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Formel 1: Bittet Michael Schumacher Ferrari um Freigabe?

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Bittet Schumi di Montezemolo um die Freigabe?

14.12.2009, 14:07 Uhr | sid

Michael Schumacher (li.) und Ferrari-Firmenchef Luca di Montezemolo im Bühnenplausch. (Foto: imago)Michael Schumacher (li.) und Ferrari-Firmenchef Luca di Montezemolo im Bühnenplausch. (Foto: imago) Dem Vernehmen nach fehlt zu Michael Schumachers sensationellem Comeback in der Formel 1 im Mercedes-Rennstall nur noch die Unterschrift des Rekord-Weltmeisters. Da der 40-Jährige vertraglich aber auch noch als Berater bei seinem "Haus- und Hofrennstall" Ferrari verpflichtet ist, muss ihn die Scuderia aus dieser Pflicht entlassen - zumindest vorläufig. Deshalb treffe sich - meldete das Magazin "auto, motor und sport" online - Schumi mit seinem Boss Luca di Montezemolo.

Die Zusammenkunft sei nur noch Formsache. "Es ist klar, wenn er sich entscheidet, einen anderen Weg einzuschlagen, dann wird unsere Vereinbarung nicht länger gelten. Das ist logisch", äußerte sich di Montezemolo. Teamchef Stefano Domenicali habe bereits sein Okay für den Wechsel des Deutschen zu Mercedes Grand Prix gegeben.

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Das Ferrari-Boot ist voll

Schon seit Monaten wird über ein Formel-1-Comeback von Schumacher bei Mercedes Grand Prix spekuliert. Eine Rückkehr in ein Ferrari-Cockpit ist nicht möglich, da bereits der Brasilianer Felipe Massa und der zweimalige Weltmeister Fernando Alonso als Fahrer für 2010 feststehen. Zudem hatte Schumi seine kurzfristige Rückkehr als Ersatzmann des damals schwer verletzten Felipe Massa Ende September wegen seiner Nackenprobleme nach einem schweren Motorradunfall abgeblasen.

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Doch kein endgültiger Abschied

Damals reagierte di Montezemolo so: "Ich bin sehr unglücklich darüber, dass dieses Problem bedeutet, das Michael nicht wieder Rennen fahren kann. In den vergangenen Tagen habe ich mich sehr über seine großartigen Bemühungen gefreut und seine außerordentliche Motivation, die sich auch im Team und unter den Fans in aller Welt weiter verbreitet hat. Seine Rückkehr wäre zweifellos gut für die Formel 1 gewesen, und ich bin sicher, er hätte wieder um Siege kämpfen können. Im Namen von Ferrari und allen Fans danke ich ihm für seine starke Bindung zum Team, die er unter diesen Umständen demonstriert hat."

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Wegen des Nackens: nochmal Bad Nauheim

Die starke Bindung müsste er jetzt zu Mercedes wieder aufbauen. Anfang der 90er Jahre fuhr Schumi für die Silbernen sehr erfolgreich in der Sportwagen-Serie, ehe er über Jordan und Benetton bei Ferrari zum Formel-1-Gott aufstieg. Ob es den Formel-1-Gott tatsächlich nochmals in einem Grand Prix geben wird, hängt von Schumis lädiertem Nacken und dessen Zustand ab. Dazu steht eine abermalige Untersuchung in der Sportklinik Bad Nauheim auf dem Programm. Bei seinem Arzt Johannes Peil wird noch einmal geprüft, ob die bei einem Motorradsturz im Februar zugezogene Nackenverletzung vollständig auskuriert ist.

Kollege Rosbergs in rein deutschem Team?

Sollte Schumacher fit sein, könnte er schon bald bei Mercedes unterschreiben, berichtete "auto, motor und sport". Bisher haben er und der BrawnGP-Nachfolger zurückhaltend auf die Spekulationen reagiert. Als Fahrer für das Mercedes-Werksteam steht bisher Nico Rosberg fest.

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Wiedervereinigung mit "Superhirn" Ross Brawn

Bei Mercedes Grand Prix würde Schumacher auf Teamchef Ross Brawn treffen, mit dem er alle seine sieben Titel bei Benetton und Ferrari gewann. 2009 führte Brawn sein eigenes Team auf Anhieb zum Konstrukteurs-WM-Titel und seinen routinierten englischen Landsmann Jenson Button zur Fahrer-WM. 1996 war Schumi zu Ferrari gestoßen. Nach seinem Rücktritt Ende 2006 war er unter anderem als Berater für die Scuderia tätig. Bei Mercedes könnte Schumacher nach einem Intermezzo im Formel-1-Auto Markenbotschafter werden.

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