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TSG 1899 Hoffenheim: Josip Simunic litt auch an Depressionen

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TSG 1899 Hoffenheim  

Depressionen: Auch Simunic bekennt sich

18.11.2009, 12:04 Uhr | dpa

Schwierige Zeiten: Josip Simunic litt während seiner Zeit bei Hertha BSC unter Depressionen. (Foto: dpa)Schwierige Zeiten: Josip Simunic litt während seiner Zeit bei Hertha BSC unter Depressionen. (Foto: dpa) Eine Woche nach dem Selbstmord von Robert Enke wird mit dem Thema Depressionen in der Bundesliga plötzlich offener umgegangen. Auch Josip Simunic von 1899 Hoffenheim hat in seiner Profikarriere mit Depressionen zu kämpfen gehabt.

"Ich wollte mit Fußball aufhören. Ich war stark depressiv, körperlich am Ende. Zum Teil habe ich sieben Tage am Stück keine Minute geschlafen", sagte der kroatische Nationalverteidiger in der "Sport Bild" über seine Zeit beim Hamburger SV und bei Hertha BSC.

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Fünf Jahre in Behandlung

Erstmals seien Symptome bei dem Abwehrspieler im Jahr 1999 während seiner Zeit beim HSV aufgetreten. Während seinem Engagement bei Hertha BSC sei Simunic fünf Jahre in Behandlung gewesen. Sein früherer Mentaltrainer Gerd Driehorst sagte der Zeitschrift: "Er hatte jeden Tag Versagensängste und Selbstzweifel. Ein Fehlpass im Training reichte und er war am Boden zerstört, hat alles infrage gestellt. Er hat sich selbst zerfleischt."

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Simunic fordert mehr Menschlichkeit

Simunic sprach nicht darüber, wie es ihm heute geht, forderte aber mehr Menschlichkeit im Umgang miteinander: "Jeder sollte kapieren, dass auch wir Sportler Menschen sind. Und dass auch wir Schwächen haben." Nach Angaben von Driehorst hat der 31-Jährige 2001 gesagt, in sechs Jahren spiele er definitiv kein Fußball mehr. "Jetzt tut er es doch. Und das als zweimaliger WM- und EM-Teilnehmer nicht ganz unerfolgreich."

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Erster aktiver Profi, der es öffentlich macht

Der Kroate ist der erste derzeit noch aktive Bundesliga-Spieler, der öffentlich macht, dass er unter Depressionen gelitten hat. Ex-Bayern-Profi Sebastian Deisler galt vor dem Selbstmord von Hannovers Nationaltorwart Robert Enke vergangene Woche als prominentester Fall im Profigeschäft. Auch der frühere Münchner Michael Sternkopf hat sich jetzt dazu bekannt, dass er eineinhalb Jahre Psychopharmaka genommen hat.


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