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1860 München: Ude nennt Umzugspläne "vergebliche Liebesmüh"

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TSV 1860 München  

Ude gegen Umzugspläne

19.11.2009, 16:04 Uhr | dpa

Christian Ude, scheidendes Aufsichtsratsmitglied von 1860, ist gegen die Stadiondebatte (Foto: imago)Christian Ude, scheidendes Aufsichtsratsmitglied von 1860, ist gegen die Stadiondebatte (Foto: imago) Vor seinem Abschied aus dem Aufsichtsrat von TSV 1860 hat sich Münchens Oberbürgermeister Christian Ude gegen eine Fortführung der Stadiondebatte ausgesprochen. Gedanken an eine Rückkehr der Löwen ins altehrwürdige Grünwalder Stadion bezeichnete der SPD-Politiker als "vergebliche Liebesmüh", die Hoffnungen auf einen kompletten Neubau gar als "hirnrissige Illusionen".

"Ich habe noch nie einen Investor kennengelernt, der zig Millionen für die Sechziger aus der Westentasche zieht und sagt: So, jetzt bauen wir ein Stadion", sagte Ude der Münchner "Abendzeitung". Nach 13 Jahren als Aufsichtsrat zieht sich der 62-Jährige am Samstag auf der Delegiertenversammlung zurück.

TSV 1860 München Absage für Stadion-Umzug
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Löwen erwägen seit Monaten den Auszug

Seit Monaten erwägen die Löwen einen Auszug aus der Allianz Arena, gründeten dazu jüngst sogar eine Projektgruppe "Stadionzukunft". Mit einem Verbleib in der Arena bis 2025, wie im Mietvertrag mit Inhaber FC Bayern München vorgesehen, wollen sich weder große Teile der Anhänger noch die Führungscrew um Präsident Rainer Beeck anfreunden. Allerdings sieht Ude "keine Anzeichen, dass der Verein aus den Stadionverträgen mit der Allianz Arena kommt".


1860 soll Bayern Kompromisse vorschlagen

Stattdessen sollte 1860 München "den Bayern jetzt akzeptable Kompromissvorschläge" zur Anpassung der Verträge machen. Der abstiegsbedrohte Zweitligist hatte zuletzt eigenmächtig die vereinbarten Zahlungen für das Catering reduziert, die Bayern reagierten mit einer Klage vor dem Münchner Landgericht. 1860-Geschäftsführer Manfred Stoffers habe das Recht, "das Thema anzusprechen, wenn ein Vertrag nicht der Realität entspricht, weil die Vorgänger aus Selbstüberschätzung irgendetwas unterschrieben haben", erklärte Ude.

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