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VfB Stuttgart: Kahn rät Lehmann zum vorzeitigen Karriereende

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VfB Stuttgart  

Kahn: Lehmann sollte aufhören

15.12.2009, 08:14 Uhr | t-online.de

Oliver Kahn fordert Jens Lehmann zum Rücktritt auf. (Foto: imago)Oliver Kahn fordert Jens Lehmann zum Rücktritt auf. (Foto: imago) Jens Lehmann hat mit seinem Ausraster in Mainz, der den VfB Stuttgart den sicheren Sieg und somit zwei Punkte gekostet hat, für den unrühmlichen Tiefpunkt der Schlagzeilen um seine Person gesorgt. Sein Ex-Rivale Oliver Kahn hat genug von den Eskapaden des Torhüters, um den es auch im Alter von 40 Jahren nicht ruhiger wird. "Vielleicht wäre es besser für ihn, wenn er jetzt aufhört. Wer weiß, wozu das noch führt", sagte der frühere Bayern-Keeper der Münchner "Abendzeitung".

Kahn hält es sogar für möglich, dass Lehmann seinen Abschied bei den Schwaben durch sein Verhalten forciert: "Als Außenstehender musst du ja den Eindruck bekommen, dass er womöglich seinen Rauswurf provoziert. Er muss jetzt mal zu sich kommen und sich fragen: Hoppla, was mache ich da eigentlich? Vielleicht hält er sich jetzt mal den Spiegel vor."

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"Das hat doch keinen Nutzen mehr"

Seiner Mannschaft habe Lehmann durch die Tätlichkeit gegen den Mainzer Stürmer Aristide Bancé, die mit einem Platzverweis und einem Strafstoß geahndet wurde, einen Bärendienst erwiesen, so der frühere Torwart-Titan: "So ein Rote Karte, so ein Elfmeter kurz vor Schluss, der zum Ausgleich führt, noch dazu im Abstiegskampf – das ist ja tödlich für eine Mannschaft. Jens ist ja ein guter Torwart, aber was sollen denn die Verantwortlichen jetzt denken? Das hat doch keinen Nutzen mehr."


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"Das ist unfassbar"

Lehmann schwebe in der Gefahr, so Kahn weiter, dass er den Fußball-Fans nur durch die negativen Begleiterscheinungen in seiner letzten Profi-Saison und nicht durch seine immer noch sportlich guten Leistungen in Erinnerung bleibt: "Ich begreife seine ganze Intention dahinter nicht. Es ist doch wohl seine letzte Saison, wie es aussieht. Aber Jens stolpert von einer Verlegenheit in die andere, das ist ja unfassbar. Das ist ja mittlerweile bizarr. Jede Woche setzt er noch einen drauf."

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Viel Ärger mit Lehmann

Von Beginn der aktuellen Saison gab es beim VfB Ärger um Lehmann . Im Juli meldete sich der frühere Keeper des FC Arsenal auf der Mitgliederversammlung zu Wort und griff Manager Horst Heldt und Präsident Erwin Staudt wegen der Transferpolitik des Klubs an. Im Oktober leistete sich der Schlussmann beim Auswärtsspiel in Hannover ein verbales Duell mit einem Balljungen. Schließlich attackierte er Anfang Dezember, in einer für den Klub hochbrisanten Phase, in massiver Weise die Vereinsbosse wegen der Entlassung von Coach Markus Babbel. Schließlich weigerte sich Lehmann, die danach verhängte Geldstrafe in Höhe von 40.000 Euro zu zahlen.

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Kahn rät zu mehr Gelassenheit

Kahn rät seinem früheren Konkurrenten deshalb, seine Einstellung zu überdenken und seine letzten Spiele als Profi gelassener anzugehen, ganz nach eigenem Beispiel: "Bei mir hat das schon zwei Jahre vor meinem angekündigten Abschied angefangen, dass ich mich bewusst damit auseinandergesetzt habe. Die Stadien, die Fans, die Mitspieler, die Gegner – ich wollte das alles in mich aufsaugen, ich wollte Spaß haben."
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Lehmann bleibt wohl im VfB-Tor

Ein Ratschlag, den Lehmann beherzigen sollte. Denn trotz der Querelen halten die mitten im Abstiegskampf steckenden Schwaben mangels geeigneter Alternativen wohl an dem Querkopf fest. "Ich glaube nicht, dass das sein letztes Spiel für den VfB war. Er hat bis 30. Juni Vertrag", hatte Sportdirektor Horst Heldt gesagt und von einer "Kurzschlussreaktion" des auf dem Spielfeld ständig unter Strom stehenden exzentrischen Schlussmanns gesprochen. Heldt rechnet nicht damit, dass der ehrgeizige Routinier "von sich aus das Handtuch" werfe: "Das will ja auch keiner." Dennoch darf sich Lehmann ab jetzt keine weiteren Fehltritte erlauben, sonst hat er ausgespielt.

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