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Eisschnelllauf: Urteil im Fall Pechstein erst in zwei Wochen

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Entscheidung im Fall Pechstein verschoben

10.02.2010, 03:49 Uhr | dpa

Claudia Pechstein zählt die Tage bis zu ihrer Urteilsverkündung. (Foto: imago)  Claudia Pechstein zählt die Tage bis zu ihrer Urteilsverkündung. (Foto: imago) Für Claudia Pechstein geht das Zittern noch zwei Wochen weiter. Erst in gut 14 Tagen will der Internationale Sportgerichtshof CAS das Urteil im Fall der gesperrten Eisschnelllauf-Olympiasiegerin veröffentlichen. Der Spruch der drei Richter mit Professor Massimo Coccia aus Italien an der Spitze solle zusammen mit der schriftlichen Begründung bekanntgegeben werden.

Der Präsident der Deutsche Eisschnelllauf-Gemeinschaft (DESG), Gerd Heinze, bezeichnete die Information des CAS als "katastrophal". "Damit haben wir nicht gerechnet, das ist ein Hammer", erklärte Heinze. Es sei besonders bitter für die Athletin, die nun selbst im Falle eines Freispruchs nicht bei den ersten beiden Weltcup-Stationen am Wochenende in Berlin und in der Woche darauf in Heerenveen antreten kann. Somit hat sie nur noch dreimal die Chance, ihr Olympia-Ticket bei einem Weltcup zu buchen. "Das ist aus meiner Sicht sehr unfair", sagte Heinze.

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Urteil gilt als richtungsweisend

Das Urteil im Fall der wegen erhöhter Blutwerte im Indizien-Beweis gesperrten Olympiasiegerin gilt als richtungweisend. Nach der zweitägigen Anhörung in Lausanne mussten die drei CAS-Richter eine extrem schwere Entscheidung fällen: Bei ihrem in der Sportwelt mit Spannung erwarteten Richterspruch geht es um die Glaubwürdigkeit des Sports und die Perspektiven des Anti-Doping-Kampfes schlechthin.

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Für Pechstein steht viel auf dem Spiel

Obwohl sich Claudia Pechstein bisher nach eigener Aussage noch nie mit dem Fall eines für sie negativen Ausgangs beschäftigt hat, weiß die 37-Jährige sehr wohl um die Konsequenzen. Der Doping-Stempel würde ihrer Karriere ein abruptes Ende setzen, der Beamten-Job bei der Bundespolizei wäre futsch. Zudem hätte sie viel Geld für den Nachweis ihrer Unschuld in den Sand gesetzt.

Wie fit ist Pechstein?

Ob Pechstein bei einem Freispruch nach eingeschränktem Training in diesem Sommer überhaupt mithalten kann, weiß sie selbst nicht. "Schwere Beine auf den Runden und viel Ballast im Kopf", trage sie mit sich herum. "Aber vielleicht fallen rechtzeitig alle Lasten von mir ab", hofft sie. Ihr Management würde zugleich den Weltverband mit Millionen-Klagen überziehen. Sollte das Urteil aber anders kommen, als sich das jeder im Lager Pechstein vorstellt, ist der Gang vor das Schweizer Bundesgericht höchstwahrscheinlich. Dort wäre Widerspruch aber nur noch in Verfahrens-Fragen möglich. Die Antworten darauf wird es erst in zwei Wochen geben.


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