanke von Westermann zum umjubelten 3:3 einköpfen.

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Wiese kann Rekord nicht brechen

In Bochum fiel nach nur 39 Sekunden das bislang schnellste Saison-Tor durch Stanislav Sestak, der den VfL Bochum nach einem schönen Steilpass von Shinji Ono gegen Werder Bremen in Führung brachte. Der Slowake machte in seinem ersten Einsatz von Beginn an seit vier Spielen auch den möglichen Klub-Rekord für Bremens Keeper Tim Wiese zunichte. Der Nationaltorhüter war zum Anpfiff 619 Minuten ohne Gegentor, die Vereinsbestmarke hält damit weiter Oliver Reck (641).Und die Westfalen hätten das Bremer Durcheinander in der Anfangsphase fast zu einem weiteren Tor genutzt. Mittelfeldspieler Mimoun Azaouagh hatte mit seinem 16-m-Schuss an den Pfosten (3. ) Pech, wenig später landete die erste Ecke des Spiels von Danny Fuchs an der Latte des Bremer Tores (7.).

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Marin bringt Bremen in Front

Doch mit der ersten Chance machte der Favorit das 1:1. Eine Ecke von Nationalspieler Mesut Özil brachte Claudio Pizarro Richtung Tor, den Ball drückte Aaron Hunt über die Linie. In der Folge bekamen die Bremer die Partie besser in den Griff. Die individuelle Klasse der Gästespieler wurde immer deutlicher. Nationalspieler Marko Marin bediente dann nach einem energischen Antritt Hunt, der Bochums Keeper Philipp Heerwagen ausspielte, und zurück auf Marin legte. Der frühere Gladbacher schoss sofort, traf zunächst nur VfL-Kapitän Marcel Maltritz und mit dem Nachschuss aber dann zur Bremer Führung (32.).

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Borowski sorgt für die Entscheidung

Auch nach dem Wechsel war Werder die bessere Mannschaft. Tim Borowski sorgte mit seinem Treffer (76.) nach einem Steilpass von Torsten Frings für die Entscheidung zugunsten der Gäste. Allerdings übersah Schiedsrichter Peter Sippel bei dem Freistoß von Frings, dass der Ball dabei nicht ruhte, was wütende Proteste der Bochumer Akteure nach sich zog. Özil sorgte schließlich in der 90. Minute für den 4:1-Siegtreffer der Norddeutschen. Werder springt nach dem 15. Pflichtspiel in Folge ohne Niederlage in der Tabelle vom vierten auf den dritten Tabellenplatz. Mit 21 Zählern beträgt der Rückstand auf Spitzenreiter Bayer Leverkusen nur noch einen Punkt.

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Veh verzichtet auf Grafite

Vor etwa 35.000 Zuschauern im Berliner Olympiastadion begannen beide Teams forsch. Bereits nach 45 Sekunden hätte Gojko Kacar Hertha in Führung bringen müssen, doch sein Schuss nach schöner Vorarbeit von Adrian Ramos ging über das Tor. Im Gegenzug zielte Wolfsburgs Obafemi Martins in aussichtsreicher Position über das Gehäuse. Martins stürmte für Torschützenkönig Grafite, den Trainer Armin Veh für eine Woche in seine brasilianische Heimat geschickt hat, "damit er den Kopf frei bekommt". Grafite ist seit Wochen außer Form und leistete sich zuletzt beim 0:0 in der Champions League gegen Besiktas Istanbul eine Tätlichkeit.

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Hertha wieder mit Drobny

Die Berliner zeigten von Beginn an den von Trainer Friedhelm Funkel geforderten bedingungslosen Einsatz und zogen damit auch die zuletzt kritischen Fans wieder auf ihre Seite. Der VfL schien vom zweikampfstarken Auftritt der Hertha, die nach Balleroberungen oft den direkten Weg nach vorne suchte, sichtlich beeindruckt und tat sich gegen das abwehrschwächste Team der Liga schwer. Im Hertha-Tor strahlte der von einem Bandscheibenvorfall genesene Keeper Jaroslav Drobny bei seiner Rückkehr viel Ruhe aus. Bei den Wolfsburgern erhielt neben Martins auch Ashkan Dejagah, der für den Japaner Makoto Hasebe in die Startelf rückte, an alter Wirkungsstätte eine Bewährungschance. Bei den Berlinern musste der seit der Rückkehr aus Bielefeld form- und glücklose Stürmer Artur Wichniarek zunächst auf der Bank Platz nehmen.

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Wolfsburg kommt stark aus der Kabine

Die Kabinenansprache von Veh schien bei den Gästen zu fruchten, nach der Pause übernahm der VfL das Kommando. Edin Dzeko (54./61.) und Christian Gentner (55.) vergaben jeweils aus vielversprechender Position. Für die Berliner, die durch das zweite Unentschieden dieser Spielzeit wenigstens einen Teilerfolg verbuchten, hatte Kacar (75.) eine gute Chance. Vier Minuten vor dem Ende setzte Adrian Ramos den Ball sogar noch an den Außenpfosten.
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