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Formel 1: Sauber übernimmt Toyota-Startplatz für 2010

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Formel 1  

Sauber übernimmt Toyota-Startplatz für 2010

03.12.2009, 15:35 Uhr | t-online.de, Motorsport-Total.com, dpa

Toyota-Mechaniker schieben einen Rennwagen in die Box. (Foto: imago)Toyota-Mechaniker schieben einen Rennwagen in die Box. (Foto: imago) Der Rückkehr von Sauber in die Formel 1 im Jahr 2010 ist perfekt: Toyota hat seinen Startplatz zurückgegeben und damit den Weg für die Schweizer frei gemacht. Das bestätigten ein Sprecher des japanischen Automobilherstellers und die FIA offiziell. Der Rennstall von Peter Sauber erhält damit den 13. und letzten Startplatz in der kommenden Saison.

Toyota hatte bereits vor Wochen seinen Rückzug aus der Königsklasse des Motorsports bekannt gegeben, seinen Platz aber zunächst nicht aufgegeben.

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Startschuss für Verhandlungen mit Fahrern

"Das ist eine sehr gute Nachricht für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in Hinwil. Über viele Wochen herrschte Ungewissheit, jetzt haben wir den Startplatz für 2010 endlich sicher. Wir können nun in konkrete Verhandlungen mit Fahrern und Sponsoren treten", sagte Sauber, der am vorigen Freitag sein Team vom Münchner Automobilhersteller BMW zurückgekauft hatte. Voraussetzung für die Übernahme war aber noch die Starterlaubnis durch die FIA. Als Kandidaten gelten der bisherige BMW-Sauber-Pilot Nick Heidfeld, der bisherige Testfahrer Christian Klien (Österreich) und GP2-Vizemeister Witali Petrow (Russland).

Strafzahlung von Toyota?

Noch nicht bekannt ist, was Toyota der endgültige Ausstieg aus der Formel 1 kosten wird. Denn der Rennstall hatte im Herbst im Gegensatz zu BMW das neue Concorde-Agreement unterschrieben und sich damit für einen Verbleib in der Formel 1 bis zum Jahr 2012 verpflichtet. In Pressberichten war von Strafzahlungen in Höhe von bis zu 150 Millionen Euro die Rede.

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Stefanovic muss Pläne zurückstellen

Mit der Entscheidung Toyotas sind die Chancen des serbischen Geschäftsmannes Zoran Stefanovic auf einen Startplatz in der Formel 1 auf den Nullpunkt gesunken sein. Stefanovic hatte mit dem Gedanken spielt, aus den Toyota-Überresten ein eigenes Team zu gründen. Ihm war wie den anderen neuen Teams das fertige 2010er-Chassis in Kombination mit Toyota-Equipment zum Verkauf angeboten worden. Eine Einigung kam aber nicht zu Stande.

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