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Hertha BSC muss sich von Dortmund geschlagen geben

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Hertha muss sich von Dortmund geschlagen geben

30.10.2009, 18:44 Uhr | dpa

Berlins Goijko Kacar ärgert sich über die erneute Niederlage. (Foto: ap)Berlins Goijko Kacar ärgert sich über die erneute Niederlage. (Foto: ap) Beim Bundesliga-Schlusslicht Hertha BSC geht das lange Warten auf ein Erfolgserlebnis weiter. Mit dem 0:2 (0:0) bei Borussia Dortmund setzten die Berliner die bedenkliche Talfahrt fort und blieben zum zehnten Mal in Serie ohne Sieg. Alle Hoffnungen auf eine schnelle Trendwende unter der Regie des vor knapp einem Monat eingestellten Trainers Friedhelm Funkel erwiesen sich bisher als Wunschdenken.

Ein Elfmetertreffer von Nuri Sahin (70.) und Barrios in der Nachspielzeit besiegelte vor 77.000 Zuschauern im Signal Iduna Park die bereits neunte Saisonschlappe der Berliner. Damit rehabilitierte sich die Borussia mit Mühe und Not für die peinliche Pokal-Schlappe am Dienstag beim Drittligisten Osnabrück und verbuchte aus den vergangenen vier Bundesliga-Spielen beachtliche zehn Punkte.

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Dede muss früh vom Platz

Die Nachwirkungen der Pleite von Osnabrück waren den BVB-Profis jedoch lange anzumerken. Sichtlich verunsichert leisteten sie sich zu Spielbeginn eine Reihe von Fehlpässen. Dagegen erwischte die ohne die verletzten Profis Pal Dardai, Cicero, Maximilian Nicu und Florian Kringe ins Spiel gegangene Hertha den besseren Start. Bereits in der 2. Minute mussten die Dortmunder Roman Weidenfeller und Leonardo Dede in höchster Not gegen Lukasz Piszczek klären. Dabei zog sich Abwehrspieler Dede eine Kopfverletzung zu und musste 15 Minuten später durch Marcel Schmelzer ersetzt werden.

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Viel Ballbesitz, keine Tore

Erst mit zunehmender Spielzeit übernahm die Borussia die Regie. Doch wie schon am Dienstag im Pokalspiel schlug sie aus dem Plus an Ballbesitz zu wenig Kapital. Bis auf einen Schuss von Mohamed Zidan (33.) und einen Kopfball von Neven Subotic (39.) über das Tor blieben Chancen lange Mangelware. Gleichwohl kamen die Gäste angesichts des wachsenden Drucks kaum noch zu Entlastungsangriffen und beschränkten sich in den letzten Minuten bis zur Pause zumeist auf Torsicherung. Zahlreiche Zuschauer quittierten die dürftige Darbietung mit Pfiffen.

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Sahin behält die Nerven vom Elfmeterpunkt

Auch nach Wiederanpfiff blieb der Unterhaltungswert der Partie mäßig. Zwar mühte sich der BVB redlich, ließ aber im Spiel nach vorn Kreativität und Präzision vermissen. Das ermutigte die Gäste zu eigenen Angriffe: So vergab Gojko Kacar (52.) die große Chance zur Führung, als er den Ball aus kurzer Distanz über das Tor schoss. Erst ein Elfmeterpfiff von Schiedsrichter Felix Brych erlöste den BVB: Nach Foul von Kacar an Owomoyela verwandelte Sahin den fälligen Strafstoß zum umjubelten 1:0. Mehr Sicherheit gab das nicht. So stand den Gastgebern bei einem Pfostenschuss von Piszczek (74.) das Glück zur Seite. Damit setzten die Gäste nicht nur ihre Talfahrt, sondern auch ihre Negativserie von nunmehr 351 torlosen Minuten fort.

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