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Bundesliga  

Stimmen zum Tod von Robert Enke

10.11.2009, 22:19 Uhr | dpa, sid

Joachim Löw (Bundestrainer): "Es fällt mir schwer, die Gefühle zu beschreiben. Ich bin völlig schockiert, völlig leer. Mein ganzes Mitgefühl gilt seiner Frau und seiner Familie. Robert war nicht nur ein herausragender Spieler, sondern auch ein toller Mensch. Wir haben wunderbare Gespräche geführt. Er konnte zuhören und ist anderen mit unglaublichem Respekt begegnet. Fairness war für ihn immer ein wichtiger Lebensinhalt. Sein Tod ist ein immenser Verlust. Er wird uns fehlen, als erstklassiger Sportler und als außergewöhnlicher Mensch. Es ist völlig richtig, dass wir das Chile-Länderspiel abgesagt haben. Niemand fühlt sich in der Lage, in dieser Situation einfach zur Tagesordnung überzugehen. Wir haben einen Freund verloren. Das ist ein Moment, bei dem man auch im Fußball innehalten muss. Wir trauern tief um Robert Enke."

Michael Ballack (Kapitän Nationalmannschaft): "Ich bin fassungslos. Mir fehlen die Worte."

Theo Zwanziger (Präsident des Deutschen Fußball-Bundes): "Wir sind fassungslos und voller Trauer. Unser ganzes Mitgefühl gilt der Frau von Robert Enke und seiner Familie. Robert Enke war ein wunderbarer Mensch, der auch harte Schicksalsschläge verdauen musste."

Franz Beckenbauer (Präsident FC Bayern München): "Ich bin einfach nur entsetzlich traurig. Wenn man eine solche Nachricht bekommt, werden alle anderen Probleme ganz klein."

Christian Wulff (Ministerpräsident von Niedersachsen): "Deutschland verliert einen Ausnahmesportler und einen sensiblen Menschen, der für viele ein Vorbild war. Wir trauern um ihn."

Oliver Bierhoff (Manager der Nationalmannschaft): "Wir sind alle geschockt, uns fehlen die Worte."

Jörg Neblung (Berater): "Ich kann bestätigen, dass es sich um Selbstmord handelte. Robert hat sich um kurz vor sechs Uhr das Leben genommen. Zu Einzelheiten kann ich im Moment aber nichts sagen."

Jörg Schmadtke (Sportdirektor Hannover 96): "Ich bin fassungslos. Unser Mitgefühl gilt vor allem Roberts Frau und der kleinen Tochter. Wir werden versuchen, sie in dieser schweren Zeit zu unterstützen."

Martin Kind (Präsident von Hannover 96): "Es war ein Unfall. Das ist eine absolute Katastrophe, ich kann es gar nicht fassen und auch nicht weiter kommentieren."

Joseph Blatter (FIFA-Präsident): "Die internationale Fußballfamilie hat die äußerst traurige Nachricht über den Hinschied von Robert Enke erhalten. Unsere Gedanken sind in dieser schweren Zeit bei der Frau und der Familie von Robert Enke, und wir wünschen ihnen die Kraft, den Schmerz ertragen zu vermögen."

Joan Laporta (Präsident FC Barcelona): "Die Anhänger des FC Barcelona trauern um Robert Enke. Ich habe ihn persönlich kennengelernt. Er war ein hoch gebildeter und korrekter Junge."

Txiki Begiristain (Sportdirektor FC Barcelona): "Enke hatte bei Barça ein fantastisches Verhalten an den Tag gelegt. Sein Tod ist ein Unglück für den Fußball, vor allem für den deutschen Fußball und für Barça."

Nuno Gomes (Nationalspieler Portugals, früherer Teamkollege bei Benfica Lissabon): "Ich bin geschockt ... Es fällt schwer, zu glauben, dass er tatsächlich gestorben ist. Es ist ein schrecklicher Verlust für den gesamten Weltfußball, er war für die heutige Zeit ein besonderer Mensch (...). Als er (nach Lissabon) kam, war er ja noch ein Junge, aber von Anfang an hat er sich darum bemüht, unsere Sprache zu erlernen, was er auch bald locker geschafft hat. Er war ein Mann, der große Lust hatte, zu lernen und sich zu behaupten. Ein wahrer Mann."

