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FC Schalke 04 stapelt nach dem Sieg gegen Werder Bremen tief

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FC Schalke 04  

Schalke stapelt nach dem Bremen-Sieg tief

13.12.2009, 11:44 Uhr | dpa

Abklatschen beim FC Schalke 04: Jan Moravek (li.), Heiko Westermann (Mitte) und Benedikt Höwedes freuen sich über den Sieg in Bremen (Foto: dpa)Abklatschen beim FC Schalke 04: Jan Moravek (li.), Heiko Westermann (Mitte) und Benedikt Höwedes freuen sich über den Sieg in Bremen (Foto: dpa) Mit Mauertaktik auf Platz zwei - und danach genauso defensiv: Meistertrainer Felix Magath grinste fröhlich und wehrte alle Komplimente und die obligatorischen Fragen nach den Titelchancen des FC Schalke 04 ab. "Nein", eine Spitzenmannschaft "sind wir natürlich nicht", sagte der Coach und lächelte süffisant. Magath genoss es sichtlich, dass sein Team Werder Bremens Erfolgsserie nach 23 Pflichtspielen ohne Niederlage im Spitzenspiel mit einem 2:0-Sieg beendet hatte.

"Unsere Fans dürfen von der Meisterschaft nur träumen", sagte der gut gelaunte Trainer. "Leverkusen und Bayern dürfen davon reden."

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Allofs: "Das war eindrucksvoll"

Dass Werder-Chef Klaus Allofs ihm widersprach, konnte ihm egal sein. "Sie sind ganz sicher eine Spitzenmannschaft", kommentierte Allofs. "Das war eindrucksvoll." Mit leidenschaftlicher, gut organisierter Defensive und schnellen Kontern setzte sich Magaths Team durch; mit einer Taktik, die teilweise an die des VfL Wolfsburg in den vergangenen beiden Spielzeiten erinnerte. Trotz der Chance auf die Herbstmeisterschaft prophezeite Magath: "Es ist gewiss, dass es für uns schwer wird, da oben zu bleiben." Er zeigte sich abwehrstark wie seine Elf auf dem Platz und monierte trotz des Erfolges: "Ich habe noch einige Dinge gesehen, die mir nicht gefallen haben."

Bremen scheitert mit spielerischen Mitteln

Die Schalker erhielten reichlich Anerkennung und Respekt von den unterlegenen Bremern. "Schalke hat mehr investiert, hat mehr Begeisterung und mehr Willen gezeigt", sagte Allofs, der von seinem Team "eine Enttäuschung" erlebte. "Das, was Schalke gezeigt hat, ist auch die Basis für uns." Seine Mannschaft versuchte, die Gäste aus Gelsenkirchen mit spielerischen Mitteln zu bezwingen, scheiterte damit und verlor verdient. "Wenn wir so gegen den HSV spielen, kriegen wir eine Klatsche", warnte Allofs mit Blick auf das letzte Hinrundenspiel.

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Kuranyi: "Wir können eine Topmannschaft werden"

"Wir wissen, dass wir nicht so gut Fußball spielen können wie Werder Bremen", gab Torschütze Kevin Kuranyni zu, der ähnlich wie Jan Moravek nach einem schnellen Gegenstoß ins Bremer Tor traf. "Spielerisch sind wir noch weit weg von einer Topmannschaft." Und mit Worten, die seinem Trainer gefallen haben dürften, beschrieb der durch viel Einsatz und viele Fouls auffallende Kuranyi die Zukunft: "Wer weiß, vielleicht schaffen wir es, fußballerisch besser zu werden. Wenn wir daran arbeiten, können wir eine Topmannschaft werden."

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Bremen seit drei Spielen ohne Sieg

Die Bremer arbeiteten zu wenig gegen Schalke. Das, was gegen den SC Freiburg spielerisch leicht zu einem 6:0-Sieg reicht, ist gegen eine bestens organisierte und aufopferungsvoll kämpfende Mannschaft mit schnellen Konterspielern wie Jefferson Farfan nicht genug. "Wenn man gelobt wird, ist man immer in Gefahr", kommentierte Allofs. "Diese Gefahr hat sich in den letzten Spielen ausgewirkt: Es wurde immer weniger." So schnell kann sich im Fußball eine Serie drehen: Die zuletzt 23 Mal ungeschlagenen Bremer sind nun seit drei Bundesligaspielen ohne Sieg.

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Mertesacker: "Das war ein Schuss vor den Bug"

"Das war ein Schuss vor den Bug", sagte Per Mertesacker. Werders Nationalspieler ist aber sicher, dass der Rückschlag durch die zweite Niederlage im 26. Pflichtspiel der Saison die Mannschaft nicht umhaut. "Wir sind sehr gefestigt in diesem Jahr. Wir werden uns wieder aufrappeln. So können wir über eine Anwärterschaft auf einen Titel nicht reden."

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