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Mercedes GP  

Schumacher nimmt achten WM-Titel ins Visier

24.12.2009, 10:48 Uhr | dpa, t-online.de

Michael Schumacher sorgt für das Comeback des Jahres. (Foto: dpa)Michael Schumacher sorgt für das Comeback des Jahres. (Foto: dpa) Michael Schumacher macht sich keine Sorgen, dass sein Ruf als erfolgreichster Formel 1-Pilot durch sein Comeback auch Kratzer abbekommen könnte. "Was auch immer dabei rauskommt, ich sehe es positiv. Wenn es dann vielleicht anders laufen sollte, dann muss man das auch hinnehmen", sagte der bald 41-Jährige in einem Interview beim TV-Sender RTL.


Auch wenn man die Meinungen von außen höre, "hab ich ein gutes Gefühl. Jeder traut es mir zu und ich mir am allermeisten". Die Zielsetzung indes bleibt wie immer gleich: Der WM-Titel soll her.

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Schumi fühlt sich inspiriert

In erster Linie komme es ihm auf das an, was er selbst für sich wolle und "das ist genau das, was ich im Moment tue", meinte der Kerpener. Schumacher, der am 14. März 2010 seinen 251. Grand Prix bestreiten will, sprüht nach über drei Jahren Rennpause in der Königsklasse des Motorsports nur so vor Energie. Die Kombination mit Teamchef Ross Brawn und dem neuen Werksteam Mercedes Grand Prix, für das er in den kommenden drei Jahren um die WM kämpfen will, inspiriere ihn. Sie setze Energie frei, die vor ein paar Monaten nicht vorhanden gewesen sei. Sein Teamkollege wird der Wiesbadener Nico Rosberg sein.



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Kampf der Generationen

Schumacher weiß, dass es schwer werden wird, sich im Kampf der Generationen gegen seine Rivalen, die teilweise 20 Jahre jünger sind, durchzusetzen. Zumal die Zielsetzung klar ist: Rennen und Meisterschaft gewinnen. "Das wird eine leichte Aufgabe", meinte Schumacher, der am 3. Januar 41 Jahre alt wird, und verwies auf die vergangene Saison. "Wir haben gesehen, wie dicht und eng" es zugegangen sei. "Da muss man sich schon mächtig anstrengen", prophezeite der Pilot, dessen ungebremster Ehrgeiz wieder spürbar ist: "Genau diese Herausforderung ist das, was ich suche und das, was mich inspiriert und richtig heiß macht."

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Gesundheit nicht gefährdet

Schumacher war nach seinem 250. Rennen am 22. Oktober 2006 in Sao Paulo zurückgetreten. Seine einzigartige Bilanz: 91 Grand-Prix-Siege, sieben Weltmeistertitel. Erfolgreicher war noch keiner in der Geschichte der Formel 1. Im Sommer dieses Jahres hatte er einen Comeback-Versuch vorzeitig aufgeben müssen, eine Schädelbasisverletzung hatte Schumacher gestoppt. Diese hatte er sich bei einem schweren Motorradunfall auf einer Rennstrecke in Spanien am 11. Februar zugezogen. Schumacher versicherte nun: "Was das Thema Nacken angeht, gibt es überhaupt kein Fragezeichen." Und für die Ausrufezeichen will er dann wieder selbst am Steuer sorgen.

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Auch Corinna steht hinter der Entscheidung

Der Motorradunfall könnte letztlich sogar dafür gesorgt haben, dass auch Schumachers Frau Corinna schnell ihr Einverständnis für sein Comeback gegeben hat. "Meine Frau sieht mich sicherlich lieber in einem Formel-1-Wagen, als auf dem Motorrad", sagte Schumacher, der sich der Unterstützung seiner Gattin sicher sein kann. "Ich habe das mit Corinna besprochen und nachdem sie in meine Augen geschaut hat und gesehen hat, dass da wieder das Feuer brennt, ist sie ganz einfach auch der Meinung: Solange ich glücklich bin, sind wir beide zusammen glücklich."

Offener Brief an italienische Fans

In einem Offenen Brief bat Schumacher die Ferrari-Fans für seine Entscheidung um Verständnis. "14 Jahre lang war ich ein Teil von Ferrari, 14 Jahre lang war Ferrari ein Teil von mir. Ein großes Stück Ferrari wird in meinem Herzen bleiben", versicherte der Deutsche in einem von zahlreichen italienischen Zeitungen am Heiligabend veröffentlichten Brief. "Ich wäre glücklich, wenn ihr neben den beiden Ferrari-Piloten auch mir weiterhin ein kleines Stück Eurer unendlichen Sympathie schenken würdet", schrieb Schumacher. Er unterzeichnete das Schreiben an die Tifosi mit "Euer Michael".

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