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Paraguay: War Cabanas Opfer eines gezielten Mordversuchs?

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Fußball international  

Cabañas: War es ein gezielter Mordversuch?

28.01.2010, 15:45 Uhr | t-online.de

Salvador Cabanas wurde mit einem Kopfschuss hingerichtet. (Foto: imago)Salvador Cabanas wurde mit einem Kopfschuss hingerichtet. (Foto: imago) Der mit einem gezielten Kopfschuss niedergestreckte paraguayische Fußballstar Salvador Cabañas liegt immer noch im Koma. Möglicherweise war der 29-Jährige nicht zufällig Opfer einer Gewalttat. Die Polizei in Mexiko City hegt mittlerweile einen schlimmen Verdacht: Der brutale Anschlag war ein gezielter Mordversuch.

Ein jetzt aufgetauchtes Überwachungsvideo zeigt die letzten Minuten vor dem Kopfschuss und erhärtet den Verdacht auf eine geplante Tat.

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Kopfschuss in der Toilette

Auf dem Video ist zu sehen, wie der Profi des Klubs América die Toilette aufsucht. Kurz darauf folgt ihm ein Mann, der sich zuvor mit einer Frau im Vorraum unterhalten hatte. Wenig später zeigt die Kamera, dass ein Security-Mann die Toilette stürmen will. Er wird von zwei herausstürmenden Männern zunächst aufgehalten. Einer der beiden ist der Mann, der Cabanas auf die Toilette gefolgt war.

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Weitere Zeugen werden befragt

Ob diese beiden Personen, die auf dem Video zu sehen sind, tatsächlich in den Mordversuch verwickelt sind, ist bis dato noch unklar. Allerdings will die Staatsanwaltschaft mittlerweile nicht mehr ausschließen, dass des sich hier um einen gezielten Mordversuch handelt. Weitere Zeugen müssten jedoch noch befragt werden.

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Wohl nie wieder auf dem Platz

Ob Cabañas wieder vollständig gesund wird, steht in den Sternen. Fakt ist allerdings, dass an die geplante WM-Teilnahme in Südafrika nicht zu denken ist.  „Es ist unwahrscheinlich, dass Salvador Cabañas jemals wieder Fußball spielen kann, die Kugel hat empfindliche Bereiche des Kopfes getroffen", sagte sein behandelnder Neurochirurg Carlos Codas.

Kugel steckt noch im Kopf

Der Stürmer und sichere WM-Kandidat für Paraguay hatte zuvor eine Bar der mexikanischen Hauptstadt in Begleitung seiner Ehefrau besucht und war dort angeschossen worden. Eine Revolverkugel traf den Torjäger aus nächster Nähe in den Kopf. Das Projektil blieb stecken und konnte auch bei einer ersten Notoperation nicht entfernt werden.

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