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VfB Stuttgart: Markus Babbel wird entlassen

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VfB Stuttgart  

Babbel entlassen - Gross wird neuer Trainer

06.12.2009, 19:09 Uhr | t-online.de, sid

Christian Gross soll den VfB ins Tabellen-Mittelfeld führen. (Foto: imago)Christian Gross soll den VfB ins Tabellen-Mittelfeld führen. (Foto: imago) Markus Babbel ist nicht mehr Teamchef des VfB Stuttgart. Der Vorstand des kriselnden Vereins hat den 37-Jährigen und die beiden Co-Trainer Rainer Widmayer und Alexander Zorniger von ihren Aufgaben entbunden.

Als Nachfolger des Europameisters von 1996 wurde Christian Gross vorgestellt. "Ich freue mich sehr, hier zu sein. Das ist eine ehrenvolle, aber auch sehr schwierige Aufgabe. Es geht jetzt darum, das zu retten, was zu retten ist", sagte der Schweizer. Gross trainierte zuletzt den FC Basel und war seit vergangenem Sommer ohne Anstellung.

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Babbel: "Es geht jetzt um den VfB"

Babbel sprach bei seinem Abschied davon, dass er freigestellt worden sei. "Ich wünsche dem neuen Trainerteam alles Gute. Ich hoffe, dass sie den Knopf zur Mannschaft finden und drücken, damit die Mannschaft wieder funktioniert. Ich habe ihn nicht gefunden", sagte er. "Wir haben alles dafür getan, dass es dem VfB gut geht. Aber es geht jetzt nicht um Einzelschicksale, sondern um den VfB." Die Schwaben liegen nach acht Bundesliga-Spielen ohne Sieg und nur zwölf Punkten aus 15 Spielen auf Platz 16, der am Saisonende in die Relegation führen würde. Dennoch haben sie am Mittwoch mit einem Sieg gegen den rumänischen Meister Unirea Urziceni sogar noch die Möglichkeit, ins Achtelfinale der Champions League einzuziehen.

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"Das ist alles Heuchelei"

Die Ausschreitungen nach dem Heimspiel gegen den VfL Bochum verurteilte Babbel scharf. "So etwas habe ich in meiner Karriere noch nie erlebt", sagte er. "Vier Wochen nach der Tragödie um Robert Enke" verrate das, "dass die Fans und die gesamte Fußballszene daraus nichts gelernt haben". Nach dem Selbstmord des Nationaltorwarts hätten sich "viele zu Wort gemeldet. Doch die Ereignisse zeigen mir: Das ist alles Heuchelei. Jeder versucht nur seine Plattform zu nutzen, um sich darzustellen".

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Babbel gibt Fans Mitschuld

Anhänger des VfB hatten vor dem Spiel gegen den VfL Bochum (1:1) versucht, den Mannschaftsbus an der Einfahrt ins Stadion zu hindern. Nach dem Abpfiff kam es zu Tumulten, als rund 3000 Fans das Verwaltungsgebäude des Vereins belagerten. "Selbst sogenannte Fußball-Millionäre haben es nicht verdient, dass man ihnen Mordgesten und Hass entgegenbringt", sagte Babbel. Er warf den Fans vor, die Mannschaft verunsichert zu haben und so "mit Schuld" zu sein an dem aus Stuttgarter Sicht enttäuschenden Ausgang des Spiels.

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Beste Rückrunde der Vereinsgeschichte

Mit seiner Entlassung wurde Babbel vor die Tür gesetzt, bevor er überhaupt seinen DFB-Trainerschein machen konnte. Der ehemalige Abwehrspieler war 2007 noch als Spieler an der fünften deutschen Meisterschaft der Schwaben beteiligt. Nach eineinhalb Jahren als Assistenztrainer von Armin Veh übernahm er nach dessen Entlassung am 23. November 2008 selbst die Verantwortung. Unter Babbel spielte der VfB die beste Rückrunde seiner Klubgeschichte, belegte in der Bundesliga Rang drei und erreichte nach den zwei Qualifikationsspielen gegen den FC Timisoara aus Rumänien die Champions League.

Sportliche Talfahrt in dieser Saison

In dieser Saison folgte der Absturz. Babbel ist der 319. Trainer in der Geschichte der Bundesliga, der vorzeitig seinen Posten räumen musste. Zuvor hatten in dieser Saison Marcel Koller beim VfL Bochum, Dieter Hecking bei Hannover 96 und Lucien Favre bei Hertha BSC vorzeitig gehen müssen. Noch vor Saisonbeginn war Aufstiegstrainer Jörn Andersen beim FSV Mainz 05 durch Thomas Tuchel ersetzt worden.

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