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Formel 1: Peter Sauber muss seine Cockpits besetzen

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Sauber muss "nur" noch seine Cockpits besetzen

04.12.2009, 16:33 Uhr | sid

Peter Sauber blickt der Formel-1-Saison 2010 positiv entgegen. (Foto: imago)Peter Sauber blickt der Formel-1-Saison 2010 positiv entgegen. (Foto: imago) Jetzt fehlen Peter Sauber zum perfekten Glück nur noch zwei fähige Fahrer: Der 66-jährige Schweizer freut sich wie ein Kind auf seine Rückkehr als alleiniger Teamchef in die Formel 1. Durch die dreijährige Zusammenarbeit mit BMW war Sauber ja nie aus der Königsklasse des Motorsports verschwunden, allerdings etwas in den Hintergrund gerückt. Der Ausstieg von BMW spülte Sauber wieder an die vorderste Front: "Wir haben die abgelaufene Saison auf Rang sechs beendet, und ich erwarte, dass wir in der Lage sein sollten, uns in dieser Region zu etablieren. Vielleicht können wir uns ja sogar ein wenig steigern."

Dabei helfen wird mit Ferrari ein altbekannter und zuverlässiger Motorenlieferant Saubers. Und vielleicht auch ein altbekannter, inzwischen gereifter Fahrer: Nick Heidfeld.

Ferrari-Motor Bewährte Partnerschaft lebt neu auf

Saison 2010 Das Fahrerfeld

Klien und Petrow auch in der Verlosung

Auf der Kandidatenliste stehen auch der bisherige Testfahrer Christian Klien aus Österreich und der russische GP2-Vizemeister Witali Petrow. "In den vergangenen Wochen haben sich viele Fahrer bei uns gemeldet, aber so lange wir keinen Startplatz hatten, konnten wir nicht konkret verhandeln. Das ist jetzt anders", sagte Sauber.

Nick Heidfeld Zuversicht wegen des Cockpits für 2010

Toyotas Platz geerbt

Nach vier Monaten Ungewissheit kann Sauber mit seinem neuen alten Formel-1-Team endlich durchstarten. "Die Erleichterung ist riesig." Der Automobil-Weltverband FIA gab Grünes Licht für den Start in der WM 2010 als Ersatz für Toyota. "Ich habe BMW einen Vorschlag unterbreitet, den ich als für mich tragbar und für BMW akzeptabel erachtete. Ich war dann auch erleichtert, dass ihn BMW vollumfänglich akzeptierte", sagte der Schweizer und sprach von einer fairen Lösung. BMW hatte am 29. Juli aufgrund einer strategischen Neuausrichtung des Unternehmens seinen Ausstieg aus der Formel 1 verkündet. Die Suche nach einem Käufer für das Team zog sich aber lange hin, bis Sauber selbst wieder in die Bresche sprang.

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Eine beiderseitige Win-win-Situation

Die Zusammenarbeit mit den Münchnern bezeichnete er im Nachhinein als "gut, aber leider zu kurz". "Als ich die Firma vor vier Jahren an BMW verkauft hatte, ging ich davon aus, dass die Zukunft des Rennstalls langfristig gesichert wäre. Es kam dann leider anders. Wir haben von BMW vieles gelernt, und ich glaube, das trifft auch in die andere Richtung zu. BMW hat den Standort Hinwil in den vergangenen vier Jahren stark ausgebaut, und davon können wir in Zukunft natürlich profitieren", sagte Sauber, den BMW auch noch bei der Suche nach neuen Sponsoren unterstützt.

Prächtige Partnerschaft mit Ferrari

Auch das Auto für die kommende Saison, den Sauber C29, wurde in den letzten Monaten planmäßig entwickelt, sodass man jetzt eine gute Basis habe. Motor und Getriebe kommen von Ferrari, das schon vor dem Einstieg von BMW Sauber-Partner war. "Der Sauber-Ferrari C29 ist absolut im Plan, und ich bin auch überzeugt, dass es ein wettbewerbsfähiges Auto wird. Die Zusammenarbeit mit Ferrari funktioniert prächtig, nicht zuletzt deshalb, weil sich zahlreiche Ingenieure noch aus der Zeit vor BMW kennen, als wir auch mit Ferrari zusammengearbeitet haben", sagte Sauber, der selbst wieder als Teamchef fungieren wird.

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Die Mischung muss stimmen

"Nach meinem Ausstieg vor vier Jahren hätte ich mir nie vorstellen können, diese Rolle noch einmal zu übernehmen. Aber so, wie sich jetzt die Dinge entwickelt haben, macht das Sinn. Es ist jetzt wichtig, dass nach all diesen Turbulenzen rund um das Team wieder Ruhe einkehrt", äußerte Sauber, der sich auf dem Fahrersektor einen Routinier und einen Nachwuchsfahrer wünscht. "Diese Mischung gab es bei uns früher schon öfter, und sie hat sich für uns durchaus bewährt", sagte er ohne Namen zu nennen.

Lob aus Haugs Mund

Auch die Konkurrenz freut sich, dass Sauber den Zuschlag für die Nachfolge von Toyota erhalten hat. "Das ist toll und freut mich sehr", sagte Mercedes-Sportchef Norbert Haug: "Das ist eine super Truppe, die in Hinwil einen großen Job gemacht hat. Ich glaube schon, dass sie eine gute Basis haben. Sie hatten sich ja schon in der zweiten Jahreshälfte gesteigert."

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