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Hannover 96: Arnold Bruggink weint nach dem Spiel gegen Schalke

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Hannover 96  

Hannovers Kapitän weint nach dem Spiel

22.11.2009, 12:21 Uhr | dpa

Hannovers neuer Kapitän Arnold Bruggink. (Foto: dpa)Hannovers neuer Kapitän Arnold Bruggink. (Foto: dpa) Im ersten Spiel nach dem tragischen Tod von Robert Enke kamen die Emotionen hoch. Nach dem Spiel gegen Schalke 04 begann Hannovers neuer Kapitän Arnold Bruggink im Fernseh-Interview zu weinen. "Es war sehr schwierig", gab Bruggink zu. Seine Stimme stockte und vor laufenden Kameras wischte sich der Niederländer die Tränen von der Wange.

Als es "nach der Trauerminute losgegangen" sei und das Spiel begonnen habe, "da ging es auch irgendwie", berichtete er.

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Bergmann: "Gefühle zulassen"

Trainer Andreas Bergmann zeigte Verständnis für die erneut hochkommenden Emotionen. "Wir haben Robert ja weiter in unserem Herzen. Auch für mich war es heute nicht einfach. Ich wusste, dass es noch einmal emotionale Momente geben würde. Und ich finde, dann sollte man solche Gefühle auch zulassen", sagte der 96er-Coach nach der 0:2 (0:0)-Niederlage beim FC Schalke 04, der sich mit dem Sieg in der Bundesliga-Spitze etablierte.

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Langer Weg zur Normalität

Wie schwer am Samstag der Schritt zurück in den Fußball-Alltag für die Niedersachsen, aber auch für den Gegner aus dem Revier war, wurde in manchen Situationen immer wieder deutlich. Alle Spieler trugen einen Trauerflor, Hannovers Profis zusätzlich eine kleine, schwarze "1" auf ihrem Trikot. Das erste Bundesliga-Spiel elf Tage nach dem tragischen Tod des Idols Robert Enke war keine normale Partie, aber eine weitere wichtige Etappe auf dem langen Weg zur Normalität.

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Trainer ist stolz auf seine Mannschaft

Bergmann war froh, dass im Spiel wieder "Bundesliga-Atmosphäre" herrschte, "mit Anfeuerungen und Schlachtgesängen der Fans". Das Resümee des Coaches fiel daher trotz der "unglücklichen Niederlage" auch überwiegend positiv aus: "Ich bin stolz auf meine Mannschaft. Sie hat eine gute Leistung gezeigt und auch Aktionen nach vorne gehabt. Wie die jungen Leute mit der Situation umgegangen sind, war wirklich gut. Allerdings tut es auch ein bisschen weh, dass am Ende kein Punkt herausgesprungen ist." Sportdirektor Jörg Schmadtke ergänzte: "Die Mannschaft hat gezeigt, welchen Charakter sie hat. Es gab schon vorher einen Prozess des Zusammenwachsens. Aber der tragische Fall von Robert hat uns noch enger zusammenrücken lassen."

Auch Westernmann ergriffen von der Situation

Obwohl Heiko Westermann bereits am Mittwoch an selber Stelle beim Länderspiel der DFB-Elf gegen die Elfenbeinküste dabei gewesen war, zeigte sich der Nationalspieler abermals ergriffen. "Es war schon ein mulmiges Gefühl. Vor dem Anpfiff habe ich mich an das letzte Heimspiel in der Arena gegen Hannover erinnert. Da habe ich vorher gemeinsam mit Robert ein Interview gegeben. Solche Dinge kann man nicht ganz ausblenden", gestand Westermann.

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Gute Atmosphäre im Stadion

Nach etwas zurückhaltendem Beginn sei die auch von Bergmann als gut empfundene Atmosphäre schnell "zur Normalität gekippt", befand Schmadtke. Und so entwickelte sich ein durchaus ansehnliches Bundesliga-Spiel mit temporeichen Angriffen und guten Torchancen auf beiden Seiten. Dass lange kein Treffer fiel, lag auch an den starken Vorstellungen der Torhüter Manuel Neuer und Florian Fromlowitz.

Fromlowitz ist bester Spieler auf dem Platz

Vor allem der Enke-Nachfolger stand natürlich besonders im Fokus. Der 23-Jährige meisterte die schwere Prüfung mit Bravour, war bester Spieler auf dem Platz. Bei Jefferson Farfans wuchtigem Kopfball (69.) war der er ebenso machtlos wie bei Jan Moraveks erstem Bundesligator (90.+1) Sekunden nach dessen Einwechslung. "Für Florian war es keine einfache Sache. Er hat eine bärenstarke Leistung gezeigt", lobte Bergmann. Und dass Fromlowitz anschließend keinen Interview-Marathon absolvieren wollte, fand nicht nur Schmadtke "legitim". So blieb es bei einem kurzen Statement von Fromlowitz, das alles aussagt: "Wir haben versucht, es so gut wie möglich auszublenden. Robert ist noch in unseren Köpfen und wird immer in unseren Herzen bleiben."

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