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Dopingverdacht gegen deutsche Schwimmerin

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Schwimmen  

Verband mit auffälliger Dopingprobe konfrontiert

10.02.2010, 07:20 Uhr | sid, dpa

Unter Verdacht: Von Sonja Schöber soll es eine auffällige Doping-Probe geben. (Foto: imago)Unter Verdacht: Von Sonja Schöber soll es eine auffällige Doping-Probe geben. (Foto: imago) Der Deutsche Schwimm-Verband (DSV) wird eine Woche vor den nationalen Titelkämpfen auf der Kurzbahn in Essen mit einer auffälligen Doping-Probe konfrontiert. Bei der betroffenen Schwimmerin handelt es sich um die ehemalige deutsche Meisterin und Olympia-Teilnehmerin Sonja Schöber aus Dortmund. Der DSV bestätigte, dass es ein Ermittlungsverfahren gibt.

Schöber beteuert Unschuld

"Es ist richtig. Wir wurden darüber informiert, dass es sich bei der Betroffenen um Sonja Schöber handelt. Sie beteuert, dass sie keine verbotenen Mittel genommen hat"', sagte Manfred Peppekus, Präsident des nordrhein-westfälischen Schwimm-Verbandes. Beim DSV wollten Präsidentin Christa Thiel und Generalsekretär Jürgen Fornoff zunächst keine Stellung abgeben. "In einem schwebenden Verfahren gibt es keine weiteren Stellungnahmen", sagte die Juristin Thiel und ergänzte: "Das ist auch zum Schutz des betroffenen Athleten."

Auffällige Testosteron-Werte

Anfang November waren die Mitglieder des DSV-Hauptausschusses in Kenntnis gesetzt worden, dass es eine auffällige Dopingprobe gegeben habe und verbandsintern ein Ermittlungsverfahren eingeleitet worden sei. Bei der 24 Jahre alten Schöber sollen bei einer Kontrolle nach einem Trainingslager auffällige Testosteron- beziehungsweise Epi-Testosteronwerte festgestellt worden sein. Die erhöhten Werte lassen allerdings nur indirekt Rückschlüsse auf eine mögliche Einnahme verbotener Substanzen zu. Die auffälligen Werte könnten auch durch körpereigene Hormonschwankungungen zustande gekommen sein.

Kein Start in Essen

Schöber war 2007 deutsche Meisterin über 100 Meter Brust und ist Mitglied des B-Kaders sowie des Perspektivkaders für Olympia 2012 in London. Bei Olympia in Peking war sie in den Vorläufen ausgeschieden, an der WM in Rom hatte sie nicht teilgenommen. Ihren Start beim Kurzbahn-Weltcup am vergangenen Wochenende in Berlin hatte Schöber abgesagt. Bei den nationalen Meisterschaften auf der Kurzbahn in Essen (26. bis 29. November) darf sie nicht starten, solange das aktuelle Verfahren nicht abgeschlossen ist.

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