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Spitzensportler müssen mit 600 Euro auskommen

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Sport allgemein  

Spitzensportler: 600 Euro für eine 60-Stunden-Woche

21.01.2010, 15:47 Uhr | dpa, t-online.de

Auch Fechten gehört zu den Sportarten, in denen die Verdienstmöglichkeiten oft nicht sehr hoch sind. (Foto: imago) Auch Fechten gehört zu den Sportarten, in denen die Verdienstmöglichkeiten oft nicht sehr hoch sind. (Foto: imago) Die Stiftung Deutsche Sporthilfe schlägt Alarm: Laut einer Studie der Sporthochschule Köln beträgt das monatliche Bruttogehalt deutscher Top-Athleten trotz einer 60-Stunden-Woche derzeit nur 1919 Euro. Viele Top-Sportler müssen sogar mit 600 Euro im Monat auskommen.

Mit der neuen Bürgerbewegung "Dein Name für Deutschland" will die Sporthilfe das magere Budget zahlreicher deutscher Asse aufbessern. Noch in diesem Jahr sollen 20.000 Bürger gewonnen werden, die mit monatlich mindestens drei Euro Spitzensportler als "offizielle Sponsoren" unterstützen. Bundesinnenminister Thomas de Maizière ging in Berlin als erster Sponsor mit gutem Beispiel voran. Das Sozialwerk des deutschen Sports verspricht sich allein in 2010 800.000 Euro durch diese Aktion.

Link zur Kampagne Dein Name für Deutschland

Minister de Maizière wird Sponsor

"Wenn Sie eine Hand auf die heiße Herdplatte legen und die andere ins Tiefkühlfach, ist die Körpertemperatur eigentlich noch ganz in Ordnung", sagte der Minister zu den Diskrepanzen zwischen gut verdienenden Stars und der großen Masse der 4200 geförderten Athleten. "Deshalb möchte ich diese wunderbare Idee gern unterstützen", sagte de Maizière. Als erster Sponsor erhielt er von Schwimm-Weltmeister Paul Biedermann die entsprechende Urkunde. Deutschlands "Sportler des Jahres" wird mit einem TV-Spot für die Kampagne werben.

Unzufriedener als der Durchschnitt

Plakat zu der Kampagne "Dein Name für Deutschland". (Foto: Deutsche Sporthilfe)Plakat zu der Kampagne "Dein Name für Deutschland". (Foto: Deutsche Sporthilfe) Bei der Studie, die vom Kölner Professor Christoph Breuer vorgestellt wurde, hatten 1133 Top-Sportler Auskunft über ihre Lebensverhältnisse gegeben. Dabei wurde deutlich, dass manche Sportler nicht nur wegen ihrer finanziellen Situation, sondern auch mit den Freiräumen für Freizeitgestaltung sowie ihrem Familienleben weit unzufriedener sind als der Durchschnitt der Bevölkerung. "600 Euro für eine 60-Stunden-Woche - das ist die fast unvorstellbare Lebenssituation, der sich viele ausgesetzt sehen. Dennoch erbringen diese Athleten mit unglaublichen Enthusiasmus und Leidenschaft Höchstleistungen", sagte Ex-Schwimmstar Franziska van Almsick, die ab 1991 "mit 100 oder 200 D-Mark" - wie sie selbst sagte - von der Deutschen Sporthilfe gefördert worden war

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Wahl Biedermann und Nerius "Sportler des Jahres".

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