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Formel 1: Nico Hülkenberg wird Formel-1-Stammpilot bei Williams

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Formel 1  

Hülkenbergs Traum wird wahr

31.10.2009, 15:46 Uhr | Motorsport-Total.com, sid, dpa

Neues Gesicht im Formel-1-Zirkus: Nico Hülkenberg (Foto: imago)Neues Gesicht im Formel-1-Zirkus: Nico Hülkenberg (Foto: imago) Nico Hülkenberg steigt im kommenden Jahr zum Stammpiloten beim britischen Formel-1-Rennstall Williams auf. Das bestätigte sein Manager Willi Weber. "Nico hat sich aufgrund seiner guten Leistungen empfohlen. Er hat die GP2 gewonnen, hat dort mehr Siege geschafft als Lewis Hamilton", sagte Weber.

"Ich bin froh, dass er von Williams unter Vertrag genommen wurde. Er wird dort sehr viel lernen", so Weber, der auch Rekordweltmeister Michael Schumacher betreut. Hülkenberg war zuvor bereits Testfahrer und Ersatzpilot bei Williams. Somit dürften 2010 sechs deutsche Fahrer ihre Runden in Formel-1-Boliden drehen.

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Barrichello steuert den zweiten Williams

Der 22-jährige Hülkenberg unterzeichnete nach Webers Angaben einen Kontrakt über zwei Jahre plus Option für ein weiteres Jahr. Das zweite Cockpit bei dem britischen Rennstall wird der Brasilianer Rubens Barrichello übernehmen, der in diesem Jahr für den Konstrukteurs-Weltmeister Brawn GP fuhr. Nico Rosberg verlässt Williams. Der Japaner Kazuki Nakajima muss nach dem Ende der Partnerschaft mit Motoren-Lieferant Toyota seinen Platz räumen.

McLaren oder F1-Pause

Während Red Bull auch im kommenden Jahr auf die Fahrer Sebastian Vettel und Mark Webber setzt, bekommt bei Ferrari der derzeit verletzt pausierende Felipe Massa mit Ex-Weltmeister Fernando Alonso einen neuen Teamkollegen. Der Spanier verdrängt Kimi Räikkönen, der seinen vorzeitigen Abgang mit angeblich 17 Millionen Euro versüßt bekommt. Sollte der Iceman für 2010 ein neues Team finden, reduziert sich die Zahlung an ihn um sieben Millionen. Für Räikkönen kommt als Ersatz allerdings nach eigener Aussage nur ein Rennstall in Frage. "Wenn ich Formel-1-Autos fahren will, dann ist McLaren meine einzige Option“, sagte Räikkönen gegenüber dem finnischen TV-Sender MTV3. "Die Möglichkeit Toyota wurde nicht einmal diskutiert."

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Heidfeld steht bereit

Sollten McLaren das Cockpit nicht an Räikkönen geben, dürften die Chancen für Nick Heidfeld gut stehen, die Box mit dem entthronten Weltmeister Lewis Hamilton zu teilen. Denn Wunschfahrer Jenson Button scheint bei Brawn bleiben zu wollen, dem bisherigen zweiten Mann Heikki Kovalainen werden keine Chancen eingeräumt, nach seinen zu schwankenden Leistungen im Team verbleiben zu dürfen. Frustriert hat der Finne gegenüber der Zeitung "Helsingin Sanomat" bereits mit seinem Team abgerechnet: "Es war immer schwierig zu akzeptieren, dass Lewis immer der Erste war, der die neuen Teile erhalten hat."

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Oder doch mit Kubica wiedervereint?

Selbst wenn Heidfeld bei McLaren nicht zum Zuge kommt, sollte seine Zukunft in der Formel 1 gesichert sein. Als erste Alternative gilt dann ein Engagement bei Renault. Dort wäre er dann mit seinem diesjährigen BMW-Sauber-Stallgefährten Robert Kubica vereint. "Wir haben verschiedene Optionen und führen Gespräche", sagt Heidfelds Manager André Theuerzeit. Die vier geplanten Neueinsteiger Manor, Campos, USF1 und Lotus seien für seinen Schützling nicht von Interesse. Aus seiner Sicht scheinen auch die Verhandlungen um die Zukunft des BMW-Sauber-Teams "ein bisschen länger zu dauern, als ich erhofft hatte".

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Glock will schnelle Entscheidung

Ebenfalls mit Renault in Verbindung gebracht wird Timo Glock. Alle Zeichen stehen bei ihm auf Weggang von seinem bisherigen Team. "Toyota kann keine Entscheidung vor dem 15. November treffen. Das ist daher der Hauptgrund, warum es so aussieht, dass ich nicht wieder für Toyota fahren kann", sagte Glock in Abu Dhabi. Mit seinem Manager Hans-Bernd Kamps will er schon früher Klarheit haben. Kamps hatte zuletzt bestätigt, dass neben Toyota mit zwei etablierten Teams und zwei Neueinsteigern geredet werde.

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Rosberg wohl zum Weltmeister-Team

Definitiv verlassen wird Nico Rosberg seinen bisherigen Arbeitgeber Williams. "Mit nach wie vor recht freien Budgets und einem Motorwechsel (von Toyota zu Cosworth, Anm. d. Red.), der nicht gerade hilfreich ist, bin ich mir nicht sicher, ob Williams ein Siegerteam sein wird, auch wenn ich ihnen viel zutraue. Aber ich will Rennen gewinnen." Sollte er wie die Gerüchteküche behauptet zu BrawnGP wechseln, hätte er genau dazu die große Chance.

Force India zieht Option bei Sutil

Adrian Sutil wird hingegen wohl auch im Jahr 2010 im Force India Platz nehmen. Das Team hat eine Option auf ihn gezogen, um das Erstrecht auf den Piloten zu haben. "Es ist schön zu sehen, dass sie meine Arbeit mögen und an mich glauben. Ich mag das Team sehr, ich fühle mich hier wirklich wohl. Dies ist der Grund, warum ich sehr entspannt bin. Auf jeden Fall werde ich in der Formel 1 sein, und ich habe kein Problem, hier ein weiteres Jahr zu verbringen."

Die Personalplanungen der Formel-1-Teams für die Saison 2010

Team

fest

so gut wie fest

Heißer Kandidat

mögliche Kandidaten

Brawn

Button

Rosberg

Red Bull

Vettel
Webber

McLaren-Mercedes

Hamilton

Räikkönen

Heidfeld
Kovalainen

Ferrari

Massa
Alonso

Toyota

Trulli
Kobayashi
Kovalainen
Heidfeld

Williams

Barrichello
Hülkenberg

Renault

Kubica

Glock
Heidfeld
Grosjean

Force India


Sutil

Liuzzi

Jani
Chandhok
Fisichella

Toro Rosso

Buemi
Alguersuari

Campos

Senna

Piquet junior

de la Rosa
Gené
Petrov
Pantano

Manor

Glock
di Grassi
Carroll
Klien

US F1

Summerton
Klien
Wurz

Lotus

Trulli
Fauzy
Nakajima

Qadbak
(zuvor BMW-Sauber)

Heidfeld
Klien
Glock



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