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Eintracht Frankfurt: Michael Skibbe mit verbalem Rundumschlag

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Michael Skibbe attackiert den kompletten Verein

08.11.2009, 13:39 Uhr | t-online.de, sid

Michael Skibbe zeigt deutlich auf, wo sich bei Eintracht Frankfurt etwas ändern muss. (Foto: imago)Michael Skibbe zeigt deutlich auf, wo sich bei Eintracht Frankfurt etwas ändern muss. (Foto: imago) Bei Eintracht Frankfurt ist die Euphorie des guten Saisonstarts endgültig verflogen. In den letzten beiden Partien hagelte es acht Gegentore, im Pokal schied man sang- und klanglos gegen den FC Bayern aus, und in der Liga ist man wieder da, wo vor allem Michael Skibbe nie hinwollte: im grauen Niemandsland, Platz zehn. Zwischen dem ehrgeizigen Trainer der Eintracht und Vorstandschef Heribert Bruchhagen gibt es zudem seit Wochen atmosphärische Spannungen. "Der Klub muss endlich aufwachen", wetterte Skibbe nach der peinlichen 0:4-Klatsche in Leverkusen. Harmonische Eintracht hört sich anders an.

Einmal in Rage gekommen, legte Skibbe richtig los: "Wir müssen uns bei Eintracht Frankfurt in den nächsten ein- bis eineinhalb Jahren völlig anders aufstellen, um konkurrenzfähig zu sein."

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"Schwächer, schwächer und schwächer"

Die heile Welt in Hessen scheint der Vergangenheit anzugehören. "Wenn es so weitergeht und wir nicht in allen Bereichen Vollgas geben, werden wir schwächer, schwächer und schwächer. Die Eintracht muss sich grundlegend verändern", sagte ein sichtlich angefressener Skibbe. Der Trainer forderte mehr Leistungsbereitschaft - von allen: "Der ganze Verein ist jetzt aufgerufen, die Sachen besser zu machen. Wir müssen alle Vollgas geben in allen Bereichen, jeder muss volle Pulle Vollgas geben."

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Skibbe vs. Bruchhagen geht in die dritte Runde

Die Kritik von Michael Skibbe richtet sich in erster Linie an seinen Boss Heribert Bruchhagen. Für Skibbe ist bei der Eintracht vieles zu eingefahren und eingerostet. Er hat Visionen und Ziele, die er allerdings zunehmend in Gefahr sieht: "Wir müssen anpacken und besser werden. Wenn wir den Status Quo noch ein Jahr halten oder verwalten wollen, wird es immer schwieriger und schwieriger." Es ist bereits das dritte Mal, dass Skibbe seinem Ärger über Bruchhagen öffentlich Luft macht.

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Geplatzten Lincoln-Transfer noch nicht verdaut

Den gescheiterten Transfer seines Wunschspielers Lincoln zu Saisonbeginn hatte Skibbe als "großen Fehler des Klubs" bezeichnet. Seitdem ist das Klima gereizt. Als sich Bruchhagen nach der unglücklichen 1:2-Niederlage in München nachdenklich über die körperliche Fitness der Spieler gezeigt hatte, reagierte Skibbe trotzig. "Er ist natürlich frei in seiner Meinung, aber das passt nicht." Bruchhagen wiederum wollte sich den Mund nicht verbieten lassen: "Ich stimme mich nicht mit ihm ab und werde auch in Zukunft meine Analysen weiter machen."

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Bruchhagen ist genervt

Bruchhagen scheint die Aufmüpfigkeit seines Trainers langsam aber sicher zuviel zu werden. Er ist es nicht gewohnt, kritisiert zu werden. Friedhelm Funkel arbeitete über Jahre weitgehend still an seiner Seite. Die wenigen Meinungsverschiedenheiten wurden ohne großes Aufsehen intern geklärt. Das ist jetzt anders. Angesprochen auf den verbalen Rundumschlag des Trainers reagierte Bruchhagen genervt. "Ich werde mich nicht an einem Ping-Pong-Spiel beteiligen", so Bruchhagen.

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Skibbe fordert besseres Scouting-System

Ein besonderes Anliegen Skibbes ist eine Verbesserung des Scouting-Systems. Die Ausrede, dass der finanzielle Rahmen keine adäquaten Verstärkungen ermögliche, lässt er nicht gelten. "Nicht alles, was wir tun, muss auch gleich viel Geld kosten", sagte Skibbe. Es gebe durchaus gute Spieler, die wenig kosteten. Diese müsse man erkennen, sehen, scouten. "Doch dafür muss Manpower da sein." Veränderung sei möglich, man müsse es nur anpacken. "Es ist zu einfach, immer nur die Spieler zu kritisieren."

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