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1899 Hoffenheim: Simunic wehrt sich - hatte keine Depressionen

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Simunic: "Hatte nie eine solche Krankheit"

19.11.2009, 18:16 Uhr | dpa

Hoffenheims Abwehrspieler Josip Simunic sagt, er habe nie Depressionen gehabt. (Foto: imago)Hoffenheims Abwehrspieler Josip Simunic sagt, er habe nie Depressionen gehabt. (Foto: imago) Das Bekenntnis von Abwehrchef Josip Simunic, früher schon einmal "stark depressiv" gewesen zu sein, hat bei der TSG 1899 Hoffenheim für viel Aufregung gesorgt. So stand das Thema bei der turnusgemäßen Pressekonferenz vor dem Spiel beim 1. FC Köln im Mittelpunkt - zumal Simunic selbst, Trainer Ralf Rangnick, Manager Jan Schindelmeiser und Psychologe Hans-Dieter Hermann Rede und Antwort standen.

"Ich hatte damit gemeint, dass es mir damals schlecht ging", erklärte der kroatische Profi, betonte aber, dass er nicht wie der gestorbene Nationaltorwart Robert Enke an schweren Depressionen gelitten habe.

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Simunic: "Hatte nie eine solche Krankheit"

"Ich hatte nie eine solche Krankheit und habe nie eine solche Therapie gemacht", sagte Simunic. In der "Sportbild" hatte er über seine Zeit beim Hamburger SV und bei Hertha BSC erklärt: "Ich wollte mit Fußball aufhören. Ich war stark depressiv, körperlich am Ende. Zum Teil habe ich sieben Tage am Stück keine Minute geschlafen." Sein früherer Mentaltrainer bei Hertha BSC, Gerd Driehorst, hatte der Zeitschrift gesagt: "Er hatte jeden Tag Versagensängste und Selbstzweifel. Ein Fehlpass im Training reichte und er war am Boden zerstört, hat alles infrage gestellt. Er hat sich selbst zerfleischt." Laut "Sportbild" waren alle Aussagen autorisiert.

"Etwas irritiert" über die Schlagzeilen

Am Donnerstag sagte Simunic: "Manchmal nimmt man einen alten Satz", sagte der 31-Jährige. "Ich habe mich bei Hertha einfach nicht gut gefühlt." Er begründete dies jedoch mit seinen Mittelfußbrüchen. Zudem habe er in seiner Anfangszeit in Deutschland beim HSV (1997 - 2000), als er von Australien kam, mit Eingewöhnungsschwierigkeiten zu kämpfen gehabt. Über die jetzigen Schlagzeilen sei er, so Simunic vor zahlreichen Medienvertretern, "etwas irritiert".

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Rangnick ist genervt

Genervt von dem Thema ist Rangnick, der nach eigenen Angaben einige Einladungen zu Talkshows abgelehnt hat. "Ich möchte mich nicht beteiligen an diesem Pseudo-Stammtisch-Gewäsch", sagte der Trainer. Hermann, der auch Psychologe der Nationalmannschaft ist, verwies darauf, dass man unterscheiden müsse zwischen depressiven Stimmungen und der Krankheit Depressionen." Simunic meinte achselzuckend: "Ich kann dazu nichts sagen. Ich bin kein Fachmann."

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