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Jürgen Klinsmann zur FC-Bayern-Zeit: Hoeneß hätte auch gehen müssen

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FC Bayern München  

Klinsmann: Hoeneß hätte auch gehen müssen

17.12.2009, 15:22 Uhr | sid, dpa

Jürgen Klinsmann (li.) und Uli Hoeneß bei der Champions-League-Pleite in Barcelona. (Foto: dpa)Jürgen Klinsmann (li.) und Uli Hoeneß bei der Champions-League-Pleite in Barcelona. (Foto: dpa) Die vergangene Saison hat sicher nicht dazu beigetragen, zwischen Bayern Münchens Präsident Uli Hoeneß, damals noch Manager, und Ex-Coach Jürgen Klinsmann ein freundschaftliches Band zu schmieden. Auch Klinsmanns neueste Aussagen nicht: Der ehemalige Bundestrainer hat Hoeneß indirekt eine Mitverantwortung für die chaotische Spielzeit 2008/09 zugeschrieben und ist der Meinung, dass auch der Manager seinen Hut hätte nehmen müssen.

"Wenn (...) ein Manager auf der Bank sitzt und starken Einfluss auf die Mannschaft hat, Gespräche mit den Spielern führt, mit ins Trainingslager fährt und an allen Dingen nah dran ist (...), das hat nichts mit Namen zu tun - es geht um Strukturen. Aber kommt es bei einer solchen Konstellation zum Misserfolg, bei dem es heißt, es müssen Konsequenzen gezogen werden, dann müssten sich eigentlich beide verabschieden", sagte Klinsmann in einem Interview mit der "FAZ".

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Klinsmann räumt Fehler ein

Klinsmann, der mit seiner Familie wieder in seine Wahlheimat Kalifornien zurückkehrt, war am 27. April dieses Jahres nach nur zehn Monaten von seinen Aufgaben als Trainer der Bayern entbunden worden. "Ich habe da so viel Engagement und Energie rein gesteckt, aber ich habe merken müssen, dass meine Art der Arbeit nicht akzeptiert wurde", sagte der 45-Jährige. Aber er räumte auch Fehler ein: "Mir wurde der Spruch, dass ich jeden Spieler jeden Tag ein bisschen besser machen möchte, um die Ohren gehauen. Ich habe das falsch ausgedrückt. Ein Trainer kann nur helfen, damit sich ein Spieler selbst besser macht. Ein Trainer kann einen Spieler nicht besser machen. Der Antrieb muss beim Spieler selbst liegen. Denn jeder von uns hat den Schlüssel in sich selbst liegen."

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Felix Magath als positives Beispiel

Klinsmann kritisierte in diesem Zusammenhang die Strukturen in den Vereinen. "Es war eine der Lektionen, dass ich nicht das Gewicht und die Unabhängigkeit wie beim DFB hatte, um bei unterschiedlichen Meinungen halt sagen zu können: 'Dann halt nicht'. In der Bundesliga ist man als Trainer angestellt und dem Vorstand unterstellt", sagte der Weltmeister von 1990. Felix Magath habe aus dieser Zeit "die Konsequenz gezogen, dass er keinen Manager mehr um sich haben will. Er macht das lieber selbst, und zwar sehr erfolgreich. Das ist nachvollziehbar." Magath hatte beim VfL Wolfsburg und hat nun bei Schalke 04 die alleinige Verantwortung und Handlungsgewalt in sportlichen Fragen sowie bei Transfers. Mit Wolfsburg wurde er Meister, mit Schalke liegt er derzeit auf Rang zwei.

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Arbeit von Thomas Schaaf "beeindruckend"

In der Bundesliga werde alles über Erfolg oder Misserfolg definiert, nicht aber im Sinne "einer Fortentwicklung", sagte Klinsmann. "Es kann aber eine positive Entwicklung geben, auch wenn der Erfolg noch nicht da ist. Beispiele gibt es wie den HSV, Leverkusen, Wolfsburg oder Werder Bremen, das sich zu einer Marke mit Offensivfußball entwickelt hat. Die langfristige Arbeit von Thomas Schaaf ist beeindruckend."


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Offen für neue Aufgaben

Nach seiner Rückkehr nach Amerika will Klinsmann für neue Aufgaben offen sein. "Möglichkeiten gab es schon - und die Möglichkeiten werden wieder kommen. Ich gehe mit der Offenheit zurück, dass ich irgendwann ein neues Kapitel in Angriff nehme", sagte der ehemalige Nationalstürmer, "ob das in Europa, Amerika oder Südamerika sein wird, ist völlig offen. Ob Klub oder Nationalmannschaft - da lege ich mich auch nicht fest." Er wolle auf jeden Fall im Fußball bleiben. Dort gebe es noch "viele Verbesserungsmöglichkeiten".

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