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VfB Stuttgart: Provoziert Jens Lehmann seinen Rauswurf

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VfB Stuttgart  

Und wieder Ärger mit Jens Lehmann

14.12.2009, 08:31 Uhr | t-online.de

Jens Lehmann stapft nach seiner Roten Karte vom Feld (Foto: Reuters)Jens Lehmann stapft nach seiner Roten Karte vom Feld (Foto: Reuters) Provoziert Jens Lehmann seinen Rauswurf beim VfB Stuttgart? Was sich der 40-jährige Keeper nach seiner Roten Karte im Spiel gegen Mainz 05 leistete, war schon höchst seltsam. Mit der Kapuze über dem Kopf zog er fluchtartig ab, irrte durch die Katakomben des Mainzer Stadions und wurde bei zwei VIP-Räumen abgewiesen. Dann stieß er einen Kameramann um und geriet auch noch mit einem Fan aneinander. Lehmann riss dem Mann die Brille vom Kopf, gab diese aber zurück, nachdem er dazu mehrfach aufgefordert wurde.

Nach längerer Suche bekam er dann ein Taxi zum Frankfurter Flughafen, um einen Flieger nach München zu erreichen. Schließlich entschwand er zu seiner Familie am Starnberger See.

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Heldt schützt Lehmann

Die VfB-Verantwortlichen versuchten alles, um den Fauxpas von Lehmann herunterzuspielen und die Wogen zu glätten. "Wir müssen mit ihm das Gespräch suchen. Schade, bis zu seiner Roten Karte hat er gut gehalten", sagte Trainer Christian Gross dem ZDF. Manager Horst Heldt zeigte sogar Verständnis für das sonderbare Verhalten des Torwarts. "Es ist besser so, als wenn er sich nun der gesammelten Journallie stellt". Heldt wollte auch von Trennung nichts wissen. "Ich muss erstmal mit dem Jens darüber sprechen. Ich glaube nicht, dass das sein letztes Spiel war. Er wird jetzt eine Sperre bekommen, aber er hat Vertrag bis 30. Juni 2010."

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Fehltritt kostet Stuttgart den Sieg

Was war eigentlich passiert im Spiel gegen Mainz? Lehmann hatte kurz vor Schluss FSV-Stürmer Aristide Bancé im Strafraum mit voller Absicht mit dem Stollenschuh auf den Fuß getreten und ihn zu Boden geschubst (allerdings hatte sich auch Bancé zuvor mit Lehmann angelegt, sein Rempler blieb aber ohne Konsequenzen). Schiedsrichter Wolfgang Stark zeigte dem Schlussmann sofort die Rote Karte. Den fälligen Elfmeter verwandelte Eugen Polanski sicher. Lehmanns Fehltritt kostete Stuttgart den Sieg.

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Lehmann interessieren Sanktionen nicht

Im Grunde war auch abzusehen, dass Lehmann nach einer Roten Karte schnell die Nerven verlieren würde - impulsiv und emotional war er schon immer. Und es ist auch viel passiert beim VfB nach der Entlassung seines Freundes und Trainers Markus Babbel. Nach Lehmanns öffentlicher Kritik an der Führungsspitze wurden dem ehemaligen Nationalkeeper 40.000 Euro Strafe aufgebrummt. Doch die Sanktionen interessieren ihn nicht, er weigert sich zu zahlen.

Gross: "Den Menschen Lehmann kenne ich noch zu wenig"

Ratlos zeigte sich auch Coach Gross, wohl wissend, dass der VfB Stuttgart nicht nur ein sportliches Problem hat. "Ich bin noch zu frisch hier, den Menschen Lehmann kenne ich zu wenig. Aber ich habe es sehr genau gesehen, wie er sich vor der Fankurve des Gegners hochgeschaukelt hat, und das werde ich sehr genau mit ihm ansprechen", sagte Gross bei LIGA total!.

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Verbale Ohrfeige für den VfB Stuttgart

Eigentlich ist Lehmann, WM-Held von 2006 und noch immer einer der besten Keeper der Liga, nicht mehr zu halten. Kaum ein Monat vergeht, ohne dass er sich Eskapaden leistet. Und nach dem Champions-League-Spiel gegen Unirea Urziceni, bei dem der Torwart auch noch hinter eine Werbebande gepinkelt haben soll, erklärte er vollmundig, sich nicht mehr für den Abstiegskampf motivieren zu können. Eine schallende Ohrfeige für den VfB Stuttgart, der sportlich um die Existenz bangt. Wie sagte der Mainzer Präsident Harald Strutz am Sonntagabend so schön über Lehmann: "Er ist ein Mensch, der sich in Emotionen und Aggressivität aalt. Es geht ihm immer nur um sich selbst." Man ist geneigt, ihm Recht zu geben.

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