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Formel 1: Italien fürchtet das Comeback von Michael Schumacher

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Formel 1  

Italien fürchtet den Formel-1-Nimmersatt Schumacher

26.12.2009, 11:55 Uhr | dpa

Immer noch hungrig auf Titel: Michael Schumacher (Foto: imago)Immer noch hungrig auf Titel: Michael Schumacher (Foto: imago) Bernie Ecclestone glaubt schon an den nächsten WM-Triumph, das Ferrari-Land Italien fürchtet den Formel 1-Nimmersatt. "Eiszeit in Maranello. Der Kannibale ist wieder da", schrieb "La Gazzetta di Modena" nach dem Sensations-Coup der neuen Silberpfeile mit Michael Schumacher: Gleich drei Jahre lang will der Rekordweltmeister mit Mercedes Grand Prix seinem einstigen Team die Titelträume verderben. "Ein Comeback, das stinkt", behauptete "Il Manifesto".

Formel-1-Geschäftsführer Ecclestone frohlockte indes schon voller Vorfreude: "Vergessen Sie Rennsiege - ich habe ihn auf der Rechnung für den Sieg in der Weltmeisterschaft."

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Klitschko, Haas und Lehmann begeistert

Nicht nur Ecclestone traut dem siebenmaligen Weltmeister die Fortsetzung seiner einmaligen Titelsammlung zu. "Auch ich habe vier Jahre pausiert und bin wieder Weltmeister geworden. Ich traue Schumi zu, ganz vorne mitzufahren", meint Box-Champion Vitali Klitschko in der "Bild"-Zeitung. Schumacher könne bestimmt Weltmeister werden. "Sonst würde er es doch nicht machen", so Ex-Nationaltorwart und Stuttgart-Schlussmann Jens Lehmann. "Faszinierend" findet Tennis-Ass Thomas Haas, "dass er zurückkommt und sich in dem Alter der Herausforderung stellt. Ich traue ihm den Titel zu".


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"Gazzetta": Schumi-Sieg gegen Ferrari nationales Drama

Für die Formel 1 sei es ein wunderbares Weihnachtsgeschenk nach all den Skandalen und dem Streit, befand die "Gazzetta dello Sport". Doch: "Sollte Schumacher gegen Ferrari gewinnen, wäre es ein nationales Drama." Denn die Scuderia, für die Schumacher fünf seiner sieben WM-Titel gewonnen hat, die er zusammen mit seinem designierten neuen Teamchef Ross Brawn (und dem aktuellen FIA-Präsidenten Jean Todt) auf Vordermann gebracht hat, und der er nach seinem Rücktritt Ende 2006 als nicht schlecht bezahlter Berater zur Seite gestanden hatte - sie hatte ihm Grünes Licht für eines der spektakulärsten Comeback in der Sportgeschichte gegeben.

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Offener Brief an seine italienischen Fans

In einem Offenen Brief bat Schumacher dann auch um Verständnis für seine Unterschrift bei Mercedes, die am Mittwoch bestätigt worden war. "14 Jahre lang war ich ein Teil von Ferrari, 14 Jahre lang war Ferrari ein Teil von mir. Ein großes Stück Ferrari wird in meinem Herzen bleiben", versicherte der Kerpener in einem von zahlreichen italienischen Zeitungen am Heiligabend veröffentlichten Brief. "Ich wäre glücklich, wenn ihr neben den beiden Ferrari-Piloten auch mir weiterhin ein kleines Stück Eurer unendlichen Sympathie schenken würdet", schrieb er und unterzeichnete das Schreiben an die Tifosi mit "Euer Michael."

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Lewis Hamilton freut sich auf Duell mit Schumi

Mit großer Freude blickt derweil Ex-Weltmeister Lewis Hamilton dem Kräftemessen mit dem einstigen Regenten entgegen. "Es ist großartig, dass Michael wieder in der Formel 1 ist", kommentierte der englische McLaren-Mercedes-Pilot bei "autosport.com". "Eine brillante Neuigkeit" sei das, meinte Hamilton, der 2007 in die Königsklasse des Motorsports eingestiegen war.

Ecclestone reibt sich schon die Hände

Wenige Monate zuvor, am 22. Oktober 2006, hatte Schumacher seinen 250. und bis dato letzten Grand Prix bestritten. Er werde "uns eine Menge aufregender Rennen in 2010 bescheren", prophezeite Ecclestone, der sich sicherlich auch ob des monetären Mehrwerts für die Motorsport-Eliteklasse die Hände reiben dürfte. Angesichts der Duelle mit Jenson Button und Lewis Hamilton im McLaren-Mercedes oder Fernando Alonso und Felipe Massa im Ferrari stünden alle Zeichen auf eine "atemberaubende" Saison, meinte Ecclestone. "Die Fans werden sie lieben." Die Tifosi möglicherweise nicht.

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