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FC Bayern München und 1860 München: Streit droht zu eskalieren

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FC Bayern München  

Hoeneß attackiert die Löwen: "Wir werden verarscht"

05.02.2010, 10:39 Uhr | t-online.de

Bayern-Präsident Uli Hoeneß. (Foto: imago)Bayern-Präsident Uli Hoeneß. (Foto: imago) Der Nachbarschaftsstreit zwischen dem FC Bayern und 1860 München droht zu eskalieren. Nach dem Vorwurf der Löwen, der Rekordmeister hätte die Sechziger beim Kauf der Stadionanteile über den Tisch gezogen und der daraus resultierenden Klage, kontern jetzt die Bayern.

"Die haben uns auf Knien gebeten: Nehmt unsere Anteile! Und es gab Leute, die haben gesagt: Lass sie doch absaufen! Wir haben sie nicht absaufen lassen - und jetzt werden wir verarscht“, poltert Präsident Uli Hoeneß in der "tz". Er sei immer der Meinung gewesen "wenn jemand im Vollbesitz seiner geistigen Kräfte einen Vertrag unterschreibt, dass er sich daran erinnert."

Was halten Sie vom Nachbarschaftsstreit zwischen dem FC Bayern und den Löwen? Sagen Sie uns ihre Meinung im Kommentarfeld am Ende der Seite!

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Die Allianz Arena ist Spielstätte für beide Münchner Profi-Klubs. (Foto: imago)Die Allianz Arena ist Spielstätte für beide Münchner Profi-Klubs. (Foto: imago)

1860: Stadionanteile mehr wert

Um was geht es überhaupt? Seit dem Kauf der Stadionanteile im Jahre 2006 sind die Bayern alleiniger Eigentümer der Arena. Offiziell elf Millionen Euro hatte sich der Rekordmeister die Transaktion kosten lassen und den Stadtrivalen damit vor der fast sicheren Insolvenz gerettet. Tatsächlich seien die Anteile nach Auffassung der Sechziger damals aber rund 20 Millionen Euro wert gewesen.

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Es geht um Millionen

Der FC Bayern habe die Notlage von 1860 ausgenutzt, behaupten die Anwälte des Zweitligisten. Der Kaufpreis sei vollkommen unangemessen gewesen. Nun wollen die Löwen eine Millionsumme vom großen Stadtrivalen einklagen.

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Löwen-Anwalt: Gegenseite an den Verhandlungstisch bringen

Der FC Bayern wirft 1860-Geschäftsführer Manfred Stoffers vor, mit der Klage von den eigenen Problemen abzulenken. Das Ganze sei ein juristischer Winkelzug. Löwen-Anwalt Michael Priebe bestreitet dies auch gar nicht. Man wolle "die Gegenseite zu Verhandlungen bringen".

1860 soll nicht verbluten

Stoffers betonte, dass es mit der Klage nicht darum gehe, die Stadionanteile zurück zu bekommen, sondern in erster Linie darum, die Verjährungsfrist nicht verstreichen zu lassen. Er wolle sich nicht vorwerfen lassen, nichts gegen den Vertrag, der die Löwen ausbluten lasse, unternommen zu haben. "Bei einem Aorta-Bruch fragt der Arzt auch nicht: Wie haben Sie das denn gemacht? Da geht’s darum, zu handeln, darum, Leben zu retten.“

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