Startseite
Sie sind hier: Home > Sport >

Bundesliga: Koch macht sich für die Helmpflicht stark

...
t-online.de ist ein Angebot der Ströer Content Group

Koch macht sich für die Helmpflicht stark

04.02.2010, 10:03 Uhr | t-online.de

Georg Koch spricht sich für Helme in der Bundesliga aus. (Foto: imago)Georg Koch spricht sich für Helme in der Bundesliga aus. (Foto: imago) Risswunden, Gehirnerschütterungen, Brüche: Wer ein Tor in der Bundesliga hütet muss mit dem schlimmsten rechnen. „Wir Torhüter leben immer gefährlicher. Ich fände es gut, wenn wir noch mehr von den Schiedsrichtern geschützt würden!", sagt Dortmund-Torwart Roman Weidenfeller, der gerade eine gefährliche Risswunde am Knie auskuriert.

Ist die Bundesliga so gefährlich? Brauchen die Torhüter mehr Schutz? Ex-Bundesliga-Keeper Georg Koch sagt: "Ja" und rät zum Helm.

Sollten Bundesliga-Torhüter mit Helm spielen? Nutzen Sie das Kommentar-Feld am Ende des Artikel und sagen Sie uns Ihre Meinung!

FC Bayern Entscheidung über Ribérys Zukunft im März

t-online.de Shop LCD und Plasma-Fernseher: Top-Angebote!

Koch: Helm macht Sinn

„Wenn ich sehe, wie viele Zweikämpfe inzwischen im Strafraum mit dem Ellenbogen ausgetragen werden und wie oft die Stürmer durchziehen, macht ein Helm schon Sinn. Er könnte bestimmt die eine oder andere schlimme Verletzung verhindern", sagte der 38-Jährige in der "Bild"-Zeitung. Der ehemalige Duisburger spricht aus Erfahrung, 1997 zog er sich als Torwart von Fortuna Düsseldorf gegen den 1.FC Köln einen Nasen-, Jochbein- und Mittelhandbruch zu und fiel lange aus.

Cech vertraut auf den Helm

Schutz nur durch das Regelwerk und die Schiedsrichter reichen Petr Cech von Chelsea London schon lange nicht mehr. Der Weltklasse-Torwart vertraut seit einer lebensgefährlichen Kopfverletzung 2006 auf einen speziell angefertigten Rugby-Helm. Auch Nürnbergs Torwart Raphael Schäfer hat den Helm schon 2007 in Erwägung gezogen: „Ich denke ernsthaft daran, mit Helm zu spielen. Aber eigentlich sollte mich nicht mein Helm schützen, sondern die Schiedsrichter.“

Schiri-Sprecher: "Kein Verfall der Sitten"

Schiedsrichter-Sprecher Manfred Amerell kann die Sorge nicht nachvollziehen: „Es liegt kein Verfall der Sitten vor. Ausnahmen und überharte Attacken hat es schon immer gegeben, und das Tempo in der Bundesliga wird immer höher!“

Müller bleibt hart

Der Mainzer Heinz Müller hingegen ist prinzipiell gegen die Helm-Pflicht: „Ich habe in England gespielt, da geht es härter zur Sache. Für mich ist das kein Thema.“

Hier geht’s zum Bundesliga-Forum!

Liebe Leser, bitte melden Sie sich an, um diesen Artikel kommentieren zu können. Mehr Informationen.

Kommentare

(0)
Leserbrief schreiben

Für Kritik oder Anregungen füllen Sie bitte die nachfolgenden Felder aus. Damit wir antworten können, geben Sie bitte Ihre Adresse an.

Name
E-Mail
Betreff
Nachricht

Wählen Sie aus dem Pull-Down-Menü Ihren gewünschten Ansprechpartner aus. Vielen Dank für Ihre Mitteilung.

Artikel versenden

Empfänger

Absender

Name
Name
E-Mail
E-Mail
Anzeige
Video des Tages
Amateur am Werk 
Ungeschickter Bauarbeiter löst Kettenreaktion aus

Es kommt wie es kommen muss. Zum Glück kam der Mann noch einmal glimpflich davon. Video

Anzeige

Shopping
tchibo.deOTTObonprix.deESPRITC&ACECILzalando.dedouglas.deKlingel.de
Sport von A bis Z

Anzeige
shopping-portal