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Claudia Pechstein: "ISU hat mir das Leben kaputt gemacht"

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Doping - Eisschnelllauf  

Pechstein: Leben kaputt in einer Minute dreißig

12.02.2010, 11:38 Uhr | dpa

Claudia Pechstein erneuert ihre Kritik an der Internationalen Eislaufunion. (Foto: imago)Claudia Pechstein erneuert ihre Kritik an der Internationalen Eislaufunion. (Foto: imago) Die wegen auffälliger Blutwerte gesperrte Claudia Pechstein hat die Internationale Eislaufunion (ISU) erneut scharf attackiert. "Die ISU hat mir im Grunde genommen das ganze Leben kaputtgemacht. Innerhalb von einer Minute dreißig, sag' ich jetzt mal", schimpfte die fünfmalige Eisschnelllauf-Olympiasiegerin in der N24-Sendung Links-Rechts.

Der Internationale Sportgerichtshof CAS hatte die Entscheidung im Fall Pechstein zuletzt auf kommende Woche verschoben und ihr so einen Start bei den ersten beiden Weltcup-Rennen verbaut. Im Falle eines Schuldspruchs vor dem CAS fürchte sie sogar um ihren Arbeitsplatz bei der Bundespolizei. "Natürlich habe ich in erster Linie Angst, dass ich diesen Job verliere", sagte die 37-Jährige.

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Pechstein will "kämpfen bis zum Letzten"

Schon jetzt spüre sie auch die finanziellen Folgen der Zweijahres-Sperre. Ihre Sponsoren hätten die Verträge vorerst ausgesetzt, erklärte Pechstein. Dennoch hat sie die Hoffnung auf ein positives Ende der Affäre nicht aufgegeben. "Mittlerweile geht es auch um meine Ehre. Aber ich habe eigentlich das Ziel, noch mal Olympiasiegerin zu werden beziehungsweise eine zehnte Medaille zu erringen", sagte Pechstein. Sie werde "kämpfen bis zum Letzten". Schon am Wochenende hatte Pechstein angekündigt, im Falle einer Niederlage vor dem CAS ein Zivilgericht anrufen zu wollen.

Erhöhte Werte führten zu der Sperre

Die ISU hatte Pechstein wegen überhöhter Retikulozyten-Werte gesperrt. Ausschlaggebend für die Entscheidung war das Urteil von ISU-Chefmediziner Harm Kuipers anhand von Langzeit-Profilen und Wettkampf-Kontrollen bei Pechstein. Die Deutsche hatte in der vergangenen Woche Kuipers Rücktritt wegen angeblicher Ungleichbehandlung gefordert.

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