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Oberhausen ist sauer auf den DFB

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Rot-Weiß Oberhausen  

Oberhausen sauer auf DFB: "Stehen als Betrüger da"

11.12.2009, 15:20 Uhr | dpa, t-online.de

Hans-Günter Bruns ist stinksauer auf den DFB. (Foto: imago) Hans-Günter Bruns ist stinksauer auf den DFB. (Foto: imago) Zweitligist Rot-Weiß Oberhausen hat heftige Kritik am Deutschen Fußball-Bund (DFB) geübt. "Es wird immer von Fairplay gesprochen. Aber gerade, was unser Spiel vom Sonntag angeht, wurde das Fairplay mit Füßen getreten. Das hat kein Verein, kein Spieler und kein Schiedsrichter verdient", sagte Oberhausens sportlicher Leiter Hans-Günter Bruns: "Wir stehen als Betrüger da, und das kann man so nicht stehen lassen. Das ist ein Skandal für mich."

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Entwarnung vom DFB

Hintergrund ist die Vorgehensweise des DFB vor dem Spiel von RWO gegen 1860 München (0:1). Vor der Partie hatte es nach DFB-Angaben verdächtige Wettbewegungen gegeben. Schiedsrichterbeobachter Hellmut Krug hatte daraufhin beide Mannschaften im Vorfeld der Partie informiert. Einen Tag danach hatte der DFB mitgeteilt, dass es keine Anhaltspunkte für eine Manipulation gegeben habe.

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RWO hätte Entschuldigung erwartet

Die Begegnung wurde durch ein Eigentor entschieden. RWO-Abwehrspieler Marinko Miletic verlängerte einen Freistoß ins eigene Tor. Nach Informationen der Oberhausener sollen allerdings überhaupt keine Verdachtsmomente vorgelegen haben. "Dass es Wetten von 1,1 Millionen Euro auf das Spiel gegeben hat, ist frei erfunden. Der Verdacht resultierte aus Null", sagte Bruns, der in den vergangenen Tagen zumindest eine Entschuldigung seitens des DFB erwartet hätte: "Normalerweise müsste es vom DFB mal eine entsprechende Reaktion geben. Aber da kommt nichts."

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Rechtliche Schritte werden geprüft

Oberhausen behält sich nun doch rechtliche Schritte gegen den DFB vor. Zunächst seien noch Gespräche mit dem Vereinsvorstand nötig. Für DFB-Präsident Theo Zwanziger gab es indes keine andere Möglichkeit, als die Teams und die Schiedsrichter vor Spielbeginn auf die Informationen des Frühwarnsystems aufmerksam zu machen. "Man kann darüber streiten, ob das ganze etwas diskreter hätte ablaufen können. Allerdings - das möchte ich noch einmal klarstellen - wurde sie nicht vom DFB öffentlich gemacht. Ich kann die Reaktion der Oberhausener dennoch verstehen." Allerdings, so Zwanziger, "waren wir in Oberhausen gezwungen zu handeln, denn die Partie stand unseren Informationen nach unter akutem Manipulationsverdacht."

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Aufregung um Schutzsperre

Für Ärger sorgt unterdessen auch die Schutzsperre gegen den im Zuge des Wettskandals in den Fokus geratenen Schiedsrichter Thorben Siewer aus Drolshagen. "Ich halte das DFB-Vorgehen für unsensibel. Die Karriere von Thorben Siewer ist gefährdet. Der Verband hätte sich vor ihn stellen müssen", sagte Andreas Hebbeker, Vorsitzender des Fußball-Kreises Olpe.

Schiri-Leistung gut bewertet

Hebbecker behauptet, dass der Name des 22 Jahre alten Referees - anders als vom DFB dargestellt - überhaupt nicht in den Ermittlungsakten der Staatsanwaltschaft Bochum auftauche. Alleine das von Siewer geleitete Regionalligaspiel im Mai diesen Jahres zwischen Absteiger TSV Großbardorf und Meister 1. FC Heidenheim stehe offenbar unter Manipulationsverdacht. Siewers Leistung soll vom Beobachter dagegen mit "gut" bewertet worden sein.

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