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Schaaf setzt Borowski auf die Bank

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Schaaf setzt Borowski auf die Bank

05.02.2010, 10:14 Uhr | sid, t-online.de, dpa

Thomas Schaaf (li.) will Tim Borowski auf die Bank setzen. (Foto: imago)Thomas Schaaf (li.) will Tim Borowski auf die Bank setzen. (Foto: imago) Fünf Pleiten in Folge sind wohl genug für den Trainer von Werder Bremen. Thomas Schaaf zieht nun Konsequenzen aus der Talfahrt und setzt Mittelfeldspieler Tim Borowski für die Partie gegen Hertha BSC Berlin auf die Bank.

"Wir wissen, dass wir gefordert sind und etwas abliefern müssen", sagte Schaaf. Für den zuletzt enttäuschenden Borowski soll Peter Niemeyer in die Startelf rücken.

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Auch Abdennour muss weichen

Neben dem Ex-Nationalspieler muss wohl auch Aymen Abdennour auf der Bank Platz nehmen. Der Neuzugang aus Tunesien war in den Duellen gegen Arjen Robben vom FC Bayern und Gladbachs Raul Bobadilla sichtlich überfordert. Gegen die Borussia war Abdennour an den ersten drei Gegentoren beteiligt. "Er ist absolut falsch bewertet worden, wurde zum Sündenbock gemacht. Ich überlege, ob ich ihn aus der Schusslinie nehme und schütze", sagte der Trainer. Für Abdennour spielt Petri Passanen. Zudem denkt Schaaf über ein kompakteres System mit zwei defensiven Mittelfeldspielern nach.

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Allofs gibt Rückendeckung

Thomas Schaafs Position steht bei Bremen aber nicht zur Debatte. Wie schon im Vorjahr stellt sich Klubchef Klaus Allofs demonstrativ hinter den Coach. "Bei uns steht der Trainer überhaupt nicht zur Diskussion", sagte er unmissverständlich. Erst Mitte Dezember 2009 hatte der DFB-Pokalsieger den Vertrag mit dem dienstältesten Bundesliga-Coach vorzeitig bis 2012 verlängert. Vorausgegangen war eine Serie von 23 Pflichtspielen ohne Niederlage. "Jetzt soll alles anders sein. Das machen wir nicht mit", versicherte Allofs. Der Negativtrend erfüllt ihn jedoch mit Sorge: "Wir müssen grundlegend anders spielen, wir können nicht derart offensiv denken und uns dann so die Tore einfangen."


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