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Formel 1: Britischer Grand Prix auch 2010 in Silverstone

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Formel 1  

Formel 1 bleibt weiter in Silverstone

07.12.2009, 12:24 Uhr | dpa

Formel 1 startet auch 2010 weiter in Silverstone. (Foto: imago)Formel 1 startet auch 2010 weiter in Silverstone. (Foto: imago) Rettung für den britischen Grand Prix: Die Formel 1 fährt auch im kommenden Jahr wieder in Silverstone. Nach monatelangen Verhandlungen sicherten sich die Streckenbetreiber für rund 340 Millionen Euro den Großen Preis von Großbritannien bis ins Jahr 2026.

Eigentlich sollte das Rennen künftig in Donington ausgetragen werden, doch die Pleite der Betreiber-Gesellschaft machte diese Pläne zunichte. Nun kehrt die Königsklasse doch wieder nach Silverstone zurück, wo am 13. Mai 1950 das erste Formel-1-Rennen der Geschichte gestartet wurde.

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Keine schnelle Modernisierung in Donington

Formel-1-Geschäftsführer Bernie Ecclestone bezeichnete den Poker mit den Streckeninhabern als "langen und ermüdenden Unsinn". Der 79-Jährige hatte sich immer wieder gegen weitere Rennen in Silverstone gewehrt und schließlich mit Donington einen Zehnjahresvertrag geschlossen. Doch die dortigen Besitzer konnten die Kosten für eine schnelle Modernisierung ihres Kurses nicht aufbringen. So hing die Zukunft des britischen Grand Prix lange am seidenen Faden.

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Jenson Button erfreut über Verbleib in Silverstone

Das Rennen in Silverstone soll 2010 am 11. Juli ausgetragen werden. Für die Rechte zahlt der British Racing Drivers Club (BRDC) rund 13 Millionen Euro an Ecclestone. Pro Jahr steigt diese Summe angeblich um fünf Prozent. Um diesen Faktor hatte es den meisten Streit zwischen dem BRDC und den Formel-1-Vermarktern gegeben. Weltmeister Jenson Button bezeichnete die Einigung als "fantastische Neuigkeit. Eine Saison ohne den britischen Grand Prix wäre undenkbar".

Rennstrecke genießt Kultstatus

43 Mal gastierte die Formel 1 bereits im "Home of British Motor Racing". Im Umkreis des mittelenglischen Traditionskurses haben viele Rennställe ihre Werke. Die Hochgeschwindigkeitsstrecke genießt bei vielen Fahrern Kultstatus.

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