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Thomas Strunz über das Spitzenspiel Schalke gegen Leverkusen

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Strunz: Farfans Tor war korrekt

01.11.2009, 01:27 Uhr | Von Jörg Hausmann, t-online.de

Thomas Strunz, LIGA total!-Experte und Ex-Sportdirektor von Rot-Weiß Essen. (Foto: imago)Thomas Strunz, LIGA total!-Experte und Ex-Sportdirektor von Rot-Weiß Essen. (Foto: imago) Als LIGA total! Experte beobachtete der frühere Nationalspieler Thomas Strunz das Spitzenspiel auf Schalke. Die Gastgeber kamen beeindruckend zurück, verpassten es jedoch, die Spitze zu übernehmen.

Die verteidigte nach der "2:2-Niederlage" (Sportdirektor Rudi Völler) Bayer Leverkusen. Unter dessen Cheftrainer Jupp Heynckes debütierte Strunz vor 20 Jahren beim FC Bayern München in der Bundesliga.

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Am heutigen Samstag fielen in der Bundesliga gleich fünf entscheidende Tore in den letzten zehn Minuten. Immer waren die Spitzenteams beteiligt, zuletzt beim 2:2 von Tabellenführer Leverkusen auf Schalke. Worauf deutet das Ihrer Meinung nach hin? Nervosität? Kraftverlust?

Das spricht dafür, dass jeder versucht, bis zum Ende alles zu geben. Ich war selbst auf Schalke gewesen. Man hat gesehen, dass Schalke selbst nach dem 2:2 (fiel in der 88. Minute durch Vicente Sanchez, Anmerk. d. Verf.) noch nach vorne gespielt und versucht hat, den Siegtreffer zu machen. Es wird ein hohes Risiko eingegangen. Und das ist heute eben bei den Mannschaften, die die späten Tore erzielt haben, auch belohnt worden.

Wäre Schalkes hereingestochertes Anschlusstor durch Kevin Kuranyi auch mit dem zuvor ausgewechselten Abwehrchef Sami Hyypiä passiert?

Man hat schon gemerkt, dass nach seiner Auswechslung bei den Leverkusenern ein Bruch im Spiel war, in der defensiven Gesamtarbeit. Dieser Ausfall konnte nicht verarbeitet werden. Schalke hat aber auch den letzten 15, 20 Minuten unglaublich aufs Tempo gedrückt. Sie haben noch sehr aggressiv nach vorne gespielt. Man hat einfach wieder gesehen, dass die Mannschaften von Felix Magath immer über einen top Fitnesszustand verfügen. Schalke hat - beflügelt vom Ergebnis und den Toren - selbst in der 92. Minute noch alles versucht.

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Felix Magath schimpfte in der Nachbetrachtung des Spiels auf den Schiedsrichter. Der habe Leverkusen in der ersten Halbzeit durch seine einseitige Spielführung richtig gehend stark gemacht. Teilen Sie diese Ansicht?

Es war insgesamt ein sehr zerfahrenes Spiel in der ersten Halbzeit. Schalke hat vor allem versucht, körperlich dagegenzuhalten und viele Fouls provoziert. Das habe ich nicht so gesehen wie Felix Magath. Worüber man aber diskutieren kann, war die Aktion zwischen Adler und Farfan. Nach einer Grätsche von beiden, die aus meiner Sicht gleichartig zu bewerten wer, hatte Farfan ein Tor geschossen. Das wäre schon das frühere Anschlusstor gewesen. Es wurde aber abgepfiffen. Da hat der Schiedsrichter nicht die richtige Entscheidung getroffen. Ansonsten aber hat er nicht dazu beigetragen, dass Leverkusen bevorteilt wurde.

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Stefan Kießling, so bestätigte Bundestrainer Joachim Löw nach Leverkusens 2:2 auf Schalke, kehrt in seinen Kader zurück.

Er hat wieder ein gutes Spiel und ein Tor gemacht. Er muss vor Cacau genannt werden, der im letzten Länderspiel dabei war. Trotzdem hat Kießling noch nicht viele Länderspiele (zwei, Anmerk. d. Verf.) und muss sich wieder in der Nationalmannschaft zurechtfinden. Er muss sich aber auch international beweisen, denn er hat mit Leverkusen in den letzten anderthalb Jahren nicht mehr UEFA Cup oder sonstiges gespielt. Andere Stürmer wie Miroslav Klose oder Mario Gomez vom FC Bayern haben sich international in der Champions League schon bewiesen. Es ist gut, dass Stefan Kießling wieder mit dabei ist. Die Tore in der Bundesliga aber sollte man nicht überbewerten. Er ist sicher derzeit nicht der Stürmer Nummer eins in der Nationalmannschaft.

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