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Dokumentation: Michael Schumachers Aussagen zu einem Formel-1-Comeback

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Formel 1  

Michael Schumacher: Nein, ja, nein - ja

23.12.2009, 07:21 Uhr | dpa

Wortführer: Michael Schumacher äußerte sich sehr wechselhaft über ein mögliches Comeback. (Foto: imago)Wortführer: Michael Schumacher äußerte sich sehr wechselhaft über ein mögliches Comeback. (Foto: imago) Michael Schumacher kehrt nach Informationen von "bild.de" in die Formel 1 zurück. Seit seinem Rückzug aus der Formel 1 vor drei Jahren begleiten Schumacher Comeback-Gerüchte. Bis zum 29. Juli 2009 wies er jegliche Spekulationen stets von sich.

Doch nach dem Unfall seines Freundes Felipe Massa erklärt sich der Rekord-Weltmeister im Sommer bereit, für den Brasilianer im Ferrari einzuspringen. Seine Schädelbasisverletzung, die er sich bei einem Motorradunfall zugezogen hatte, aber machte diese Pläne zunichte. Nun ist das Comeback des 40-Jährigen im neuen Mercedes-Werksteam perfekt - nach langem Hin und Her.

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Michael Schumacher Comeback perfekt

Nein, ja, nein - ja

Seit seinem Rücktritt hat sich Michael Schumacher immer wieder zu einem möglichen Comeback geäußert. Und dies höchst wechselhaft. Mal war es eher als Nein zu verstehen, dann eher als Ja. Hier eine Dokumentation einiger seiner Aussagen.

10. September 2006: "Ich würde jetzt nicht eine Entscheidung treffen, wenn ich wüsste, dass ich in ein paar Monaten wieder einsteige."

25. Oktober 2006: "Ich kann diese ganzen Fragen mit Bestimmtheit nur vom heutigen Zeitpunkt, dem Jetzt aus beantworten. Niki Laudas Comeback, Mika Häkkinens Rückkehr in die DTM - das ist alles nach einer gewissen Zeit passiert. Ich kann jetzt nicht mit hundertprozentiger Sicherheit sagen, was in zwei oder drei Jahren sein wird."

22. November 2006: "Die Formel 1 verändert sich ständig. Die Technik, die Motoren, die Regeln, die Pisten. Wenn du da einmal raus bist, bist du raus."

20. Juni 2007: Schumacher-Sprecherin Sabine Kehm betont: "Michael hat keinerlei Intentionen, ins Cockpit zurückzukehren. Er fühlt sich pudelwohl in seinem jetzigen Leben. Er hat die Entscheidung nie bereut."

9. September 2007: "Ich bin mit mir, meiner Familie und meinem Leben absolut im Reinen. Ich bereue absolut nichts."

16. Juli 2008: "Ich habe mich in mein neues Leben verliebt, das ist so eine Freiheit, wie ich sie immer haben wollte. Da ist auch nichts zurückgeblieben, keine heimlichen Gedanken an ein Comeback in der Formel 1."

4. Januar 2009: "Ich hatte ein paar interessante Möglichkeiten. Aber ich habe den Gedanken dann auch sofort wieder verworfen."

11. Juli 2009: "Es macht keinen Sinn, dass ich jetzt über Angebote spreche. Intensive, ernsthafte Gespräche haben sich nicht ergeben. Weil meine Entscheidung steht."

29. Juli 2009: "Obwohl das Thema Formel 1 für mich seit langem und komplett abgeschlossen war, kann ich aus Verbundenheit zum Team diese unglückliche Situation nicht ignorieren. Als Wettkämpfer, der ich nun mal bin, freue ich mich aber auch auf diese Herausforderung." (zum möglichen Start als Ersatzmann für Ferrari-Pilot Felipe Massa)

12. August 2009: "Ich bin zutiefst enttäuscht. Der meiste Schmerz ist der, dass ich eben nicht für Felipe einspringen kann. Ich befinde mich gerade in der vielleicht schwierigsten Phase meiner Karriere. Ich bin zwar zurückgetreten, aber als Rennfahrer hatte ich mich für einen Moment wie zurück im Leben gefühlt." (zum gescheiterten Start als Massa-Ersatzmann)

19. Oktober 2009: "Ich bin glücklich. Glücklich mit dem Leben, das ich jetzt führe. Aber wer weiß, was in ein paar Monaten ist oder in einem Jahr?" (aus: "Der Spiegel")

29. November 2009: "Wer weiß?" (zu Spekulationen um ein Engagement bei Mercedes GP)

12. Dezember 2009: "Dazu möchte ich nichts sagen." (zu Spekulationen um ein Engagement bei Mercedes GP)

23. Dezember 2009: "Drei Jahre Abstinenz haben mir alle Energie zurückgegeben - Wir planen für drei Jahre."

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