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Michael Sternkopf litt beim FC Bayern München unter Depressionen

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Bundesliga  

Sternkopf litt bei Bayern unter Depressionen

17.11.2009, 15:14 Uhr | t-online.de, dpa

Michael Sternkopf nahm Psychopharmaka. (Foto: imago)Michael Sternkopf nahm Psychopharmaka. (Foto: imago) Sebastian Deisler hängte seine Fußballschuhe an den Nagel und ging an die Öffentlichkeit, Robert Enke hat sich das Leben genommen. Auch der ehemalige Bundesliga-Profi Michael Sternkopf hat in seiner Zeit beim FC Bayern München gegen Depressionen gekämpft - aber seine Karriere fortgesetzt.

"Nach 13, 14 Monaten Bayern war das für mich auch eine Phase, wo ich absolut in ein Loch gefallen bin, auch eineinhalb Jahre Psychopharmaka genommen habe", sagte der heutige Marketingmanager des Drittligisten Kickers Offenbach Michael Sternkopf in der Sendung "Heimspiel" des Hessischen Rundfunks.

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Der Glaube an Veränderungen fehlt

Die große Toleranz, die nach dem Selbstmord von Nationaltorhüter Robert Enke nun im Fußball gefordert wird, könne an der Realität schnell zerbrechen. Sternkopf: "Wenn ich heute einem Trainer sage: Trainer, ich hab' momentan eine Phase, ich habe Angst - der stellt einen nicht mehr auf, da ist man durch."

Enkes Selbstmord ging Sternkopf sehr nahe

Der Suizid von Enke, mit dem Sternkopf in Mönchengladbach zusammen gespielt hat, oder der Ausstieg von Sebastian Deisler bei Bayern München sind Sternkopf besonders nahe gegangen. "Ich habe dann nur gedacht, wie Sebastian Deisler das damals öffentlich gemacht hat: Mensch, was hat der Junge für ein Glück, dass er eventuell so ein Umfeld hinter sich hat, dass er mit so was raus geht." Letztendlich habe man als Fußballer ohnehin Druck. Wenn man noch mit Depressionen zu kämpfen habe und das in sich reinfresse - "das ist unvorstellbar".

Bei den Bayern nie durchgesetzt

Sternkopf war 1990 vom Karlsruher SC als vielversprechendes Angriffstalent für 3,5 Millionen Mark (knapp 1,7 Millionen Euro) zu den Bayern gewechselt. Auf Dauer konnte er sich der heute 39-Jährige jedoch nicht durchsetzen. Nach Engagements bei Borussia Mönchengladbach, beim SC Freiburg und bei Arminia Bielefeld beendet er 2004 in Offenbach seine Karriere. Für die Nationalmannschaft hat es nie gereicht. Acht Einsätzen in der U-21 folgte lediglich eine Einladung in die Olympia-Auswahl von 1990.


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