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Bayer Leverkusen holt sich Platz eins zurück

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18. Spieltag - Samstagsspiele  

Leverkusen holt sich Platz eins zurück

16.01.2010, 16:55 Uhr | dpa

Glücklicher Torschütze: Michal Kadlec feiert seinen Treffer gegen Mainz. (Foto: Reuters)Glücklicher Torschütze: Michal Kadlec feiert seinen Treffer gegen Mainz. (Foto: Reuters) Bayer Leverkusen hat dem FC Bayern München die Tabellenführung in der Bundesliga nur für 19 Stunden überlassen. Mit dem 4:2 zum Rückrundenstart gegen den 1. FSV Mainz 05 verdrängte das Team von Jupp Heynckes den deutschen Rekordmeister wieder von Platz eins. Vorerst auf den dritten Rang verbesserte sich der Hamburger SV, der Aufsteiger SC Freiburg mit 2:0 bezwang.

Mit einem Sieg an diesem Sonntag gegen den 1. FC Nürnberg kann der FC Schalke 04 aber Platz zwei der Liga wieder zurückerobern. Im Tabellenkeller feierte Hertha BSC mit dem 3:0 bei Hannover 96 den zweiten Saisonsieg und damit den ersehnten Befreiungsschlag im Abstiegskampf. Auch die anderen Kellerkinder VfL Bochum und VfB Stuttgart punkteten dreifach.

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Drei Bayer-Treffer in 15 Minuten

Unbeeindruckt vom frühen Rückstand setzte Bayer Leverkusen im ersten Spiel nach der Winterpause seine Erfolgsserie fort und überstand auch die 18. Saisonpartie ohne Niederlage. Michal Kadlec (15.), Tranquillo Barnetta (19.) und Bayern-Leihgabe Toni Kroos (30.) erzielten gegen Mainz die Treffer für die Werkself, die durch Tim Hooglands sechsten Saisontreffer (8.) in Rückstand geraten war. "Die Mannschaft hat eine überragende Reaktion gezeigt", lobte Bayer-Sportdirektor Rudi Völler die Moral seiner Elf, die es nach der Halbzeit ruhiger angehen ließ und nach dem Anschlusstor von Nico Bungert (67.) durch Eren Derdiyok (88.) den Schlusspunkt setzte.

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Dritte Pleite in Serie für Bremen

Allen Verletzungssorgen zum Trotz startete der HSV mit dem erhofften Sieg gegen Freiburg ins neue Jahr. Marcell Jansen (7.) und Mladen Petric (55.) nutzten zwei Abwehrfehler der Breisgauer zu Toren für die Hamburger, die zum fünften Mal nacheinander ungeschlagen blieben und ihren Platz in der Spitzengruppe festigten. Dagegen droht Werder Bremen den Anschluss an die vorderen Plätze zu verlieren. Die Hanseaten verloren bei Eintracht Frankfurt mit 0:1 und kassierten damit die dritte Niederlage in Serie. Marco Russ (57.) traf für die Hessen.

Lebenszeichen von Hertha BSC

Mit dem klaren Sieg in Hannover gelang Schlusslicht Hertha BSC ein perfekter Start in die Rückrunde. Ein Doppelschlag von Lukasz Piszczek (30.) und Raffael (33.) sowie Theofanis Gekas' Premieren-Tor (80.) im Hertha-Trikot machten den ersten Berliner Sieg unter der Regie von Friedhelm Funkel perfekt. Der Coach traut seiner Mannschaft, die ihren ersten Dreier seit dem 8. August (1:0 gegen Hannover) und damit halb so viele Punkte wie in der gesamten Vorrunde holte, 28 Zähler in der zweiten Halbserie und damit die Rettung zu. Einen noch höheren Sieg vergab Cicero, der mit einem Foulelfmeter an 96-Schlussmann Florian Fromlowitz scheiterte (84.). Während bei Hertha neue Hoffnung keimt, fiel Hannover vorerst auf Rang 15 zurück.

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Bochum stellt schon vor der Pause die Weichen

Borussia Mönchengladbach wartet weiter auf den ersten Erfolg gegen den VfL Bochum seit September 1997. Mit 2:1 entführte die Revier-Elf am 18. Spieltag die Punkte aus dem Borussia-Park und machte in der Tabelle einen Sprung vom 16. auf den 13. Platz. Stanislav Sestak (12.) und Zlatko Dedic (36.) machten den Erfolg für den vom ehemaligen Gladbacher Profi Heiko Herrlich betreuten VfL perfekt. Fabian Bäcker (80.) gelang nur noch das Anschlusstor für Gladbach.

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VfB muss zittern

Durch die Erfolge von Bochum und Hertha stand Stuttgart noch mehr unter Druck als ohnehin schon. Und die Schwaben zogen mit einem 3:1 (1:0) gegen den VfL Wolfsburg nach. Roberto Hilbert (28.) und Pawel Pogrebnjak (58.) legten für den VfB vor. Doch dann wurde Wolfsburg stärker, was sich durch den Treffer von Edin Dzeko in der 65. Minute auch auf der Anzeigetafel niederschlug. Sechs Minuten vor dem Abpfiff traf Dzeko den Pfosten, kurz danach machte Timo Gebhart für den VfB alles klar. Der Lohn: Stuttgart liegt nun auf Rang zwölf.

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