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Formel 1: Stimmen zum Comeback von Michael Schumacher

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Formel 1 - Stimmen zu Schumi-Comeback  

"Haben die Zutaten für eine erfolgreiche Saison"

23.12.2009, 14:01 Uhr

Künftig Rivalen: Sebastian Vettel (rechts) macht sich Gedanken um die Fitness von Michael Schumacher. (Foto: imago)Künftig Rivalen: Sebastian Vettel (rechts) macht sich Gedanken um die Fitness von Michael Schumacher. (Foto: imago) Das Comeback von Michael Schumacher in der Formel 1 erzeugt in Deutschland positive Reaktionen. Allerdings gab es auch kritische Anmerkungen. So fragt Red-Bull-Pilot Sebastian Vettel, ob der 40 Jahre alte Rekord-Weltmeister noch fit genug ist. Schumachers neuer Teamkollege, Nico Rosberg bezeichnete das Comeback als fantastisch.

Nico Rosberg (Schumachers Teamkollege): "Es ist fantastisch, dass Michael in die Formel 1 zurückkehrt und mein Teamkollege bei Mercedes ist. Für mich ist es eine große Herausforderung, an der Seite eines der besten Rennfahrer aller Zeiten zu starten. Ich bin sicher, dass wir ein starkes Team sein werden und Michael nichts von seinem Speed verloren hat. Es ist eine großartige Nachricht für unseren Sport und die Fans.

Ross Brawn (Mercedes-Teamchef): "Michael kann sich selbst am besten einschätzen, ich vertraue ihm da völlig. Und ich bin sehr zuversichtlich, dass er einen guten Job machen wird. Michael und Nico sind eine perfekte Mischung aus Talent und Erfahrung, Speed und Jugend. Wir haben nun alle Zutaten für eine erfolgreiche Saison 2010."

Vettel: Hoffe, er ist fit

Norbert Haug (Mercedes-Sportchef): "Michael hat mehr von allem als alle anderen Rennfahrer. Wir hatten immer die Absicht, dass er dort fahren sollte, wo seine professionelle Karriere einst begann. Wir haben oft darüber gesprochen, aber es klappte 1995, 1998 und 2005 nicht. Deshalb bin ich überglücklich, dass es jetzt 2010 klappt. Ich freue mich auf die Zusammenarbeit, und jeder bei Mercedes-Benz wird ihn mit offenen Armen aufnehmen."

Sebastian Vettel (Vize-Weltmeister und Red-Bull-Pilot): "Das freut mich für Michael, dass er wieder da ist. Das ist seine eigene Entscheidung, er hat seine Gründe. Ich hoffe, dass er trotz seines Alters noch fit genug ist, um bei uns mitzufahren. Das hat keiner so wirklich erwartet."

Adrian Sutil (Force-India-Pilot): "Für die Formel-1-Fans ist das eine super Story, für die jungen Fahrer, die noch nie gegen ihn gefahren sind, wird es sehr interessant, sich mit ihm zu messen. Ich bin sehr gespannt und freue mich auf ihn."

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Massa: Finde es schade

Willi Weber (Schumachers Manager): "Michael hat ein Elefanten-Gedächtnis. Mercedes hat ihm 1991 den Einstieg ermöglicht. Das hat er nie vergessen. Bildlich gesprochen könnte man sagen, dass Michael wie ein Boxer, der gerade einen Fight verloren hat, einen Rückkampf verlangt hat."

Klaus Ludwig (DTM- und Le-Mans-Champion): "Ich kann Michael zu hundert Prozent verstehen. Wenn man die Chance hat, in einem konkurrenzfähigen Auto zu sitzen, dann muss man sie nutzen. Etwas Besseres kann es für einen Vollblut-Racer wie ihn doch gar nicht geben."

Christian Danner (Ex-Formel-1-Rennfahrer und TV-Experte): "Für mich ist die Verpflichtung von Michael Schumacher keine Überraschung, obwohl sie vorher von allen Seiten dementiert wurde. Ich finde es toll und freue mich schon auf den Generationenkampf, wenn Lewis Hamilton, Nico Rosberg und Sebastian Vettel gegen Michael antreten. Für sie alle ist das es eine große Chance, denn Michael wird sicher Erfolg haben. Aber er wird nicht alles in Grund und Boden fahren."

Jochen Mass (Ex-Formel-1-Rennfahrer und Michael Schumachers Fahrlehrer im Mercedes-Junior-Team): "Michael hat dem Motorsport so viel gegeben und mit Ferrari alles erreicht. Ich finde es persönlich sehr schade, dass er nun mit einem anderen Hersteller ein Comeback gibt. Wahrscheinlich liegt es daran, dass Mercedes ihm damals beim Einstieg in die Formel 1 geholfen hat und er jetzt etwas zurückgeben wollte. Michael geht zudem ein hohes Risiko ein, sollte es nicht so laufen, wie er es sich vorstellt. Die Erwartungshaltung ist sehr hoch, das weiß er selber am Besten. Ich wünsche ihm trotzdem alles Gute."


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