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Schwimm-EM: Thomas Rupprath holt Silber über 50 Meter

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Rupprath und die Staffel sammeln Medaillen ein

20.02.2010, 17:08 Uhr | sid

Thomas Rupprath im EM-Wasser von Istanbul. (Foto: dpa)Thomas Rupprath im EM-Wasser von Istanbul. (Foto: dpa) Medaillensammler Thomas Rupprath und die weibliche 50-Meter-Freistilstaffel bescherten dem DSV auch am zweiten Tag der Kurzbahn-EM in der Abdi-Ipekci-Arena von Istanbul Edelmetall. Rupprath garnierte seinen Bronze-Platz ebenso mit einem deutschen Rekord wie die Damen. Zum Auftakt der Wettkämpfe in der Türkei hatte Paul Biedermann über 400 Meter Freistil die Oberhand behalten.

Mit insgesamt sechs Mal Edelmetall ist der DSV bereits nach Halbzeit der Titelkämpfe genauso erfolgreich wie bei der enttäuschenden EM im Vorjahr in Rijeka.

Schwimmen Biedermann holt Gold über 400 Meter

Sensationelle EM-Erfolgsliste seit 1996

Rupprath fügte seiner Erfolgsgeschichte bei Kurzbahn-Europameisterschaften ein weiteres Kapitel hinzu. Der zweite Platz in 22,85 Sekunden war seine insgesamt 41. Medaille auf der 25-Meter-Bahn. Der gebürtige Neusser ist damit der einzige aktive Athlet, der seit 1996 in Rostock an allen Kurzbahn-Europameisterschaften teilgenommen und immer mindestens einmal auf dem Treppchen stand.

Nur knapp am Gold vorbei

"Ich ärgere mich ein bisschen, denn der Rückstand auf Gold ist nicht groß. Aber es ist überraschend, dass ich hier überhaupt so schnell bin", sagte der 77-malige deutsche Meister, der die Fortsetzung seiner Karriere im nächsten Jahr offen ließ. Den EM-Sieg sicherte sich der Titelverteidiger Stanislaw Donez, der in 22,76 Sekunden den Europarekord zum vierten Mal während der Titelkämpfe am Bosporus verbesserte. Bis zur EM hatte Rupprath die Bestmarke gehalten. Marco Di Carli wurde Neunter (23,83).

Weltbestzeit bezwingt DSV-Schwimmerinnen

Das DSV-Quartett mit Dorothea Brandt, Daniela Samulski, Lisa Vitting sowie Schlussschwimmerin Daniela Schreiber musste sich in 1:36,73 Minuten nur den Niederlanden, die in 1:33,25 Minuten eine Weltbestzeit aufstellten, und Schweden (1:35,35) geschlagen geben.

Ungarischer Weltrekord

Einen Weltrekord stellte auch der ungarische Schwimm-Star Laszlo Cseh über 400 Meter Lagen (3:57,27) auf. Für Europarekorde sorgten bei ihren Siegen auch der Niederländer Robin van Aggele (100 Meter Brust/56,29), die Dänin Rikke-Moeller Pedersen (200 Meter Brust/2:16,66) und die Russin Xenia Moskwina (100 Meter Rücken/56,36). Caroline Ruhnau verpasste trotz eines deutschen Rekords eine Medaille über 200 Meter Brust. Sie schlug in 2:20,41 Minuten als Fünfte an und unterbot ihre eigene Bestmarke. Sarah Poewe wurde Siebte (2:21,86).Der achte Platz der WM-Zweiten Daniela Samulski über 100 Meter Rücken (58,33) enttäuschte.

Härle verpasst das Podest

Überzeugen konnte jedoch Isabelle Härle über 800 Meter Freistil, auch wenn sie als Vierte (8:16,58) knapp am Podest vorbeischwamm. Ihre Vereinskollegin Franziska Jansen wurde Siebte (8:27,34). Über 100 Meter Freistil erreichten Schreiber (52,95) und Vitting (53,55) als Siebte und Achte das Ziel.

Bundestrainer: "Keine Mickey-Mouse-Veranstaltung!"

Bundestrainer Dirk Lange zog ein durchwachsenes Zwischenfazit nach zwei von vier EM-Tagen: "Das waren zwei gute erste Tage, aber keine hervorragenden." Neben der Grippe, die einige Athleten erfasst habe, sei daran vor allem die starke Konkurrenz verantwortlich. "Die Ergebnisse zeigen, dass das hier keine Mickey-Mouse-Veranstaltung ist. Die Kurzbahn-EM ist schon lange kein Event zweiter Klasse mehr", meinte Lange.

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