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Formel 1: Sauber will mit Ferrari und vielleicht mit Heidfeld angreifen

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Sauber  

Mit Ferrari-Power eine gute Rolle spielen

29.11.2009, 16:01 Uhr | t-online.de, dpa

Peter Sauber blickt der Formel-1-Saison 2010 positiv entgegen. (Foto: imago)Peter Sauber blickt der Formel-1-Saison 2010 positiv entgegen. (Foto: imago) Zurück in die Zukunft: Mit seinem alten Motorenpartner Ferrari will das Sauber-Team nach der Trennung von BMW in der Formel 1 für Furore sorgen. Teamchef Peter Sauber, der nach eigenen Worten "nur im Traum daran gedacht hatte, eines Tages wieder an die Boxenmauer zurückzukehren", ist wenige Tage nach der Übernahme seines alten Teams zufrieden.

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Gute Zusammenarbeit mit Ferrari

"Sehr gut im Plan sind wir mit der Entwicklung des neuen Autos. Das hat auch damit zu tun, dass die neue Zusammenarbeit mit Ferrari besser nicht sein könnte. Die Verantwortlichen in Maranello haben großes Vertrauen in unsere Ingenieure bewiesen und ihnen sehr früh alle wichtigen Daten über Motor und Getriebe geliefert", schrieb Sauber in einem Gastbeitrag für den Schweizer Zeitung "Blick".

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Alte Bekannte

Bereits zwischen 1997 und 2005 gab es eine Zusammenarbeit zwischen Sauber und Ferrari. Dies ist nun kein Nachteil. ""Natürlich hilft es dabei auch, dass bei den Meetings teilweise dieselben Leute am Tisch sitzen, die sich noch aus der Zeit vor 2006 kennen, als wir ja bereits Ferrari-Motoren verwendeten", ist sich Sauber sicher.

Viel spricht für Heidfeld

Gute Chancen auf ein Cockpit beim Sauber-Team werden Nick Heidfeld eingeräumt, der bereits sieben Saisons für die Schweizer Mannschaft bestritten hat und als versierter Entwickler gilt. "Die Zuverlässigkeit und das aus dieser resultierende regelmäßige Punktesammeln sprechen für den Deutschen", findet Sauber, der allerdings noch weitere Namen auf seiner Liste für 2010 hat.

Chance für einen Russen

Mit dem zweiten Cockpit könnte Sauber in der kommenden Saison einen ähnlichen Weg beschreiten wie 2001 mit Kimi Räikkönen und 2002 mit Felipe Massa und einem Jungtalent zum Formel-1-Debüt verhelfen. Einen möglichen Kandidaten hat er bereits im Auge: "Vitaly Petrov wäre sehr interessant", wird Sauber zitiert. Der 25-Jährige hatte 2009 den zweiten Rang in der GP2 belegt. Aber nicht nur die fahrerische Klasse ist ein Argument für den Russen. "Wenn wir Petrov nehmen, würde sich spätestens 2011 der russische Markt für uns öffnen. Das gilt es zu überlegen", so Sauber.

Neue Regeln gut für kleine Teams

Die Chancen für sein Team, in der kommenden Saison eine gute Rolle zu spielen, sieht Sauber gut: "In den letzten Tagen wurde ich oft gefragt, ob es denn mit 250 Mitarbeitern überhaupt noch möglich sei, ein Topauto zu bauen. Die Antwort ist: Ja, ohne Zweifel. Die Formel 1 ist in einer Phase der Veränderung. Die Teamvereinigung FOTA hat Vorgaben definiert, die vor allem die großen Teams zwingt, in den kommenden beiden Jahren die Anzahl Mitarbeiter drastisch zu reduzieren. Das spielt uns ganz klar in die Hände, denn wir haben nicht verlernt, wie man effizient arbeitet und aus begrenzten Ressourcen das Maximum herausholt. Ich habe mir das Windkanalmodell erklären lassen und bin überzeugt: Der Sauber-Ferrari C29 wird gut."

Startplatz noch nicht sicher

Bevor das Schweizer Team aber an den Start gehen kann, muss das Team aber noch weitere Hausaufgaben erledigen. "Die zwei nächsten Meilensteine sind nun, den 13. Startplatz zu bekommen, womit wir in der kommenden Woche rechnen, sowie die Unterzeichnung des Concorde-Agreements", sagte Sauber.

Macht Zoran Stefanovich einen Strich durch die Rechnung?

Allerdings könnte dem 66-Jährigen da ein serbischer Investor einen Strich durch die Rechnung machen. Medienberichten zufolge verhandelt Zoran Stefanovich seit längerem mit Toyota. Der japanische Autobauer wolle ihm das Team zum Nulltarif überlassen, berichtete das Fachmagazin "auto, motor und sport" in seiner Internet-Ausgabe. Damit wäre Sauber aus dem Rennen, sofern nicht ein weiteres Team aussteigen sollte.

Chance für Kobayashi

Der Geschäftsmann hat demnach bereits einen Teil des Budgets für ein Formel-1-Projekt zusammen. Stefan GP könnte die ersten zwei Jahre mit Toyota-Motoren fahren. Etwa 200 der 650 Mitarbeiter in Köln sollen übernommen werden. Als Fahrer ist der ehemalige Toyota-Ersatzpilot Kamui Kobayashi im Gespräch. Der Japaner hatte bei den letzten zwei Saisonrennen den verletzten Stammfahrer Timo Glock vertreten und beim Finale in Abu Dhabi als Sechster sogar drei WM-Punkte geholt.

Toyota käme um Strafzahlung herum

Für Toyota wäre eine Übernahme seines Teams wohl vor allem deshalb attraktiv, weil dem Unternehmen ansonsten Strafzahlungen drohen. Der Autokonzern hatte sich zunächst zu einem Grand-Prix-Start in den kommenden drei Jahren vertraglich verpflichtet, ehe er sich doch zum Rückzug entschied. Sollten die Japaner die zugesicherte Lizenz nicht wahrnehmen, müssen sie angeblich rund 100 Millionen Euro an Formel-1-Chef Bernie Ecclestone zahlen. Spätestens bei der Weltratssitzung des Internationalen Automobilverbands FIA am 9. Dezember soll das endgültige Teilnehmerfeld für die kommende Saison benannt werden.

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