Luís Filipe Vieira (Präsident Benfica Lissabon): "Es gibt Nachrichten im Leben, die uns wegen ihrer Härte schocken. Der Tod von Robert Enke ist zweifellos eine solche Nachricht. Man ist nie darauf vorbereitet, das physische Verschwinden eines Menschen zu bewältigen, mit dem man eine gemeinsame Zeit verbracht hat und von dem man so gute Erinnerungen zurückbehält. Aber wenn die Tragödie einen so jungen Menschen wie Robert Enke trifft, ist die Frustration noch größer."

Michael Vesper (Generaldirektor des Deutschen Olympischen Sportbundes): "Ich bin erschüttert. Unser tiefstes Mitgefühl gilt seiner Familie. Das ist eine Tragödie."

Ewald Lienen (Ex-Trainer von Enke): "Das ist unvorstellbar. Ich habe bereits mit Weggefährten und Teamkollegen wie Steven Cherundolo, Michael Tarnat und Hanno Balitsch gesprochen. Für uns alle ist es ein unfassbarer Schlag, den wir kaum in Worte fassen können. Dass er in so einer Situation war, so etwas ins Auge fassen konnte, tut mir unendlich leid und unendlich weh."

Rainer Bonhof (Ex-Trainer von Enke bei Borussia Mönchengladbach): "Das ist eine schockierende Nachricht, mir fehlen die Worte."

Ralf Rangnick (Trainer 1899 Hoffenheim): "Vom Charakter und seiner Persönlichkeit war Robert Enke ein überragender Mensch."

Guido Buchwald (Weltmeister von 1990): "Er war ein toller Sportler und Mensch, auch wenn sich unsere Wege nie gekreuzt haben."

Claus Reitmaier (Torwarttrainer beim Hamburger SV): "Ich habe Robert noch am Sonntag nach dem Spiel zwischen dem HSV und Hannover 96 in den Arm genommen. Ich habe ihn gefragt, ob es ihm wieder besser gehe. Er sagte ja, ja, ja. Wo genau die Probleme lagen, wusste ich nicht. Im Fußball war er ja sehr erfolgreich."

Heribert Bruchhagen (Vorstandsvorsitzender Eintracht Frankfurt): "Da sieht man, wie völlig unbedeutend unser aufgeblasenes Bundesliga-Geschäft ist."

Jose Mourinho (Enkes Ex-Trainer bei Benfica Lissabon): "Ich bin geschockt. Die Nachricht hat mich erschüttert. Ich erinnere mich an seine Ausgeglichenheit, sein sympathisches Auftreten, sein professionelles Verhalten und seine soziale Sensibilität."

Gianluca Zambrotta (Weltmeister/Italien): "Wer in großen Klubs spielt, spürt immer den Druck. Wir sind keine Superhelden, wir haben Schwächen wie jeder andere Mensch."

Thomas Bach (Präsident des Deutschen Olympischen Sportbundes): "Tief bestürzt haben wir vom Tod Robert Enkes erfahren. Mit ihm hat der Sport eine echte Persönlichkeit verloren."

Reinhard Rauball (Fußball-Ligapräsident): "Wir sind erschüttert über den tragischen Tod von Robert Enke. Er war ein herausragender Sportsmann und ein besonderer Mensch. Wir denken in dieser schweren Zeit an seine Familie und wünschen ihr viel Kraft, um diese schwere Situation so gut wie möglich zu bewältigen."

Thomas de Maiziere (Bundesinnenminister): "Hannover 96 und der gesamte Fußballsport haben einen großartigen Sportler verloren. Unsere Gedanken sind bei Frau Enke und der Familie."

Rainer Brüderle (Bundeswirtschaftsminister): "Mich bedrückt es sehr, dass weder seine Sportkameraden noch Trainer gemerkt haben, was in einem Menschen vorgeht, der seine Tochter verliert. Das spricht dafür, dass selbst in so einem Team, wo jeder für den anderen da sein sollte, es menschlich offenbar nicht ganz so ist, wie es sein soll."

Guido Westerwelle (Außenminister): "Ich bin absolut fassunglos. Das ist fürchterlich."

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