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FC Bayern: Luca Toni will zurück nach Italien

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FC Bayern München  

Luca Toni fehlt alles aus seiner Heimat

08.12.2009, 13:24 Uhr | dpa, sid

Vermisst das "Dolce vita": Luca Toni würde lieber heute als morgen nach Italien zurück. (Foto: dpa)Vermisst das "Dolce vita": Luca Toni würde lieber heute als morgen nach Italien zurück. (Foto: dpa) Sogar die Dienstreise in sein geliebtes Italien bekam Luca Toni von Louis van Gaal gestrichen. Dabei hätte der vom Heimweh und einer tiefen Abneigung gegen den Trainer geplagte Fußball-Weltmeister im Gruppenfinale der Champions League so gerne für den FC Bayern München gegen Juventus Turin gespielt und noch lieber getroffen.

Aber ob Toni überhaupt noch einmal Tore für den deutschen Rekordmeister schießen wird? Wohl kaum. "Eins steht fest: Ich werde nach Italien zurückkehren", bekräftigte Toni in dem italienischen Magazin "Chi".

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Van Gaal ist das Gezicke leid

Der 32 Jahre alte Torjäger im Wartestand hat abgeschlossen mit dem FC Bayern - zumindest mit einem FCB unter der sportlichen Leitung von van Gaal. Der Niederländer wiederum ist die Zicken des renitenten Italieners leid. Als der Coach am Montag bei der internationalen Pressekonferenz in Turin gefragt wurde, ob er Toni trotz dessen Wechselgelüsten in München halten wolle, antwortete der 58-Jährige schroff: "Ich finde, dass ein Spieler den normalen Anforderungen eines Vereins entsprechen muss. Wenn er das nicht macht, werde ich niemals versuchen, einen Spieler zu überzeugen zu bleiben."

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Toni provoziert und forciert Abschied

Stadionflucht gegen Schalke, Verbal-Attacken gegen den Coach, offen geäußerte Wechselambitionen - Toni provoziert und forciert seit Wochen seinen vorzeitigen Abschied aus München. Die Bayern-Bosse verdonnerten ihn zu insgesamt 25.000 Euro Geldstrafe und spielen ansonsten auf Zeit. "Wir wollen uns auf die wichtigen Aufgaben bis Weihnachten konzentrieren und uns dann damit beschäftigen", erklärte der Vorstandsvorsitzende Karl-Heinz Rummenigge auf der Turin-Reise.

Keine Bestätigung aus der Chefetage

Dass Toni unbedingt im Winter aus München fort will, mochte der Bayern-Chef nicht bestätigen: "Das hat er extern gesagt." Was intern gesprochen wird, verriet Rummenigge nicht: "Wir sind so verblieben, dass wir die Dinge nicht kommunizieren möchten." Bayern-Präsident Uli Hoeneß hatte immerhin am Wochenende berichtet, dass der Italiener "bisher" bei der Vereinsführung nicht darum gebeten habe, ihn zu einem anderen Klub zu transferieren.

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Jetzt soll Inter Interesse haben

Bis zum 30. Juni 2011 steht der Top-Verdiener, dessen Jahressalär auf bis zu zehn Millionen Euro geschätzt wird, in München unter Vertrag. Aber wohl fühlt sich der einstige Bundesliga-Torschützenkönig angeblich nicht mehr in Deutschland. "Von meinem Land fehlt mir alles: Die Fans, die Freunde und meine Mutter", sagte Toni nun. Und die Spekulationen wuchern, fast täglich werden von Medien neue Interessenten ins Spiel gebracht. Zuletzt hieß es, der Angreifer stehe bei Inter Mailand auf der Wunschliste.

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Toni als Ersatz für Eto'o

Die "Gazzetta dello Sport" berichtete, Toni solle beim italienischen Meister von Januar an Samuel Eto'o ersetzen. Der Kameruner wird dem Tabellenführer zu Jahresbeginn fehlen, weil er dann für die Nationalmannschaft seines Land beim Afrika Cup im Einsatz sein wird. 3,5 Millionen Euro Gehalt müsse Inter für Toni aufbringen, schrieb die Mailänder Sport-Tageszeitung. Die Ablöse an Bayern sei offen. Mit Toren für Inter könnte Toni womöglich doch noch seinen Traum von einer WM-Teilnahme 2010 in Südafrika verwirklichen.

"Wünschen uns, dass er Tore für uns macht"

Auch die aktuellen Teamkollegen verfolgen gespannt den Fall Toni. Bastian Schweinsteiger hat ihn noch nicht abgeschrieben. "Ich denke, auch Luca hatte und hat die Chance, mit uns zu spielen. Es liegt an ihm", sagte der Nationalspieler und fügte an: "Es ist ein neuer Trainer da, eine neue Spielphilosophie, damit muss jeder zurechtkommen. Wir würden uns wünschen, dass er wieder bei uns wäre und Tore für uns macht."

Nach dem Fußball kommt die Modebranche

An ein vorzeitiges Karriereende denkt Toni trotz seiner jüngsten Schwierigkeiten nicht: "Ich werde nur dann aufhören, wenn ich keine Lust mehr habe, und das ist jetzt nicht der Fall." Klar ist immerhin, was nach dem Fußball kommt: Da werde er als Unternehmer in der Modebranche arbeiten.

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Ausbeute bisher: null Treffer

Doch bis dahin will er noch einige Torerfolge mit seinem berühmten Ohren-Schrauber zelebrieren. In den vergangenen zwei Spielzeiten beim FC Bayern gelangen dem Italiener in 56 Bundesliga-Spielen immerhin 38 Treffer. 2008 wurde er mit 24 Toren auch Torschützenkönig. In dieser Saison hat der Italiener gerade einmal vier Liga- und zwei Champions-League-Partien absolviert. Ausbeute dabei: null Treffer.

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