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FC Bayern: Mario Gomez sagt Kollegen den Kampf an

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Krisen-Stürmer Gomez sagt Kollegen den Kampf an

30.10.2009, 09:22 Uhr | t-online.de

Bayern-Stürmer Mario Gomez ist unzufrieden. (Foto: imago)Bayern-Stürmer Mario Gomez ist unzufrieden. (Foto: imago) Der tiefe Fall des Mario Gomez ist perfekt. Nachdem Miroslav Klose und Luca Toni beim 4:0-Erfolg gegen Eintracht Frankfurt im DFB-Pokal ihre ersten Saisontreffer für den FC Bayern erzielten, ist der 30-Millionen-Mann endgültig zum Bankdrücker degradiert. Doch der 24-Jährige will sich dem Kampf um einen Stammplatz stellen. „Ich brauche kein Mitleid, keine 100.000 Schulterklopfer, die mir sagen, dass ich ein super-toller Stürmer bin“, sagte Gomez der „Bild“-Zeitung.



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Wird sich Mario Gomez beim FC Bayern durchsetzen oder droht ihm das gleiche Schicksal wie Lukas Podolski? Sagen Sie uns ihre Meinung im Kommentartool am Ende des Textes.

Normale Phase bei Bayern

Gomez macht beim FC Bayern die Erfahrung, die schon Dutzende anderer Top-Kicker vor ihm durchgemacht haben. Ein Wechsel von einem anderen Bundesliga-Klub zum deutschen Rekordmeister ist immer ein Quantensprung in der Entwicklung eines Spielers. Die öffentliche Wahrnehmung, das klubeigene Anspruchsdenken, die mannschaftsinterne Konkurrenz: alles beim FC Bayern ist ein paar Nummern größer. Einige Gomez-Vorgänger sind gescheitert, jüngstes Beispiel Lukas Podolski, andere sind nach der Eingewöhnungszeit gestärkt aus dieser Situation herausgegangen.

Stürmer übt Selbstkritik

Wohin bei Gomez die Reise führt ist noch ungewiss, doch der Mittelstürmer scheint begriffen zu haben, dass der Schlüssel zum Erfolg nur bei ihm selbst liegt.  „Ich bin nicht zum FC Bayern gekommen, um auf der Bank zu sitzen. Aber ich muss mich nicht selbst anlügen: Ich bin auch nicht zufrieden, und im Moment haben die Leute sicher nicht viel Spaß am Spieler Gomez. Auch das Vertrauen der Fans muss ich mir zurück holen.“

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Guter Einstand

Dabei lief anfangs alles nach Plan. Gomez ging als gesetzter Stürmer in die Saison. „Ich bin mit einem breiten Kreuz nach München gekommen, hatte soviel Selbstvertrauen wie wenige Spieler. So bin ich auch aufgetreten“, sagte der Ex-Stuttgarter, der drei Bundesliga-Tore für den FC Bayern auf dem Konto hat.

Überraschende Auswechslung in Dortmund

Ausgerechnet nach dem wichtigen 1:1 kurz vor der Halbzeit in Dortmund, der dem FC Bayern den Weg zum 5:1-Kantersieg ebnete, wechselte Trainer Louis van Gaal den Angreifer aus, weil er trotz des Treffers so gar nicht mit der Spiel-Beteiligung seines Stürmers zufrieden war. "Mir war aber klar, dass die Umstellung eine Zeit dauert, deswegen konnte ich nicht verstehen, dass schon nach fünf Spielen der Schnitt kam“, zeigte sich Gomez doch ein wenig überrascht, wie knallhart der niederländische Coach handelt. Gomez: „Er hat mir erklärt, dass es mit den Laufwegen nicht gepasst hat. Man muss mir aber nicht jeden Tag erklären, woran es liegt. Ich habe es schon ganz gut verstanden.“

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Umstellung der Spielweise

Gomez muss sein Spiel umstellen. Der Nationalkicker ist eher ein Konterstürmer, doch beim FC Bayern ist diese Qualität nicht oft gefragt. „Die Spielweise der Gegner ist anders. Gegen Bayern spielen alle so defensiv, wie ich es früher nur aus dem Pokal gegen kleine Gegner kannte, die mit Mann und Maus verteidigt haben. Den Gassenpass von der Mittellinie wird es bei Bayern nicht oft geben“, hat der 1,89 Meter große Hüne bereits erkannt.

Kampfansage an Kollegen

Er weiß, was in Krisensituationen gefragt ist: „Um Tore zu machen, musst du auch Vertrauen spüren. Und das muss ich mir jetzt zurückholen. Ich werde Vollgas geben, weiterhin in jedem Training alles aus mir herausholen und damit den Trainer überzeugen. Ich bin ein Stürmer, der über die Dynamik, die Schnelligkeit und den Körper kommt.“ Gomez ist bereit zu kämpfen, um sich am eigenen Schopf aus der Krise zu ziehen. Die Bayern-Fans dürfen guter Hoffnung sein, dass er es schafft. Gomez hat die Einsicht und die Klasse, um über die schwierige Eingewöhnungsphase an der Säbener Straße schadlos hinwegzukommen. Goemz: „Ich bin einer, der für Tore steht. Das wird auch in Zukunft so sein.“

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