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FC Schalke 04: Staatsanwalt prüft Anzeige wegen Insolvenzverschleppung

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FC Schalke 04  

Schalke: Staatsanwaltschaft prüft Anzeige

09.11.2009, 21:10 Uhr | dpa, sid, t-online.de

Schnusenberg (li.) und Peters stehen im Fokus der Staatsanwaltschaft. (Foto: imago)Schnusenberg (li.) und Peters stehen im Fokus der Staatsanwaltschaft. (Foto: imago) Der FC Schalke 04 kommt nicht zur Ruhe. Die Staatsanwaltschaft Essen prüft eine Strafanzeige gegen Finanzvorstand Peter Peters und Klubpräsident Josef Schnusenberg wegen des Verdachts der Insolvenzverschleppung. "Wir werden jetzt sorgfältig prüfen, ob sich daraus ein Anfangsverdacht für die behauptete Straftat und ein Anlass für Ermittlungen ergibt", sagte Staatsanwalt Wilhelm Kassenböhmer und ergänzte: "Die Aufregung um diese Geschichte ist zunächst höher, als es aus unserer Sicht angemessen wäre."

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Peters weiß noch nichts

Die Ende Oktober eingegangene Anzeige einer Privatperson beruhe laut Staatsanwalt auf Medienberichten über die schwierige Finanzlage bei Bundesligisten. "Ich weiß von dieser Angelegenheit nichts. Zu Sachverhalten, von denen ich nichts weiß, kann ich mich auch nicht äußern", kommentierte Peters überrascht. Bisher hat die Staatsanwaltschaft den Club noch nicht über die Anzeige informiert. "Sie konnten auch noch nichts wissen, weil wir den Vorwurf noch gar nicht mitgeteilt haben", sagte Kassenböhmer. Und ob es tatsächlich zu einem Ermittlungsverfahren kommt, ist noch nicht entschieden.

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Finanzspritze sichert die Lizenz

Der mit 137 Millionen Euro verschuldete Klub hatte Ende Oktober von der Gelsenkirchener Gesellschaft für Energie und Wirtschaft (GEW) und einer ungenannten Bank eine Finanzspritze in Höhe von 25,5 Millionen Euro erhalten. Derzeit muss sich der Verein, der die Lizenz für die laufende Spielzeit in der Bundesliga unter Auflagen erhalten hatte, einem Nachlizenzierungsverfahren unterziehen - wie viele andere Profiklubs auch. "Die Lizenz des FC Schalke 04 war nicht gefährdet. Die laufende Saison ist sauber durchfinanziert und auch die nächsten Jahre sind für uns gesichert", sagte Peters nach der Bekanntgabe des Millionen-Deals.


Bis zu drei Jahren Gefängnis drohen

Nach geltendem Recht droht den Verantwortlichen bei Insolvenzverschleppung, also der Nichtantragsstellung der Eröffnung eines Insolvenzverfahrens, eine Geldstrafe oder gar eine Freiheitsstrafe bis zu drei Jahren. Die Staatsanwaltschaft muss nun herausfinden, ob sich Schalke je in einer Situation befunden hat, in der ein Insolvenzverfahren unumgänglich gewesen wäre, dieses jedoch nicht in die Wege geleitet wurde. Fraglich, ob der rettende 25-Millionen-Deal in diesem Umfang bei einem laufenden Verfahren überhaupt zustande gekommen wäre.

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